Der Samariterbund und der Weltgesundheitstag

Der Samariterbund erinnert am 7. April – am Weltgesundheitstag – an das große, gemeinsame Ziel: “Mehr Gesundheit, Lebensqualität und Wohlbefinden”. Und alle Menschen sollen den Zugang zu den benötigten Gesundheitsleistungen zeitnah und wohnortnah erhalten, ohne in finanzielle Not zu geraten. Das diesjährige Kampagnenmotto „Building a fairer, healthier world“ 2021 sollte uns alle zum Nachdenken anregen! Es geht ganz einfach um eine gesundheitliche Chancengleichheit

Die Gesundheit wird in der Verfassung der WHO definiert als ein Zustand vollständigen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens, der sich nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit oder Behinderung auszeichnet. Wer in Österreich lebt, soll die gleichen Chancen auf Gesundheit haben – unabhängig von Alter, Bildung, Einkommen, Herkunft, Wohnumgebung oder Geschlecht. Dies kommt sowohl den Einzelnen als auch der Gesellschaft insgesamt zugute. Denn möglichst lange ohne gesundheitliche Beschwerden leben, ist unbezahlbar. Und genau hier setzen die zehn Gesundheitsziele an. 

Covid 19 beeinflusst unsere Psyche

Corona hat unser Leben von heute auf morgen ziemlich auf den Kopf gestellt und hart getroffen. Ängste, Sorgen, Isolation – die aktuelle Coronavirus-Pandemie und die damit einhergehende Quarantäne und häusliche Isolation stellen die Menschen vor viele Herausforderungen.

Es wurde viel geklatscht, um unserem Gesundheitspersonal für den aufopfernden Einsatz zu danken! Die Zeit ist längst überfällig, für strukturelle Verbesserungen im Gesundheitswesen – das Personal leistet tagtäglich Unglaubliches. Schon vor der Pandemie waren Menschen im Gesundheitswesen mehrfachbelastet. Jetzt, in der Pandemie, verschärfen sich diese Bedingungen für die Beschäftigten noch weiter. Die Gesundheitsversorgung ist durch die Pandemie extrem belastet.

Emotionale Gesundheit

Hier findest du Experten-Tipps, wie du für deine emotionale Gesundheit sorgen kannst.
 
Österreichweite Initiativen und Angebote sowie Beratungs- und Anlaufstellen, erleichtern die Bewältigung der Ausnahmesituation und leisten rasche Hilfe leisten. Der Sammelband “FRAUENGESUNDHEIT und CORONA” bietet u.a. persönliche Erfahrungsberichte bzw. Praxisberichte von Organisationen. Pdf-Download ➡️https://bit.ly/3pwfi00

Gesundheit ist nicht geschlechtsneutral

Besonders betroffen sind Frauen. Das hat auf viele leider auch gesundheitliche Auswirkungen. Auseinandergesetzt hat sich damit das Wiener Programm für Frauengesundheit. Frauen und Männer unterscheiden sich grundlegend in ihren geschlechtsspezifischen Bedürfnissen und haben nicht selten unterschiedliche Zugänge zu sozialen, psychischen und medizinischen Fragestellungen. Um diesen divergierenden Ansprüchen gerecht zu werden, wurde im Jahr 1999 das Institut für Frauen und Männer-Gesundheitszentren ins Leben gerufen. Diese richten ihre Angebote jeweils an Frauen und Männer, die sozial benachteiligt sind oder aufgrund von kulturellen, aber auch sprachlichen Barrieren einen erschwerten Zugang zum Gesundheitssystem haben.

Handy wird zum Gesundheitspartner

Die Zukunft der Gesundheitsökonomie sieht anders aus als wir das heute gewohnt sind. Die Digitalisierung bläst wie ein frischer Wind durch das Gesundheitswesen. Für Ärzte und Patienten brechen neue Zeiten an, das eigene Mobiltelefon wird zum Schlüsselfaktor. Und das geht bis zur künstlichen Intelligenz in der Diagnose.

Samariterbund: Gesundheits- und Sozialkompetenz rund um die Uhr

Die Gesundheit und sozialen Dienste des Samariterbundes in Wien haben ein breites Angebot um das Leben zu erleichtern wie z.B. die Samariterbund-Notrufsysteme oder das Samariterbund Essen auf Rädern, Pflege und Betreuung oder Sozialmärkte u.v.m. Über weitere Hilfsangebote, wie Erste-Hilfe-Kurse oder den Rettungs- & Krankentransport informiert der Samariterbund bei diversen Veranstaltungen dabei ebenso wie über Obdachlosenhilfe, Katastrophenschutz u.v.m.

Therapiebegleithunde – Ein Beitrag, um die Lebensqualität zu verbessern!

Unsere ehrenamtlichen HelferInnen der Besuchs- & Therapiebeleithundesstaffel vom Samariterbund Favoriten sind mit Ihren Vierbeinern in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie in Kindergärten und Schulen in Interaktion mit den Menschen. Der Kontakt zu einem Tier kann in vielerlei Hinsicht gut tun. Durch das Streicheln, Füttern oder Spazierengehen wird das Empfinden und die Lebensqualität gesteigert. Hauptaufgabe dabei ist, die soziale Interaktion kognitiv veränderter Menschen zu fördern und ihnen in ihrem Alltag Abwechslung und Geborgenheit zu geben.

Gesundheitsförderung passiert dort, wo Menschen leben

Die Gesundheitsförderung und die Prävention – darunter versteht man alle Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit und zur Vermeidung von Krankheit – nehmen jedoch an Bedeutung zu. Im Bezirk selbst kann vieles in Gang gesetzt werden, das sich positiv auf die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner auswirkt. Aus diesem Grund arbeitet der Samariterbund seit Jahren eng und aktiv mit der Wiener Gesundheitsförderung zusammen und unterstützt dabei auch das Schwerpunktprogramm “Gesundes Favoriten”, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten. 

“Unter anderem sind wir bei zahlreichen Vorträgen, Schulungen und Veranstaltungen zu den Themen Ernährung, Bewegung, seelische Gesundheit und gesunde Lebenswelten in Favoriten dabei, bieten aber auch zahlreiche Dienstleistungen an, die das Leben und die Gesundheit verbessern. Wichtig dabei ist, dass die Aktivität einen Beitrag für eine gesündere Lebensweise im Bezirk leistet”, ergänzt Erdle.

Weltgesundheitstag ruft Vorsorge ins Gedächtnis

Mit Beratung und Information und der kostenlosen Vorsorgeuntersuchung (früher: Gesundenuntersuchung)  können Krankheiten schon früh erkannt und rechtzeitig behandelt werden. Vor allem Impfungen sind ein wichtiger Bestandteil der vorsorgemedizinischen Maßnahmen und sollten auf keinen Fall aufgeschoben werden. Beginnend mit den Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen der Babys und Kleinkinder bis zum fünften Lebensjahr bis zu bestimmten Zielgruppen und Altersgruppen gibt es zusätzlich zur Vorsorgeuntersuchung spezielle kostenlose Untersuchungen wie z.B. Mammografie für die Brustkrebsfrüherkennung oder Darmspiegelung zur Früherkennung von Dickdarmkrebs. Nutzen Sie Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen”, erklärt Dr. med. univ. Andreas Bendtsen, Gruppenarzt & Medizinischer Leiter des Samariterbund Bildungszentrums Favoriten.

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Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Bild: pixabay