Der Wiener Sensenmann

Auf Kriegsfuß mit den DEFIS. Sterben und sterben lassen: Das ist die Devise des Wiener Sensenmann. Doch immer öfter machen ihm Defibrillatoren einen Strich durch die Rechnung. Umsensen???Nicht mit uns!!! Und schon gar nicht bei uns in der Generali Arena in Favoriten, wo der Samariterbund für die Sicherheit und medizinische Versorgung der Besucher von FC Austria Wien sorgt.

Der Sensenmann – das bin ich. Eigentlich lebe ich gern in Wien. Es ist eine schöne Stadt. Schön morbid. Aber in letzter Zeit bringen mich diese Defis echt aus der Fassung. Wo man auch hinschaut, überall strahlen sie dir süffisant entgegen. In Schulen, auf der Straße, im Zug und im Museum – nirgends kann ich mehr in Ruhe meiner Arbeit nachgehen. Naja immerhin habe ich jetzt mehr Zeit für Social Media. Achso, apropos, folgst du mir schon?

Was steckt dahinter?

“Mit jeder Sekunde sinkt die Lebenswahrscheinlichkeit eines leblosen Patienten rasant ab, rasche Ersthilfe kann Leben retten. Unser DEFI-Netzwerk vereinfacht das Handeln für Laien erheblich und kann die Überlebenschance bis auf 70 Prozent heben. Rufen-Drücken-Schocken – Das ist unser Ziel”, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten und Puls-Botschafter.

DEFI verteilen und den plötzlichen Herztod verhindern

Wie bringt man ein todernstes Anliegen so unter die Leute, dass es auch wirklich ankommt? Mit Humor! Und wer ärgert sich grün und blau, wenn jemand nicht stirbt? Der Sensenmann. Vereint man diese beiden Elemente, erhält man als Ergebnis eine Kampagne!

„Die Reichweite des Wiener Sensenmannes ist von der Teilnahme Außenstehender abhängig. Dass so viele Menschen auf ihn reagieren, zeigt, dass sich das Risiko voll und ganz ausgezahlt hat und die Menschen immer sensibilisierter auf das Thema Herztod werden“, beobachtet Samariterbund Wien Vizepräsident Harry Kopietz.

“Umsensen kann ich”

Der Wiener Sensenmann ist auf Social Media wie Twitter und Facebook unterwegs und regt sich dort über die DEFIS in Wien auf, Hashtag #defiistdoof. Bisher wusste man nur, dass es sich eine Aktion des Vereins Puls handelt, dem Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztods. Der Samariterbund Wien ist Projektpartner.

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Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Bild: Verein Puls