Corona Impfung: aktueller Stand

Experten aus Medizin und Pharmazie sagen, dass eine Beendigung einschränkender Maßnahmen und verordneter Verhaltensregeln, erst mit der Verabreichung eines Impfstoffs gegen SARS-CoV-2, den Erreger von COVID-19, möglich ist. Notwendig wäre eine Durchimpfungsrate von 85 % um Corona zu stoppen. Zu viele sind noch immer nicht vor schweren Folgen geschützt. Dafür sind noch große Anstrengungen nötig., denn jeder Vierte in Österreich (24 %) ist derzeit noch ungeimpft.

“Sich an den guten Dingen des Lebens erfreuen – mit allem, was dazugehört und mit allen, die uns lieb sind. Die Impfung macht es möglich. Deshalb: Gehen Sie auf Nummer sicher, lassen Sie sich impfen – Damit die Gemeinsamkeit wieder sicher istJe mehr Personen geimpft sind, desto besser für uns alle”. Trotz vieler Appelle reicht die Impfquote in Österreich nicht aus, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Wenn Sie geimpft sind, sind Sie besser vor einer Erkrankung geschützt. Es hängt schlichtweg davon ab, wie viele Menschen geimpft sind und ob sie die Corona-Regeln konsequent einhalten.

Der Grüne Pass (Covid-Pass):

5.602.113 Menschen, also 62,39 Prozent der Österreicher, haben mit Stand 22. Juni ein aktives Impfzertifikat. Rund 4,4 Millionen haben sich mit Corona infiziert. Nach Angaben des AGES-Covid-Dashboards sind seit Pandemiebeginn 20.010 Menschen in Österreich an oder mit Covid-19 gestorben. Die Gültigkeitsdauer von Impfzertifikaten über die Grundimmunisierung (3. Impfung oder 2. Impfung nach Genesung) wurde mit 16. April 2022 auf 365 Tage verlängert. Für einen 3G-Nachweis ist ab 23. August die Kombination aus Impfung und Genesung nicht mehr ausreichend.

Die Corona-Impfpflicht in Österreich wird abgeschafft

Nachdem am 5. Februar 2022 in Österreich eine allgemeine COVID-19-Impfpflicht eingeführt wurde, kam es nur einen Monat später wieder zu Aussetzung dieser und jetzt zu einem endgültigen Aus. Geschlossene Impfstraßen, leere Wartebereiche. Die Zahl jener, die sich impfen lassen, geht seit Wochen zurück. Auch im Herbst wird es noch Coronafälle geben, auch dann gelten Genesungen noch 6 Monate lang als Nachweis. ABER die große Änderung: Die Genesung ersetzt bald keinen Impfstich mehr. Derzeit erspart man sich mit 2 Impfungen und einer Genesung den Booster. Ab 23. August nicht mehr.

Gilt das Aus auch für den Gesundheits- und Pflegebereich?

Aktuell ist dort eine Corona-Impfung – zumindest für Neueinstellungen – Bedingung. Es ist auch nichts Neues, dass es im Gesundheitsbereich striktere Impfauflagen gibt als anderswo,  weil man mit “besonders schützenswerten Gruppen” arbeite. Aktuell ist für das Gesundheitspersonal ein- bis zweimal pro Woche ein PCR-Test verpflichtend.

Impfen jederzeit möglich!

“Nirgends in Österreich wird so viel geimpft wie im Austria Center (Wien-Donaustadt). Als einzige Impfstraße der Stadt Wien hat sie täglich geöffnet. In Wien gibt es viele Möglichkeiten sich ganz unkompliziert und ohne Voranmeldung gegen Covid19 und Grippe impfen und auch weiterhin Testen zu lassen“Sorgen-los Impfen” macht die Stadt Wien jenen Menschen ein Angebot, die sich bisher noch nicht gegen den Coronavirus impfen ließen, weil ihnen das Thema Impfen Sorgen bereitet oder angstbesetzt ist. Damit erweitert Wien sein Impfangebot um ein zusätzliches und international einmaliges Projekt”, betont Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten

 

Mit der dritten und vierten Impfung geschützt bleiben

Österreichweit sind derzeit 55% der Bevölkerung dreifach geimpft. Aktuell liegt das Augenmerk nach wie vor auf der dritten Impfung und der Dauer ihrer Schutzwirkung. Vollständig Geimpfte sind gegen alle Corona-Varianten – zumindest vor schwerer Krankheit und Tod – geschützt. Besonders die dritte Auffrischungsimpfung ist jetzt besonders wichtig. Wie die Stadt Wien am 26.6.2022 bekannt gab, wird der Zugang zur vierten Corona-Impfung vereinfacht. Ab sofort können sich alle Wiener ab zwölf Jahren bereits sechs Monate nach der dritten Impfung den vierten Stich holen. 

Jeder kann sich mit dem Auffrischungsrechner selbst ausrechnen, wann die nächste Impfung notwendig ist. 

Hepatitis, Grippe, Zecken-Gürtelrose, Keuchhusten, HPV, Pneumokokken und CO …

Es geht nicht nur um Corona! Was viele vergessen, auch die Impfung gegen Zecken, Mumps-Masern-Röteln (MMR) muss im Erwachsenenalter aufgefrischt werden. Die Gesundheitskassa bietet immer wieder eine Impfaktion in Wien an, so beide Impfungen erhältlich sind. Und rund 30.000 Kinder von 6-9 Jahren sind nicht ausreichend gegen Masern geschützt. Auch bezüglich Pneumokokken, Diphterie, Keuchhusten und Meningokokken besteht derzeit eine Impflücke. Die Zahl der HPV-Impfungen ist in Österreich dramatisch gesunken. Die Empfehlung des Österreichischen Impfplans, den Schutz diverser Impfungen bis zum 60. Lebensjahr aufzufrischen, macht durchaus Sinn. Krankheiten und die Möglichkeit einer Schutzimpfung sind also immer ein Thema. Alle Impfungen werden bei ELGA im elektronischen Impfpass (zentrales Impfregister) eingetragen. 

 

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