Samariterbund: So wichtig ist ein „Krisenfester Haushalt“

Passieren kann schnell etwas. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass durch Sturm, Gewitter, Starkregen, Dauerregen, Hagel, Schneefall und damit verbunden Hochwasser oder Stromausfälle auch für Tage gar nicht so selten sind. Im Notfall ist es ein Grundbedürfnis, zu wissen, ob meine Liebsten unversehrt sind und sie in Sicherheit zu bringen. Deswegen ist ein Familien-Notfallplan wichtig. „Vorbereitet sein und Helfen können“ sowie „Nicht hamstern, sondern vernünftige Vorräte anlegen“ – das empfiehlt Zivilschutz-Experte Peter Erdle vom Samariterbund Wien.

Wir sind durch das Internet daran gewöhnt, dass immer alles und zu jeder Zeit verfügbar ist. Katastrophen finden scheinbar stets woanders und vor allem im Fernsehen statt. Wir erleben, dass die Menschen immer weniger auf eine Notsituation vorbereitet sind. Das hängt auch damit zusammen, dass die Erfahrung und das Wissen der Nachkriegsgeneration sich allmählich verlieren. So stellen „Österreichische Behörden und Hilfs- und Einsatzorganisationen“ und vor allem der „Zivilschutzverband“ und „Die Helfer Wiens“ online Ratgeber zur Verfügung, die empfehlen, einen Vorrat für zwei Wochen anzulegen.

Der Sachverhalt ist seit Jahrzehnten bekannt

“Es gilt, den gesunden Menschenverstand einzuschalten und die persönliche Lebenssituation einzubeziehen: Was möchte bzw. muss ich zu Hause haben, wenn ich ein paar Tage nicht vor die Tür kann? Habe ich an einen Notfallplan, ein Notgepäck, die Kommunikation, an Lebensmittel, an Licht, Heizen, Kochen, an eine Haushaltsapotheke, an Lebensmittel, an die Abfallentsorgung, an Wasser usw. gedacht? Z.B. Eine Taschenlampe, Batterien und Kerzen sollte jeder griffbereit haben. Aber auch Erste Hilfe leisten können ist wichtig! Ich selbst habe einen großen Keller, sodass ich einiges unterbringen kann. Dabei geht es nicht um Hamstern, sondern um einen normalen sinnvollen Vorrat für Notfälle anzulegen. Aber wie gesagt da gibt es viel Informationsmaterial und dazu auch noch kostenlos”, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund und Zivilschutz-Experte.

Grundsätzlich gilt:

Wünschenswert ist alles, was Engagement und Ehrenamt stärkt, Für mich ist das das beste Beispiel für gelebte Nachbarschaftshilfe, die auch im Katastrophenfall greift. Jedes Krisenszenario lässt sich besser bewältigen, wenn Ihr Haushalt entsprechend vorbereitet ist.

Das Basisrezept für Ihre Krisenvorsorge bleibt immer gleich:

Links:

 

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Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten ❤️

Bild: Die Helfer Wiens