Samariterbund Schulprojekt – Leben retten – kinderleicht

Leben retten – kinderleicht: Erfolgreiches Projekt des Samariterbundes Favoriten macht Schule – und das bereits seit nunmehr 25 Jahren!  Der Samariterbund Favoriten betreut bereits seit dem Jahr 2000 sein Projekt „Samariter-Schule – Leben retten kinderleicht“. Besser noch: Wir holen bereits Kindergärten mit ins Boot und binden diese aktiv ein. Denn schon wenige, richtige Handgriffe und ein Grundwissen über wichtige Themen können Großes bewirken. Es geht dabei selbstbewusstes Verhalten im Notfall zu fördern und mögliche Ängste erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Grundregeln der Ersten Hilfe”, das richtige Verhalten in Notsituationen” und aktiver Tierschutz” kann nicht früh genug vermittelt werden. Erste Hilfe spielt eine bedeutende Rolle – vom Absetzen eines Notrufes über die Stabile Seitenlage bis zur Wundversorgung. Im Mittelpunkt steht die Bewusstseinsbildung. Die Notwendigkeit von lebensrettenden Sofortmaßnahmen durch Laien soll als selbstverständlich wahrgenommen werden. Es geht uns darum, möglichst früh Solidarität, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln und die jungen Menschen zu humanitärer Gesinnung hinzuführen. 

Bereits Kinder können einfache Erste Hilfe-Maßnahmen leisten

Die Partnerschulen des Samariterbundes Favoriten erwarten ein Erlebnisseminar zu jeweils 2 × 50 Minuten. Sie erfahren einerseits Basisregeln in der Ersten Hilfe und lernen spielerisch die Notrufnummern, entdecken das Innere eines Rettungswagens und lernen andererseits auch unsere Samariterbund Besuchs- & Therapiebegleithunde hautnah kennen. Jede Klasse wird auch mit Erste Hilfe-Taschen ausgestattet, deren Inhalt laufend vom Samariterbund ergänzt wird. „Ziel des Schulprojekts ist es, 6- bis 10-Jährigen die Angst zu nehmen und sie altersgerecht für Notfälle FIT zu machen“, betont Peter Erdle, Obmann der Samariterbund-Gruppe Favoriten.

Gefahren erkennen und vermeiden

Gesundheits- und Sicherheitserziehung umfasst alle pädagogischen Maßnahmen, die Kinder und Jugendliche befähigen, mit Gefahren umzugehen und sich für Unfallverhütung einzusetzen. Die Kinder lernen Gefahrensituationen im Alltag frühzeitig erkennen und wie man sie im Idealfall auch vermeiden kann. Infomaterialien sind auf die Fähigkeiten der Kinder abgestimmt und altersgemäß aufbereitet. Wir versuchen spielerisch, spannend, fachlich fundiert und vor allem nachhaltig die wichtigsten Sicherheits- und Gesundheitsthemen rüberzubringen. Aus diesem Grund haben wir auch eine eigene Samariterbund CD: Notrufnummern mit Botschaften mit Robert Steiner herausgebracht, die bei diesen Veranstaltungen mit großem Erfolg eingesetzt wird. Aber auch Ertrinken ist einer der häufigsten Todesursachen bei Kindern unter fünf Jahren. Das tückische daran ist – Sie ertrinken lautlos! Schwimmkurse von der Samariterbund Wasserrettung helfen tödliche Unfälle zu verhindern?

Aktiver Tierschutz und richtiges Verhalten im Umgang mit Hunden 

„Ebenso erfolgreich ist seit 2006 die Einbindung unserer Samariterbund-Besuchs- & Therapiebegleithunde bei diesem Projekt“, so Peter Erdle, Obmann der Samariterbund-Gruppe Favoriten. 

Bei der 50 Minuten dauernden Einheit „Samariter-HundeTeams machen Schule“ für Kindergärten und Volksschulen wird den Kindern der richtige Umgang mit Hunden vermittelt. Der Bogen der Schulung reicht von „Hunde-Berufen“ über wichtige Voraussetzungen, die zu beachten sind bevor man sich ein Haustier anschafft, bis hin zu wertvollen Tipps, die dabei helfen, ein reibungsloses Zusammenleben mit Vierbeinern zu gewährleisten. Die Samariterbund-Hunde-Teams zeigen wie die Körpersprache eines Hundes zu deuten ist, was beim Körperkontakt von Mensch und Tier zu beachten ist und wie man einen jungen Hund spielerisch gut erzieht. Körperkontakt, Pädagogik, Spaß und Spiel stehen dabei im Vordergrund. Jede Begegnung bringt positive und oft berührende Momente”, ergänzt Jochen Gold, Staffelkommandant von der Samariterbund Besuchs- und Therapiebegleithundestaffel Favoriten.

 

Warum auch Reanimationstraining bereits in der Volksschule?

Eine Erste Hilfe-Ausbildung ist schon im Volksschulalter sinnvoll. Darauf weist die MedUni Wien hin. Ergebnis: Von einer Volksschulklasse, die in der ersten und vierten Schulstufe eine Erste Hilfe-Schulung erhielt, konnte fast jeder Schüler einen Notruf perfekt abgeben und den Defibrillator richtig bedienen. Dank dem Schulprojekt “Ich kann Leben retten!” – Puls.at ist auch eine Herzdruckmassage war für die meisten kein Problem. Bereits seit 2014 ist der Samariterbund Wien, mit über 200 zu betreuenden Klassen pro Schuljahr Teil des Projekts. Durch die überaus positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler aber auch der Lehrerinnen und Lehrer, wird das Schulprojekt nicht nur fortgeführt sondern auch erweitert. Eine andere Studie der MedUni Wien zeigte, dass eine rechtzeitige Herzmassage die Überlebenschance um 70 Prozent erhöht.

Erfolg durch enge Zusammenarbeit

Ein weiteres erfolgreiches Projekt des Samariterbundes ist der Schulsanitätsdienst. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Wiener Bildungsdirektion, mit dem PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes, der MA 60 – dem Veterinäramt der Stadt Wien und mit den Pädagoginnen und Pädagogen vor Ort versteht sich das Samariterbund-Schulprojekt als Anstoß in der Entwicklung eines Bewusstseins für die Wichtigkeit von Erste Hilfe und Zivilcourage und in Richtung Sicherheits- und Gesundheitsbewusstsein und aktiven Tierschutz in Wien.

Redaktionelle Beiträge und Aussendungen:

 

Wenn Sie auch Interesse an dem Schulprojekt haben, rufen sie mich an!

Peter Erdle
Obmann, Landesveranstaltungreferent
Tel: 0676-83146-8000
Mail: obmann@samariter-favoriten.at