Reden tut gut

Einsamkeit kann jeden Menschen treffen. Sie ist unabhängig von demografischen, ethnischen oder sozialen Umständen. Einander Geschichten erzählen, sich austauschen, Sorgen und Ängste loswerden – Darüber reden hilft. Gemeinsam statt einsam – drei Wiener Organisationen setzen ein Zeichen. “Reden tut gut” heißt das Gesprächsangebot an alle Wienerinnen und Wiener, die sich einsam fühlen. Initiative von Arbeiter-Samariter-Bund, Pensionistenverband und Volkshilfe machen sich gemeinsam im Kampf gegen die Einsamkeit stark. 

Einsamkeit und Angst, die länger andauert, macht krank und nimmt den Lebensmut. Die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine und seine wirtschaftlichen Auswirkungen gefährden neben der körperlichen Gesundheit zunehmend auch die Psyche. Es ist wichtig, soziale Kontakte zu pflegen. Dazu wollen wir einen Betrag leisten. Jede der drei Organisationen ist auf unterschiedliche Art mit dem Thema befasst. In gemeinsamen Projekten will die Initiative Angebote für die Zielgruppe der „Einsamen“ entwickeln aber auch mit Nachdruck öffentlich auf das Thema aufmerksam machen.

Weitere Informationen unter:

 

Der Samariterbund und die Senioren

Als Seniorenbeauftagter von Favoriten unterstütze ich natürlich diese Initiative sehr. Der Samariterbund befasst sich seit vielen Jahren mit zahlreichen Aktionen für Senioren. Gerade in Zeiten von Corona gibt es viele offene Fragen von den Senior*innen denn aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen gelten auch veränderte Regeln für den persönlichen Lebensbereich und Reden hilft in dieser schwierigen Zeit oft sehr, das merken wir besonders bei unseren Therapiebegleithundeeinsätzen, sagt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten und Seniorenbeauftragter vom Bezirk Favoriten.

Wenn’s Sorgen gibt. Reden hilft.

“Angst vor Ansteckung, die Sorge um Angehörige, Verlust des Arbeitsplatzes sowie Einsamkeit und soziale Isolation können zu steigenden Belastungen führen. Wenn Sie psychisch belastet sind, mit häuslicher Gewalt konfrontiert sind oder Fragen in der Quarantäne haben: nutzen Sie die Hotlines der Stadt Wien”, ergänzt Erdle.

Bilder und Berichte aus der Ukraine, Bilder und Berichte eines Krieges …

Aber wie erkläre ich meinem Kind den Krieg? Hier gibt es wichtige Tipps, wie ihr eure Kinder in der aktuellen Situation unterstützen könnt https://elternseite.at/…/krieg-und-terror-wie-erklaere. Einen Überblick über das telefonische Hilfsangebot in Österreich bei Sorgen und Notfällen findet ihr auch hier. Die Nummern sind rund um die Uhr und kostenlos.

Hilfe gibt es auch unter:

Wenn Sie psychisch belastet sind, mit häuslicher Gewalt konfrontiert oder Fragen in der Verkehrsbeschränkung haben, nutzen Sie die Hotlines der Stadt Wien.

  • Coronavirus: Wenn’s Sorgen gibt. Reden hilft. – Infos zum Coronavirus – Stadt Wien
  • Psychiatrische Soforthilfe für Wien (24h Hotline): +43 1 31330
  • Ö3 Kummernummer (12:00-24:00 Uhr): 116 123
  • Corona-Sorgenhotline Wien (8:00-20:00 Uhr): +43 1 4000 53000
  • Notfallpsychologischer Dienst Österreich (24h Hotline): +43 699 188 554 00
  • Rat auf Draht (24h Hotline): 147
  • Servicetelefon der Kinder- und Jugendhilfe: +43 1 4000 8011
  • Kriseninterventionszentrum (10:00-17:00 Uhr): +43 1 406 95 95

 

Helfen auch Sie bitte mit!

 

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten ❤️

Bild: (gemeinsames Kampagnenbild)