Samariterbund: So wichtig ist ein „Krisenfester Haushalt“

Das nächste Hochwasser kommt bestimmt: Die meisten von uns neigen dazu, eher an die erfreulichen, schönen Dinge des Lebens zu denken und Gedanken an mögliche Risiken oder Gefahren zu verdrängen. In Fragen der Sicherheit im persönlichen Lebensumfeld kann aber gerade das verhängnisvoll sein. Passieren kann schnell etwas. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass durch Sturm, Gewitter, Starkregen, Dauerregen, Hagel, Schneefall und damit verbunden Hochwasser oder Stromausfälle auch für mehrere Tage gar nicht so selten sind. Im Notfall ist es ein Grundbedürfnis, zu wissen, ob meine Liebsten unversehrt sind und sie in Sicherheit zu bringen. Deswegen ist ein Familien-Notfallplan wichtig. 

Wir sind durch das Internet daran gewöhnt, dass immer alles und zu jeder Zeit verfügbar ist. Katastrophen finden scheinbar stets woanders und vor allem im Fernsehen statt. Wir erleben, dass die Menschen immer weniger auf eine Notsituation vorbereitet sind. Das hängt auch damit zusammen, dass die Erfahrung und das Wissen der Nachkriegsgeneration sich allmählich verlieren.

“Wünschenswert ist alles, was Engagement und Ehrenamt stärkt, Für mich ist das das beste Beispiel für gelebte Nachbarschaftshilfe, die auch im Katastrophenfall greift. Jedes Krisenszenario lässt sich besser bewältigen, wenn Ihr Haushalt entsprechend vorbereitet ist”

So stellen „Österreichische Behörden und Hilfs- und Einsatzorganisationen“ und vor allem der „Zivilschutzverband“ und „Die Helfer Wiens“ online Ratgeber zur Verfügung, die empfehlen, einen Vorrat für zwei Wochen anzulegen. „Vorbereitet sein und helfen können“ sowie „Nicht hamstern, sondern vernünftige Vorräte anlegen“ – das empfiehlt Zivil- und Katastrophenschutz Experte Wolfgang Zimmermann vom Samariterbund Wien.

Wir haben auch den richtigen Erste Hilfe Kurs für dich!

 

Der Sachverhalt ist seit Jahrzehnten bekannt

“Es gilt, den gesunden Menschenverstand einzuschalten und die persönliche Lebenssituation einzubeziehen: Was möchte bzw. muss ich zu Hause haben, wenn ich ein paar Tage nicht vor die Tür kann?

“Habe ich an einen Notfallplan, ein Notgepäck, die Kommunikation, an Lebensmittel, an Licht, Heizen, Kochen, an eine Haushaltsapotheke, an Lebensmittel, an die Abfallentsorgung, an Wasser usw. gedacht?”

Z.B. Eine Taschenlampe, Batterien und Kerzen sollte jeder griffbereit haben. Aber auch Erste Hilfe leisten können ist wichtig! Ich selbst habe einen großen Keller, sodass ich einiges unterbringen kann. Dabei geht es nicht um Hamstern, sondern um einen normalen sinnvollen Vorrat für Notfälle anzulegen. Aber wie gesagt da gibt es viel Informationsmaterial und dazu auch noch kostenlos”, ergänzt Wolfgang Zimmermann.

Das Basisrezept für Ihre Krisenvorsorge bleibt immer gleich:
  • Überlegen Sie sich, welche Szenarien Sie betreffen können
  • Legen Sie entsprechende Vorräte an Getränken und Lebensmitteln an
  • Besprechen Sie Ihre Pläne mit Ihrer Familie und Ihrem Umfeld
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Haushalt
  • Hausapotheke auffüllen – vor allem in Bezug auf ärztlich verordnete Medikamente
  • ausreichend Hygieneartikel anschaffen
  • genügend Utensilien bereit stellen, um in einem Brandfall das Feuer selbst bekämpfen zu können
  • persönliche Dokumente sichern und griffbereit haben
  • Informieren Sie sich über das Internet z.B. bei den Helfern Wiens
  • Informationszentren der Helfer Wiens

 

Links:

 

Helfen auch Sie bitte mit!

 

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten ❤️

Bild: Kostenloses Foto auf Pixabay – Dankeschön