Corona Impfung: aktueller Stand

Experten aus Medizin und Pharmazie sagen, dass eine Beendigung einschränkender Maßnahmen und verordneter Verhaltensregeln, erst mit der Verabreichung eines Impfstoffs gegen SARS-CoV-2, den Erreger von COVID-19, möglich ist. Notwendig wäre eine Durchimpfungsrate von 85 % um Corona zu stoppen. Zu viele sind noch immer nicht vor schweren Folgen geschützt. Dafür sind noch große Anstrengungen nötig. Notwendig sind aufgrund der SARS-CoV-2-Varianten in Österreich auch weitere Immunisierungen.

“Je mehr Personen geimpft sind, desto besser für uns alle”. Trotz vieler Appelle reicht die Impfquote in Österreich nicht aus, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Viele Menschen mit Covid-19 auf Intensivstationen sind nicht geimpft oder nicht vollständig immunisiert. Wenn Sie geimpft sind, sind Sie besser vor einer Erkrankung geschützt. Wir haben es wirklich selbst in der Hand! Es hängt schlichtweg davon ab, wie viele Menschen geimpft sind und ob sie die Corona-Regeln konsequent einhalten. Es gibt keinen Experten, keine Expertin, die nicht sagen, dass wir eine große Gesamtimmunität brauchen in der Bevölkerung, auch in Hinblick auf neue Wellen. 

Achtung!!!

Für über eine halbe Million Menschen könnte sich das soziale Leben mit 1. Februar schwieriger gestalten. Ab dann ist die Gültigkeit der CoV-Impfzertifikate („Grüner Pass“) nach nur zwei Impfungen oder einer Kombination aus Impfung und Genesung auf 180 Tage begrenzt. Lediglich mit einer Boosterimpfung bleiben die Zertifikate weiter in Kraft.

Wie die Regierung am 6. Jänner beschloss, gilt mit 1. Februar, parallel zur Einführung der Impfpflicht: „Die erste Impfserie (zwei Impfungen oder Genesung plus eine Impfung) ist künftig 180 Tage gültig. Das Impfzertifikat der Boosterimpfung (drei Impfungen oder Genesung und zwei Impfungen) ist weiterhin 270 Tage gültig. Für die Einreise nach Österreich sind Impfzertifikate oder andere Impfnachweise weiterhin 270 Tage gültig.“

Informationen zur Impfpflicht ab Februar 2022

Die Impfpflicht gilt für alle Personen mit Wohnsitz in Österreich ab 18 Jahren. Ausgenommen sind Schwangere, Personen die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können und genesene Personen für 180 Tage ab dem Tag der Probenabnahme des positiven PCR-Tests. Demnach soll die Impfung für Jugendliche zwischen 14 bis 17 Jahren freiwillig bleiben. Bis Mitte März gilt zunächst noch eine Übergangsphase, innerhalb derer alle Haushalte schriftlich über die Maßnahme informiert werden und noch keine Strafen verhängt werden sollen.

 

Aktuell

Mit der dritten Impfung richtig geschützt bleiben

Eine vollständige Impfung besteht aus drei Dosen. Vollständig Geimpfte sind gegen alle Corona-Varianten – zumindest vor schwerer Krankheit und Tod – geschützt. Besonders die Booster-Impfung ist jetzt besonders wichtig, daher jetzt gleich einen Termin buchen: https://impfservice.wien/. Auch Genesene brauchen eine Impfung. Ebenso ist eine Kombi-Impfung Corona/Grippe möglich! Die Verabreichung der 3. Dosis (Booster-Impfung) schützt nach ersten wissenschaftlichen Ergebnissen deutlich besser vor Omikron als die Immunisierung mit nur zwei Dosen. Bereits vier Monate nach der zweiten Impfung kann die Booster-Impfung erfolgen. 

Impflotterie

Kommen soll – neben der Impfpflicht – nun eine Impflotterie, mit der Gutscheine im Wert von 500 Euro zu gewinnen sind. Mit der Impflotterie soll jeder zehnte Geimpfte eine Chance haben zu gewinnen. Das gilt für jene, die sich schon geimpft haben und auch für jene, die sich erst impfen lassen. Konkret gibt es für jede Teilimpfung eine Gewinnmöglichkeit – wer dreimal geimpft ist, kann also auch dreimal gewinnen. Start der Lotterie soll am 15. März sein.

Online-Rechner

Auf dem Impf-Dashoboard des Gesundheitsministeriums kann man sich nun ausrechnen lassen, wann die dritte Impfung notwendig ist. Dazu muss man nur das Datum der bisherigen Impfung und den Impfstoff eingeben.

Hepatitis, Grippe, Zecken-Gürtelrose, Keuchhusten, HPV, Pneumokokken und CO …

Es geht nicht nur um Corona! Rund 30.000 Kinder von 6-9 Jahren sind nicht ausreichend gegen Masern geschützt. Auch bezüglich Pneumokokken, Diphterie, Keuchhusten und Meningokokken besteht derzeit eine Impflücke. Die Zahl der HPV-Impfungen ist in Österreich dramatisch gesunken. Die Empfehlung des Österreichischen Impfplans, den Schutz diverser Impfungen bis zum 60. Lebensjahr aufzufrischen, macht durchaus Sinn. Krankheiten und die Möglichekeit einer Schutzimpfung sind also immer ein Thema. Alle Impfungen werden bei ELGA im elektronischen Impfpass (zentrales Impfregister) eingetragen. 

Impfreaktionen sollen unter https://www.basg.gv.at oder der Infohotline Coronavirus 0800 555 621 gemeldet werden. Interessierte Personen können hier auch ihre Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe sieben Tage in der Woche, von 0 bis 24 Uhr stellen. 

Infos

 

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