Samariterbund feiert Internationalen Tag des Rettungshundes

Ein Hund ist nicht nur der beste Freund des Menschen, sondern im Ernstfall oft auch seine letzte Rettung. Immer am letzten Sonntag im April – dieses Jahr ist es der 30. April – findet der Internationale Tag des Rettungshundes statt. Da zeigen dann Rettungshundestaffeln im ganzen Land, was sie für die Gesellschaft leisten und wie wertvoll die Arbeit mit Rettungshunden ist. Das ist auch für den Samariterbund ein Grund, die wichtige Arbeit der Rettungshunde, Rettungshundeführer:innen und Rettungshundestaffeln wieder einmal besonders hervorzuheben. Wir danken an dieser Stelle allen unseren zwei und vierbeinigen Samariter:innen für ihr ehrenamtliches Engagement für den Samariterbund und die Menschen die unsere Hilfe benötigen.

Das Rettungshundewesen ist nicht nur ein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung. Sie finden Menschen, die unter Lawinen verschüttet wurden oder suchen nach Kindern, die sich im Wald verlaufen haben. Manche Samariterbund Rettungs-Hunde gehen mit dem SA-RRT in den internationalen Einsatz, nach großen Naturkatastrophen wie etwa aktuell in diesem Jahr bei der Erdbenhilfe in der Türkei/Syrien oder einer Flutwelle. Aber auch unsere Samariterbund Besuchs- und Therpiebegleithunde sind im weiteren Sinne Rettungshunde, denn sie helfen Seelen zu retten und leisten wertvolle Präventionsarbeit bei Kindern. Unter dem Motto „365 Tage im Jahr einsatzbereit gibt es rund um diesen Tag Vorführungen, Informationsveranstaltungen und Probetrainings. Dafür wollen wir unseren Samariterbund Hundeteams heute Danke sagen!

Vermisst – Verlaufen – Verschüttet – Flächendeckende Hilfe Tag und Nacht!

Mit ihrem extrem feinen Geruchssinn sind Hunde in Sucheinsätzen unerlässlich. Die Supernasen können deshalb sehr genaue Positionsbestimmungen von verschütteten oder vermissten Personen anzeigen. Trotz der rasant voranschreitenden technischen Entwicklung, sind Rettungshunde nach wie vor jeder Suchtechnologie weit überlegen. Vor allem die flexible Einsatzmöglichkeit, die Gewandtheit auf schwierigem Gelände und der unbändige Suchtrieb zeichnen die Vierbeiner aus. Eine Ausbildung nach INSARAG – Guidelines und einer positiv absolvierten Prüfung ermöglicht die Teilnahme am  sogenannten Mission Readiness Test (MRT).

Vom Welpen zum Lebensretter

“Hunde werden nicht als Helden geboren, die Ausbildung zum Lebensretter erfordert Disziplin und Engagement. Mittels verschiedener Trainings, Einsatzübungen und Prüfungen bereiten wir unsere Samariterbund Hundeteams auf nationale und internationale Einsätze vor. Ausbildung und Training von Rettungshunden beginnt oft schon sehr früh. Kurse, Trainings und Prüfungen bereiten die Zwei- und Vierbeiner Schritt für Schritt auf den Ernstfall vor. Rettungshunde werden in der Staffel Wien Simmering den Disziplinen Fährten-, Flächen-, Lawinen,- Trümmer- und Wassersuche sowie Mantrailing ausgebildet. Hunde mit einem gutmütigen, freundlichen Wesen und Kontaktfreudigkeit werden als Therapiebegleithunde oder Assistenzhunde ausgebildet. Diese leisten ebenso wertvolle Arbeit wie auch bei unser Staffel beim Samariterbund in Wien Favoriten. Pro ausgebildeten Rettungshund, belaufen sich die Kosten auf auf rund 20.000 Euro”, erklärt Jochen Gold von der Samariterbund Besuchs- und Therapiebegleithundestaffel Wien Favoriten.

Tu Gutes und rede darüber!

„Unsere Hundeführer sind ehrenamtlich tätig und durchlaufen mit ihren Hunden eine umfassende Ausbildung. Die Hundestaffeln sind eine wichtige Stütze und helfen im Ernstfall, Leben zu retten. Die Aufgaben werden, wie etwa rund um den Tag des Rettungshundes wie z.B.  beim Wiener Praterfest am 1. Mai, bei Sicherheitstagen und Öffentlichkeitsveranstaltungen wie z.B. beim Wiener Donauinselfest im Juni, beim Tag des Samariterbundes im Juni oder beim Wiener Sicherheitsfest am 26. Oktober regelmäßig einem großen Publikum vorgeführt”, sagt Jochen Gold Staffelkommandant von der Besuchs- und Therapiebegleithundestaffel Favoriten.

Eindrücke was sich bei Vorführungen so alles abspielt:

 

Geschichte

Der Internationale Tag des Rettungshundes wird seit 2008 von der IRO organisiert. Eine Initiative, die Rettungshundeorganisationen die Möglichkeit bietet, sich zu präsentieren und gleichzeitig einen Einblick in die wertvolle Arbeit mit Rettungshunden zu geben. Österreichs Rettungshundeorganisationen leben, wie ihre Mitglieder auch, vom unermüdlichen Einsatz ihrer ehrenamtlicher Mitarbeiter:innen. Als gemeinnützige Vereine organisiert dürfen sie auf die Unterstützung von unzähligen Freiwilligen, Spendern und Unterstützern vertrauen.

Unsere Besuchs- und  Therapiebegleithundestaffel sucht Verstärkung! Wer mit seinem Hund gerne ehrenamtlich für andere Menschen da sein möchte, wem das Wohl anderer wichtig ist und wer mit seinem Hund eine spezifische und professionelle Ausbildung machen möchte, ist bei uns herzlich willkommen!

 

Rettungshunde retten nicht nur bei internationalen Katastrophen, sondern auch bei Notfällen in ihren Heimatländern regelmäßig Menschenleben. Willst du sie bei ihrem nächsten Einsatz unterstützen? Dann spende jetzt.

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Helfen auch Sie!

 

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten ❤️

 
Bild: Samariterbund