Samariterbund und der “Tag zum Management von Freiwilligen”

Es ist beeindruckend, dass sich so viele Menschen dazu entschließen, ihre Ideen, ihre Zeit und Herzblut für die Gemeinschaft einzubringen. Umso besser, wenn auch die Rahmenbedingungen für dieses Engagement stimmen! Denn dann gelingt es noch nachhaltiger, Freiwillige für ein Projekt zu gewinnen und dauerhaft zu begeistern. Am “Tag zum Management von Freiwilligen” am 5. November möchten wir die Arbeit von Freiwilligen-Manager*innen würdigen, sie ins öffentliche Licht rücken und zu Diskussion und Austausch anregen. Freiwilligenmanger*innen sind in unserer Organisation sehr oft selbst Freiwillige/Ehrenamtliche, die sich als Funktionäre dieser wichtigen Aufgabe annehmen

“Gemeinnützige Organisationen wie der Samariterbund sind auf die Mitarbeit von Freiwilligen/Ehrenamtlichen angewiesen. In jedem Einsatzbereich den der Samariterbund in Wien anbietet und eine ehrenamtliche Tätigkeit möglich ist, gibt es unterschiedliche Motivationen die für den Erfolg entscheidend sind. Das schöne für uns ehrenamtliche Freiwilligenmanager*Innen ist, dass wir dabei auf hauptamtliche Strukturen zurückgreifen können. Diese unterstützen uns mit Rat und Tat sowie mit diversen Prospektmaterialien wie z.B. Wellcome-Mappen für neue Ehrenamtliche u.v.m.”, erklärt Peter Edle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Qualifikation

“Engagement soll attraktiv sein, Spaß machen, Gestaltungsspielraum und Teilhabemöglichkeiten bieten und von der Organisation entsprechend unterstützt und anerkannt werden. Neue Ehrenamtliche bekommt man, wenn du die Motivationsgrundlage deiner Freiwilligen kennst und eine gute Atmosphäre in der Gruppe schaffen kannst. Freiwilligenmanager*innen benötigen daher spezifische Fachkompetenzen (Kenntnisse über die Zusammenarbeit mit Freiwilligen, Ziel und Zweck nicht profitorientierter Organisationen etc.), Methodenkompetenzen (Projektmanagement, Beratung, Gesprächsführung, Gruppenarbeit etc.), Sozialkompetenzen (Einfühlungsvermögen, Teamfähigkeit, sicheres Auftreten in der Öffentlichkeit etc.) u.v.m.”, ergänzt Erdle.

Motivation

Neben dem Motiv „etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun“, rückt immer mehr der Wunsch der Engagierten nach individueller Weiterentwicklung und Selbstverwirklichung in den Vordergrund. Wollen wir Freiwillige für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in unserer Organisation gewinnen, müssen wir auf die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement, die sich in den letzten 25 Jahren sehr verändert haben, verstärkt eingehen. Ein Großteil der Freiwilligen von heute möchte sich nicht mehr längerfristig an eine Organisation binden, sondern sich für eine bestimmte Zeit projektorientiert engagieren” erklärt Karl Svoboda, geschäftsführender Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Attraktivität

Neben der Entwicklung einer diese Rahmenbedingungen einbeziehenden Strategie und der Bereitstellung von finanziellen und personellen Ressourcen für ein professionelles Freiwilligen-Management gilt es für gemeinnützige Organisationen deshalb, gerade diese individuellen Bedürfnisse stärker mit einzubeziehen und so den Strukturwandel im Ehrenamt aktiv mitzugestalten. Das Freiwilligenmanagement betrachten wir wie das Prozessmanagement: Bedarf und Talent identifizieren – Organisation aufstellen und Stellen definieren – Ehrenamtliche gewinnen – Ehrenamtliche einarbeiten und im Alltag begleiten – Anerkennung schaffen – Beziehung von Haupt- und Ehrenamt gestalten – Erfolg überprüfen,” ergänzt Erdle.

Ein großes Dankeschön

Gemeinsam mutig gestalten ist das Motto des Samariterbundes in Favoriten. Wir als Obmänner der Gruppe Favoriten und Mitglieder des Landesvorstandes vom Samariterbund Wien möchten uns heute ganz speziell bei allen Funktionären und Freiwilligenmanager*innen für euer großes Engagement und vor allem für eure Zeit bedanken, denn nur als Team können wir als rein ehrenamtliche Gruppe weiterhin erfolgreich sein. Am 5. Dezember wird jährlich zum Internationalen Tag des Ehrenamts weltweit freiwilliges Engagement in der Gesellschaft geehrt.

Euer

Peter Erdle/Obmann und Karl Svoboda Obmann Stv. (Vorstand)

 

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