Samariterbund Sozialmärkte helfen durch die Krise

Wer wenig hat darf kommen! Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie und aktuell auch wegen des Krieges in der Ukraine betreffen Bezieher geringer Einkommen besonders hart. Auch Menschen, die bereits vor Corona mit Notstandsgeld oder Mindestsicherung ihren täglichen Bedarf decken mussten, sind verzweifelt. Der Bedarf an günstigen Lebensmitteln steigt stark an. Die letzte Hoffnung für finanziell in Not Geratene sind die Wiener Sozialmärkte. Fünf davon werden vom Samariterbund in Wien betrieben. Wer in einem Sozialmarkt einkaufen will, benötigt eine Berechtigungskarte. 

Steigende Preise und die Corona-Krise haben die finanzielle Situation für viele Menschen noch schwieriger gemacht. Vor allem Pensionist*innen und alleinerziehende Mütter mit geringem Einkommen können sich Obst, Gemüse, Gebäck, Milch und Getränke zu den marktüblichen Preisen kaum mehr leisten. Die aktuellen Inflationsdaten von Statistik Austria zeigen ganz klar: Die Inflation und Preisentwicklung zieht in Österreich weiter kräftig an. Hauptgruppen sind dabei Verkehr, Wohnung, Energie und leider auch Lebensmittel, die in den letzten Monaten überdurchschnittlich stark anstiegen. Der Krieg in der Ukraine und dessen Folgen haben die Lage weiter verschärft! 

Hilfe in Favoriten sichergestellt

“Unser Samariterbund Sozialmarkt: SOMA in der Gellertgasse 42-48 bietet zusätzlich auch eine Sozialberatung in Favoriten an. Sozialmärkte vermitteln Waren, die für die Unternehmen eine Belastung darstellen, an jene Menschen, für die sie eine Entlastung bringen. Obwohl die Bandbreite des Nutzens der Sozialmärkte für Kund*innen groß ist, profitieren alle. Während sich manche freuen, sich durch Einsparungen im Sozialmarkt in anderen Bereichen mehr leisten zu können, werden andere Kund*innen in existenziellen Sorgen psychisch entlastet. Der Samariterbund Wien engagiert sich in der Lebensmittelabfallvermeidung und unterstützt damit auch gleichzeitig den Klimaschutz. Reden tut gut: Deshalb gibt es eine Samariterbund Sozialberatung auch in Favoriten“, erklärt Peter Edle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

8,47 Euro Mehrwert

“Sozialmärkte können armutsgefährdete Menschen unterstützen und die Lebensmittelverschwendung eindämmen. Gleichzeitig sind sie auch soziale Einrichtungen. Ein Mittel im Kampf gegen die Armut sind sie jedoch nicht. Eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien konnte errechnen, dass jeder investierte Euro in einen Sozialmarkt 8,47 Euro Mehrwert schafft. Konkret für das Untersuchungsjahr bedeutete das: Den Investitionen von etwa 11,2 Millionen Euro – die sich durch Umsatzerlöse, Förderungen, Geld- und Sachspenden zusammensetzen – standen 95,5 Millionen Euro Mehrwert gegenüber”, ergänzt Erdle.

Wie können Sie uns unterstützen?

Wir freuen uns über Ihre freiwillige Spende auf unser Spendenkonto:

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Landesverband Wien
AT65 2011 1287 6984 9600           
Kennwort: Sozialmarkt

 

Links:

 

Zusammenhalt zählt vor allem jetzt!

“Aber auch “Samariterbund Essen auf Rädern” unsere täglichen Zustellungen bis an die Wohnungstür mit Tiefkühl- und Kühlschrankkost ist trotz der hohen Nachfrage sichergestellt. Genauso sind in den Bereichen Wohnen und Soziale Dienstleistungen und Pflege und Betreuung unsere SamariterInnen voll im Einsatz, so auch bei uns in Favoriten im Haus “SAMA” ein Übergangs- & Sozial betreutes Wohnheim in der Erlachgasse 68-70, ergänzt Erdle.

 

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende.

 

Weitere Dienstleistungen: 

 

Helfen auch Sie mit!

 

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Bild: Samariterbund