Frauengesundheit und Corona

Frauen sind in vielerlei Hinsicht von der Corona-Krise ungleich mehr betroffen und tragen die größere Last. Stichwort Home-Schooling, Home-Learning, Arbeit in der Pflege, Pflege von Angehörigen, Systemerhalterinnen in verschiedenen Bereichen, usw. Dramatische Zahlen: Durch die Krise hat sich die Frauenarbeitslosigkeit verdoppelt! Dabei zeigt sich, dass sich die mentale Gesundheit seit Corona-Beginn teilweise massiv verschlechtert hat. Vor allem junge Frauen sind betroffen.

Immer mehr jungen Menschen geht es psychisch nicht gut. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Gesundheitsstudie. Die Ergebnisse wurden mit jenen vom März 2020, also kurz vor Beginn der Corona-Pandemie, verglichen. Um die Herausforderungen in der mentalen Gesundheit anzugehen, braucht es eine «Post-Corona-Strategie, die Zukunftsaussichten für die junge Generation bietet

Es gibt Unterschiede zwischen …

“Frauen und Männer unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Gesundheitsrisiken, Unterschiede prägen insbesondere auch ihr Gesundheitsverhalten, ihr Gesundheitsbewusstsein und die Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen. Die Corona-Krise als eine Public-Health-Krise, aber auch als eine ökonomische Krise, trifft Frauen und Männer unterschiedlich und verstärkt Ungleichheiten. Ein Grund, dass sich das Wiener Programm für Frauengesundheit mit der Corona-Krise und ihren Auswirkungen auf Frauengesundheit näher auseinandersetzt”, erklärt Dr. med. univ. Andreas Bendtsen, Gruppenarzt & Medizinischer Leiter des Samariterbund Bildungszentrums Favoriten.

Corona zeigt sehr gut auf, was Gesundheit alles ist

In 47 Beiträgen – von Theorie zu Praxisberichten von Wiener Organisationen bis hin zu persönlichen Erfahrungsberichten – werden im Sammelband des Wiener Programm für Frauengesundheit die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gesundheit von Frauen aus verschiedenen Perspektiven diskutiert. Denn Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: Dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben. 

 

Gesundes Favoriten

Der 10. Wiener Gemeindebezirk – Favoriten – ist mit über 190.000 EinwohnerInnen fast eine eigene Stadt in der Stadt. Daher legt die Wiener Gesundheitsförderung ihren Schwerpunkt seit Beginn des Programms im Jahr 2010 auf die Durchführung von gesundheitsfördernden Aktivitäten direkt in den Grätzeln. Die Wiener Gesundheitsförderung setzt mit ihren Aktivitäten an den  bereits im Bezirk vorhandenen Ressourcen an und arbeitet eng mit den lokalen Institutionen zusammen.

“Die WiG hat sich 2021 den Schwerpunkt “Gesund leben in Corona-Zeiten” gesetzt. Nach der langen Zeit der intensiven Pandemie bleiben wir nach wie vor achtsam. Mit dieser Kampagne wollen wir einen Anstoß dazu geben. Damit es den Menschen richtig gut geht, braucht es ausreichend körperliche Bewegung, ausgewogenes Essen und eine g’sunde Seele, ergänzt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

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