Der beste Freund des Menschen

In regelmäßigen Abständen besuchen die Hundeführer*innen des Samariterbunds Favoriten mit ihren Besuchs- und Therapiebegleithunden Wiener Senioreneinrichtungen. Sie arbeiten ehrenamtlich mit ihren speziell geschulten und geprüften Vierbeinern. Sie kommen in ihrer Freizeit, um Momente des Glücks zu schaffen.

Unsere Bewohner*Innen freuen sich immer sehr, wenn vierbeiniger Besuch in den Häusern zum Leben unterwegs ist. Diese Woche waren die Therapiebegleithunde Ihno (Golden Retriever) und Falco (Collie) von der Samariterbund Besuchs- und Therapiebegleithundestaffel Favoriten im Haus Rosenberg zu Besuch und haben viele Streicheleinheiten bekommen, freut sich die Hausleitung. Unsere Besuche finden natürlich alle  unter  Einhaltung der aktuellen Hygiene Standards des Bundeslandes statt. Den nächsten Besuch der Therapeuten auf vier Pfoten erwarten die Bewohner meist sehnsüchtig. Der Einsatz der Tiere bringt frischen Wind und Abwechslung in den Heimalltag der Senioren.

Der Einsatz von Therapiehunden kann Vieles bewirken

Aufbau von sozialen Kontakten und Kommunikationsbereitschaft: Gespräche über die Hunde führen zu neuen Sozialkontakten unter den Bewohnern.
Besserung der Fein- und Grobmotorik: Übungen mit den Vierbeinern lösen Verkrampfungen und fördern die Beweglichkeit. Sie animieren die Senioren dazu sie zu streicheln, mit ihnen zu spielen und spazieren zu gehen.
Steigerung der Lebensqualität: Durch den Umgang mit den Therapiehunden werden die Bewohner von ihren eigenen Sorgen und krankheitsbedingten Beschwerden abgelenkt. Die Hunde vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit. Streicheleinheiten mit ihnen fördern das Wohlbefinden und spenden Trost.
Steigerung der Gedächtnisleistung: Die Hunde können gezielt zur Anregung kognitiver Fähigkeiten eingesetzt werden. Oftmals werden durch sie Erinnerungen an eigene Haustiere geweckt, wodurch die Erinnerungsfähigkeit und das Langzeitgedächtnis gefördert werden. Bei Demenzpatienten lösen sie oft den Wunsch nach Fürsorge aus und holen sie ein Stück ins Leben zurück.

Eine Herausforderung für das Mensch-Tier-Gespann

Kontaktfreudigkeit, Einfühlungsvermögen und Konzentration sind an beiden Ende der Leine gefragt. Selbst zu dementen Patienten können Hunde ab und zu noch durchdringen – auch dann, wenn das für die nächsten Angehörigen nicht mehr möglich ist. Nach rund 45 Minuten harter Arbeit muss Schluss sein denn auch auf das Wohl der Hunde ist zu achten. Die Teams wollen auch nächstes Mal wieder mit Freude die Herzen aller höherschlagen lassen“, erklärt Jochen Gold, Staffelkommandant der Samariterbund Besuchs- und Therapiebegleithundestaffel Favoriten.

 

Helfen auch Sie bitte mit!

 

… und bleiben sie bitte gesund!

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Bild: Häuser zum Leben