Samariterbund und Strahlenschutz

Über unserem inaktiven AKW Zwentendorf geht die Sonne besonders schön auf. Doch der Schein trügt! Vor über 35 Jahren hat sich in Tschernobyl die größte Nuklearkatastrophe der Menschheitsgeschichte ereignet. Österreich war damals eines der am stärksten betroffenen mitteleuropäischen Länder, auch heute noch sind erhöhte Cäsium-Werte im Boden messbar. Und auch noch nach zehn Jahren nach der Zerstörung der Reaktoren in Fukushima bleiben die Sicherheit und die Vorsorge bei einem Atomunfall ein wichtiges Thema.

Vorbereitet sein und Helfen können! Dabei spielt der eigene Wohnraum und die persönliche Vorsorge eine wichtige Rolle um ein Extremereignis gut überstehen zu können. Zur Ihrer Information empfehlen wir ihnen folgende Beiträge zum Thema Strahlenschutz (richtiges Verhalten bei Strahlung und Schutzmöglichkeiten) … weiterlesen

Vorbereitet sein ist auch für den Samariterbund wichtig!

“Wir müssen davon ausgehen, dass Katastrophen jederzeit möglich sind. Im Ernstfall ist es wichtig, informiert zu sein und die richtige Schritte durchzuführen. Auch wir vom Samariterbund-Katastrophenhilfsdienst setzen daher einen Schwerpunkt zum Thema Strahlenschutz und Notfallmangement. Wir verfügen mit unseren SpezialistInnen der Bereitschaft CBRN (chemisch, biologisch, radiologisch, nuklear) über Know-How und Ausrüstung, um auch Einsätze mit Gefahrstoffen durchführen und bei einem großräumigen Schadensfall den Rettungsdienst aufrecht erhalten zu können. Gleichzeitig müssen wir aber auch auf einen Blackout – der längerfristige Stromausfall vorbereitet sein”, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten und Zivilschutzexperte.

Information ist alles …

Österreichs Behörden und Einsatzorganisationen – wie auch der Samariterbund – haben für ihre Aufgabenbereiche dementsprechende Vorkehrungen getroffen, Sie hoffentlich auch? Informieren auch Sie sich bitte zu den Themen Selbstschutz, Zivil- & Katastrophenschutz. Sie können die Broschüren ganz einfach als PDF-Datei downloaden:

 

Strahlenschutz in Österreich

Im März 2022 jährte sich der Reaktorunfall in Fukushima bereits zum 11. Mal. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl liegt mittlerweile 36 Jahre zurück. Heute stellen rund 450 weltweit in Betrieb befindliche Kernreaktoren eine Gefahr dar. Kernenergie bekommt heute wieder häufiger einen salonfähigen Anstrich, wird in Debatten zum Klimawandel mitunter als umweltfreundliche Alternative der Energieerzeugung dargestellt. Eine Rechnung, die in ihrer Gesamtheit betrachtet nicht aufgehen kann. 

Helfen auch Sie mit!

 

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Bild: Vielen Dank an Alfred Fröhlich für das tolle Foto