Frauengesundheit und Corona

Frauen sind in vielerlei Hinsicht von der Corona-Krise ungleich mehr betroffen und tragen die größere Last. Stichwort Home-Schooling, Home-Learning, Arbeit in der Pflege, Pflege von Angehörigen, Systemerhalterinnen in verschiedenen Bereichen, usw. Dramatische Zahlen: Durch die Krise hat sich die Frauenarbeitslosigkeit verdoppelt! Was sind unsere Learnings für die Zukunft?

“Frauen und Männer unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Gesundheitsrisiken, Unterschiede prägen insbesondere auch ihr Gesundheitsverhalten, ihr Gesundheitsbewusstsein und die Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen. Die Corona-Krise als eine Public-Health-Krise, aber auch als eine ökonomische Krise, trifft Frauen und Männer unterschiedlich und verstärkt Ungleichheiten. Ein Grund, dass sich das Wiener Programm für Frauengesundheit mit der Corona-Krise und ihren Auswirkungen auf Frauengesundheit näher auseinandersetzt”, erklärt Dr. med. univ. Andreas Bendtsen, Gruppenarzt & Medizinischer Leiter des Samariterbund Bildungszentrums Favoriten.

Corona zeigt sehr gut auf, was Gesundheit alles ist

In 47 Beiträgen – von Theorie zu Praxisberichten von Wiener Organisationen bis hin zu persönlichen Erfahrungsberichten – werden im Sammelband des Wiener Programm für Frauengesundheit die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gesundheit von Frauen aus verschiedenen Perspektiven diskutiert. Denn Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: Dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben. 

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