Internationaler Tag der allgemeinen Gesundheitsversorgung

Unser Gesundheitssystem steht vor einem Wendepunkt: Vor Corona hat die Kassenfusion ein Mega-Minus in das Budget gefressen. Nach Corona wird das Minus noch viel größer werden – den Krankenkassen fehlen hunderte Millionen Euro. Der Samariterbund erinnert am “Internationaler Tag der allgemeinen Gesundheitsversorgung am 12. Dezember” an das große, gemeinsame Ziel: “Mehr Gesundheit, Lebensqualität und Wohlbefinden”. Und alle Menschen sollen den Zugang zu den benötigten Gesundheitsleistungen zeitnah und wohnortnah erhalten, ohne in finanzielle Not zu geraten.

Wer in Österreich lebt, soll die gleichen Chancen auf Gesundheit haben – unabhängig von Alter, Bildung, Einkommen, Herkunft, Wohnumgebung oder Geschlecht. Dies kommt sowohl den Einzelnen als auch der Gesellschaft insgesamt zugute. Denn möglichst lange ohne gesundheitliche Beschwerden leben, ist unbezahlbar. Und genau hier setzen die zehn Gesundheitsziele an. Der 10. Wiener Gemeindebezirk – Favoriten – ist mit über 190.000 EinwohnerInnen fast eine eigene Stadt in der Stadt.  

Gesundheitsversorgung in Österreich

Das Gesundheitswesen stellt sicher, dass kranke Menschen wieder gesund werden und gesunde auch gesund bleiben – dieses funktioniert in Österreich und besonders in Wien relativ gut. Es umfasst die Krankenversorgung, die Gesundheitsförderung und die Prävention. Qualitätsarbeit im niedergelassenen Bereich gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Favoritens Bezirksvorsteher Marcus Franz möchte daher mehr niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Bezirk und ein Ärztezentrum am Verteilerkreis ansiedeln. Der Samariterbund offeriert dabei unterstützend ein breites Angebot an Dienstleistungen sowie eine Betreuung rund um die Uhr“, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Gesundheitsförderung passiert dort, wo Menschen leben

Die Gesundheitsförderung und die Prävention – darunter versteht man alle Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit und zur Vermeidung von Krankheit – nehmen jedoch an Bedeutung zu. Im Bezirk selbst kann vieles in Gang gesetzt werden, das sich positiv auf die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner auswirkt. Aus diesem Grund arbeitet der Samariterbund seit Jahren eng und aktiv mit der Wiener Gesundheitsförderung zusammen und unterstützt dabei auch das Schwerpunktprogramm “Gesundes Favoriten”, ergänzt Peter Erdle. 

“Unter anderem sind wir bei zahlreichen Vorträgen, Schulungen und Veranstaltungen zu den Themen Ernährung, Bewegung, seelische Gesundheit und gesunde Lebenswelten in Favoriten dabei, bieten aber auch zahlreiche Dienstleistungen an, die das Leben und die Gesundheit verbessern. Wichtig dabei ist, dass die Aktivität einen Beitrag für eine gesündere Lebensweise im Bezirk leistet”, ergänzt Erdle.

Gesundheit hat ein Geschlecht

Frauen und Männer unterscheiden sich grundlegend in ihren geschlechtsspezifischen Bedürfnissen und haben nicht selten unterschiedliche Zugänge zu sozialen, psychischen und medizinischen Fragestellungen. Um diesen divergierenden Ansprüchen gerecht zu werden, wurde im Jahr 1999 das Institut für Frauen- und Männergesundheitszentren ins Leben gerufen. Diese richten ihre Angebote jeweils an Frauen und Männer, die sozial benachteiligt sind oder aufgrund von kulturellen, aber auch sprachlichen Barrieren einen erschwerten Zugang zum Gesundheitssystem haben.

Vorsorgeuntersuchung zahlt sich aus

Mit Beratung und Information und der kostenlosen Vorsorgeuntersuchung (früher: Gesundenuntersuchung) können Krankheiten schon früh erkannt und rechtzeitig behandelt werden. Für bestimmte Zielgruppen und Altersgruppen gibt es zusätzlich zur Vorsorgeuntersuchung spezielle kostenlose Untersuchungen wie z.B. Mammografie für die Brustkrebsfrüherkennung oder Darmspiegelung zur Früherkennung von Dickdarmkrebs”, erklärt Dr. med. univ. Andreas Bendtsen, Gruppenarzt & Medizinischer Leiter des Samariterbund Bildungszentrums Favoriten.

 

Internationaler Tag der allgemeinen Gesundheitsversorgung

 

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Bild: Samariterbund