Die Zukunft beginnt jetzt

Gemeinsam mutig gestalten ist das Motto des Samariterbundes in Favoriten. Corona hat uns gezeigt: Was eben noch klar schien, ist plötzlich höchst widersprüchlich. Die Corona-Pandemie setzt vielen Unternehmen, Einsatzorganisationen, Vereinen und vor allem Menschen von jung bis alt kräftig zu. Zugleich eröffnet sie aber neue Möglichkeiten. Wer diese zu nutzen versteht, kann gestärkt aus der Krise hervorgehen. Egal, was vorher der Plan war – jetzt ist jetzt. Wichtig ist zu erkennen: Was ändert sich durch die Krise? Welche Bedürfnisse verschwinden, welche entstehen neu? Und wer benötigt unsere Hilfe vor allem am nötigsten?

“Wir müssen neue Strategien entwickeln, aber auch unsere Vision und Mission immer im Auge behalten, denn die Werte und das Leitbild des Samariterbundes sollen zum Ausdruck bringen was wir tun und warum wir es tun. Klare Regeln, Flexibilität sowie schnelle und unbürokratische Hilfe, für jene die jetzt unsere Hilfe besonders benötigen, ist das Gebot der Stunde. Wir müssen die Chancen der Digitalisierung nutzen und auch die richtigen Mitarbeiter für unsere Organisation gewinnen. Wir müssen auch in der Kommunikation auf Sinnhaftigkeit und Authenzität setzen. Vielleicht müssen wir auch da und dort Exit-Entscheidungen fällen, damit wir weiterkommen”, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Aber auch als NGO ist es wichtig produktiv zu sein

“Weiterbildung neu denken ist unser Anspruch. Die digitale Fort- und Weiterbildung und professionelle Trainings im Rettungs-, Sozial- und Gesundheitswesen sind ein wichtiger Faktor für hoch qualifizierte Arbeit am Menschen. Unser Schwerpunkt liegt klar auf erfolgreicher Kommunikation, denn diese fließt in alle Ebenen unseres Lebens- und Arbeitsbereichs ein. Wir arbeiten mit Live-Calls, Videoserien und maßgeschneiderten Podcasts zu bestimmten Themen”, ergänzt Erdle.

Unter Produktivität stellen wir uns meist vor, dass wir so viel wie möglich in so wenig Zeit wie möglich erledigen. Produktivität ist aber etwas ganz anderes, nämlich unsere Aufmerksamkeit und unseren Fokus auf die wichtigsten Aufgaben zu legen – und diese sorgfältig zu erledigen. Wenn wir das nicht tun, entstehen neue Probleme und Aufgaben, einfach nur, weil wir uns nicht genügend Zeit dafür genommen haben.

Vernetzung wichtiger denn je …

Mehr den je braucht es den Weg des sozialen Mineinanders. Networking ohne Ziel ist wenig Wert und es besteht die Gefahr, dass wertvolle Zeit verschwendet wird. Tatsächlich ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Vernetzung die Fähigkeit, jene Schlüsselpersonen zu identifizieren, die uns beim Erreichen der Ziele helfen können. Das Wesen der Vernetzung besteht darin, langfristige und vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. In einer transparenten Welt von heute, in der alle Informationen über uns nur einen Klick entfernt sind, ist die Bedeutung der Authentizität noch größer.

Erfolgreiches Networking bedeutet daher Geben und Nehmen und erfolgreiche Netzwerker sind hilfreich, authentisch und an anderen echt interessiert. Es geht darum, für beide Seiten vorteilhafte Beziehungen aufzubauen. Die Art und Weise, wie wir uns verhalten, definiert unsere persönliche Marke und bringt uns erfolgreich in die Zukunft. Gute Beispiele dafür sind ist hier der “K-Kreis Wien”, Reden tut gut”“Landkarte der Herzsicherheit – Definetzwerk” oder “Schulprojekt “Ich kann Leben retten!”. Für die Wiener Bevölkerung bedeutet das, dass sie im Ernstfall jederzeit auf rasche, hochprofessionelle und top organisierte Hilfe zählen kann und auch selbst Vorsorge für Krisenzeiten trifft”, ergänzt Erdle.

“Wir übernehmen Verantwortung“

Helfen auch Sie mit!

… und bleiben sie bitte gesund!

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Foto: Samariterbund/SPÖ/Favoriten