Bitte kein Tier unter dem Weihnachtsbaum

Dieser alljährliche Appell ist leider noch immer nicht bei allen Menschen angekommen. Alle Jahre wieder werden Tiere zu Weihnachten unüberlegt verschenkt – und landen über kurz oder lang im Tierheim oder auf der Straße. Einem Vierbeiner ein Zuhause zu schenken, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die zeit- und kostenintensiv ist – und das oftmals für viele Jahre.

Die Entscheidung, ein Tier aufzunehmen, muss unbedingt wohlüberlegt getroffen werden. Auch wenn sich die Familie gemeinsam für die Adoption eines pelzigen Mitglieds entschieden hat, sind die Feiertage kein geeigneter Zeitpunkt, um die Vierbeiner möglichst stressfrei an ihre neue Umgebung zu gewöhnen.

Tiere sind definitiv kein Spielzeug sondern eine Entscheidung fürs Leben

“Kinder verlieren oft rasch das Interesse an ihren neuen Freunden, die Tiere landen dann leider im Wiener Tierquartier und hoffen auf einen neuen liebevollen Besitzer. Dazu kommt: Weil viele Menschen offenbar ihre Lust an Haustieren über den Sommer verloren haben, sind die Tierheime bereits jetzt voll. Vor allem mit sogenannten “Corona-Tieren”, die während der Pandemie  unbedacht angeschafft wurden. Seit 2007 unterstützt der Samariterbund Favoriten die Aktion “Tiere sind kein Spielzeug”, erklärt Jochen Gold, Staffelkommandant der Besuchs- & Therapiebegleithundestaffel vom Samariterbund Favoriten.

Samariterbund Favoriten aktiv im Einsatz für den Tierschutz

“Vor allem der Wunsch nach einem Welpen kann sehr schnell zum Fiasko werden, wenn er im Internet bestellt wird oder auf einem Parkplatz gekauft wird. Denn gerade der illegale Welpenhandel ist geprägt von Tierquälerei und Betrug. Viele der Welpen sterben nur kurz nach dem Kauf, da diese Tiere oft unter katastrophalen Bedingungen vermehrt werden, krank und oft schwer traumatisiert sind. Der Samariterbund unterstützt aber auch den Kampf gegen den illegalen Welpenhandel und klärt über die Risiken und gravierenden Folgen von Billigwelpenkäufen auf” ergänzt Jochen Gold.

Wir bringen den Tierschutz in den Unterricht

Deshalb sollte mehr als einmal gut überlegt werden, ob ein Haustier als neues Familienmitglied aufgenommen werden soll, denn zu einer artgerechten Tierhaltung gehören medizinische Versorgung, ausreichend Platz bei der Haltung, eine gesunde Ernährung, eine gute Ausbildung in einer Hundeschule und vor allem genügend Zuwendung.

“Seit 2005 besuchen die Hunde-Teams der Samariterbund-Gruppe Wien-Favoriten Kindergärten und Volksschulen mit großem Erfolg. Beim Projekt „Samariter-Hunde-Teams machen Schule“ lernen Kinder den richtigen Umgang mit Hunden u.v.m. Der Bogen der Schulung reicht von „HundeBerufen“ über wichtige Voraussetzungen, die zu beachten sind bevor man sich ein Haustier anschafft, bis hin zu wertvollen Tipps, die dabei helfen, ein reibungsloses Zusammenleben mit Vierbeinern zu gewährleisten. ”, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Und wenn es schon ein Hund für ein Kind sein muss, dann empfehlen wir unsere beliebten Samariterbund Plüsch-Rettungshunde – ein sinnvolles Geschenk welches viel Freude bereitet.

Tipps:

 

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Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Bild: pixabay