Samariterbund feiert Internationalen Tag des Rettungshundes

Ein Hund ist nicht nur der beste Freund des Menschen, sondern im Ernstfall oft auch seine letzte Rettung. Immer am letzten Sonntag im April findet der Internationale Tag des Rettungshundes statt. Da zeigen dann Rettungshundestaffeln im ganzen Land, was sie für die Gesellschaft leisten und wie wertvoll die Arbeit mit Rettungshunden ist. Es ist auch ein Grund an die wichtige Arbeit der Rettungshunde, Rettungshundeführer*innen und Rettungshundestaffeln zu erinnern. Wir danken an dieser Stelle allen unseren zwei und vierbeinigen Mitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement für den Samariterbund.

Das Rettungshundewesen ist nicht nur ein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung. Sie finden Menschen, die unter Lawinen verschüttet wurden oder suchen nach Kindern, die sich im Wald verlaufen haben. Manche Hunde gehen sogar in den internationalen Einsatz, nach großen Naturkatastrophen wie etwa einem Erdbeben oder einer Flutwelle. Unter dem Motto „365 Tage im Jahr einsatzbereit“ gibt es rund um diesen Tag Vorführungen, Informationsveranstaltungen und Probetrainings. 

Vermisst – Verlaufen – Verschüttet – Flächendeckende Hilfe Tag und Nacht!

Unsere Samariterbund Rettungshundestaffeln sind rund um die Uhr einsatzbereit. Mit ihrem extrem feinen Geruchssinn sind Hunde in Sucheinsätzen unerlässlich. Die Supernasen können deshalb sehr genaue Positionsbestimmungen von verschütteten oder vermissten Personen anzeigen. Trotz der rasant voranschreitenden technischen Entwicklung, sind Rettungshunde nach wie vor jeder Suchtechnologie weit überlegen. Vor allem die flexible Einsatzmöglichkeit, die Gewandtheit auf schwierigem Gelände und der unbändige Suchtrieb zeichnen die Vierbeiner aus. Aus diesen Gründen vertraut auch die UN, die Richtlinien für Katastropheneinsätze vorgibt, auf die Kompetenz Rettungshund.

Vom Welpen zum Lebensretter

“Ausbildung und Training von Rettungshunden beginnt oft schon sehr früh. Kurse, Trainings und Prüfungen bereiten die Vierbeiner Schritt für Schritt auf den Ernstfall vor. Rettungshunde werden in den Disziplinen Fährten-, Flächen-, Lawinen,- Trümmer- und Wassersuche sowie Mantrailing ausgebildet. Eine Ausbildung nach INSARAG – Guidelines und einer positiv absolvierten Prüfung ermöglicht die Teilnahme am  sogenannten Mission Readiness Test (MRT).

Nicht triebige Hunde mit einem gutmütigen, freundlichen Wesen und Kontaktfreudigkeit werden als Therapiebegleithunde oder Assistenzhunde ausgebildet. Erforderlich ist ein hohes Ausmaß an Stressbelastbarkeit und Toleranz gegenüber anderen Menschen und Lebewesen. Diese leisten ebenso wertvolle Arbeit wie auch bei uns beim Samariterbund in Wien Favoriten. Pro ausgebildeten Rettungshund, belaufen sich die Kosten auf auf rund 20.000 Euro”, erklärt Jochen Gold von der Samariterbund Besuchs- und Therapiebegleithundestaffel Wien Favoriten.

Geschichte

Der Internationale Tag des Rettungshundes wird seit 2008 von der IRO organisiert. Eine Initiative, die Rettungshundeorganisationen die Möglichkeit bietet, sich zu präsentieren und gleichzeitig einen Einblick in die wertvolle Arbeit mit Rettungshunden zu geben. Österreichs Rettungshundeorganisationen leben, wie ihre Mitglieder auch, vom unermüdlichen Einsatz ihrer ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen. Als gemeinnützige Vereine organisiert dürfen sie auf die Unterstützung von unzähligen Freiwilligen, Spendern und Unterstützern vertrauen.

Unsere Besuchs- und  Therapiebegleithundestaffel sucht Verstärkung! Wer mit seinem Hund gerne ehrenamtlich für andere Menschen da sein möchte, wem das Wohl anderer wichtig ist und wer mit seinem Hund eine spezifische und professionelle Ausbildung machen möchte, ist bei uns herzlich willkommen!

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Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Bild: Samariterbund