Reanimationsprojekt “Ich kann Leben retten” mit dem Sicherheitspreis ausgezeichnet!

Es ist nie zu früh, mit dem Helfen anzufangen! Mit dem Projekt „Ich kann Leben retten!“ leistet die Stadt Wien bereits seit 4 Jahren in Zusammenarbeit mit den Helfern Wiens und dem Verein Puls Pionierarbeit in der Früherziehung. Im Rahmen des Vorzeigeprojekts Leben retten macht Schule werden alle SchülerInnen der dritten und sechsten Schulstufe in Wien – insgesamt 20.000 Mädchen und Buben pro Jahr – in Wiederbelebung geschult. Die Lernziele der beiden im Lehrplan verankerten „Wiederbelebungs – Unterrichtsstunden“ sind Kompetenzen im Erkennen des Kreislaufstillstandes, in der Alarmierung des Rettungsdienstes und dem Einsatz eines Defis.

Die Inhalte sind altersgemäß aufbereitet: den Kindern werden selbstbewusstes Handeln im Notfall vermittelt und mögliche Ängste vor der Situation genommen. Zusätzlich zum Verein Puls sind an dem Projekt eine Reihe starker Partner beteiligt: Die Stadt Wien übernimmt die Finanzierung, die Helfer Wiens die Projektkoordination. Mit an Bord ist auch der Wiener Wiener Bildungsdirektion. Den Unterricht übernehmen die Profis der Wiener Berufsrettung, des Arbeiter Samariterbundes, des Wiener Jugendrotkreuzes, der Malteser, der Johanniter sowie Medizinstudent:innen der Medizinischen Universität Wien.

Hände sind ein erstaunliches Meisterwerk der Evolution

Ersthilfe im Fall des plötzlichen Herzstillstands rettet Leben! Schnelles Eingreifen durch Laien und eine funktionierende Rettungskette können die alles entscheidenden Minuten zwischen Leben und Tod bedeuten. Mit der “Umsetzung von Projekten” wollen wir dazu beitragen, ein flächendeckendes Netz einsatzbereiter, ständig verfügbarer Laien-Defis und das Bewusstsein für die  überlebensnotwendige Ersthilfe zu schaffen. Puls ist ein multidisziplinärer Zusammenschluss von engagierten Menschen, die ihre Expertise, Kontakte und Erfahrung aus ihrem professionellen Umfeld einbringen. Namhafte Puls-Botschafter:innen, stellen sich dabei unentgeltlich in den Dienst dieser Sache. So auch vom Samariterbund …

Wolfgang Zimmermann/ Bundesrettungskommandant ASBÖ

„Grundregeln der Ersten Hilfe und das richtige Verhalten bei Notfällen können nicht früh genug erlernt werden. Es geht darum, möglichst früh Solidarität, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln, zu sensibilisieren und am Puls der Zeit zu sein. Ziel ist es daher, bei Schulprojekten bereits 6 bis 10-jährige mit dem Thema vertraut zu machen.“

Reinhard Hundsmüller/Bundesgeschäftsführer ASBÖ

„Bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand ist der erste Passant oft der wichtigste Helfer. Wenn diese Person selbstsicher Erste Hilfe leistet, dann steigen die Überlebenschancen des Patienten. Auch dank engagierten Initiativen wie Puls sind immer mehr Menschen darauf vorbereitet, Leben zu retten.“

Peter Erdle/ ASBÖ LV Wien Veranstaltungsreferent und Obmann vom Samariterbund Favoriten

„Grundregeln der Ersten Hilfe und das richtige Verhalten bei Notfällen können nicht früh genug erlernt werden. Es geht vor allem auch darum, möglichst viele Menschen mit der Sache vertraut zu machen. Vielen Menschen, ob jung oder alt, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln, sie zu sensibilisieren damit sie jederzeit helfen können, muss unser Ziel sein“

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