Samariterbund feiert Welthundetag

Kaum etwas lässt das Herz mehr aufgehen als die treuen Augen eines Hundes! Kein Tier ist seit so langer Zeit und so eng mit der Kulturgeschichte des Menschen verbunden wie der Hund. Am Welthundetag am 10. Oktober geht es um den „besten Freund des Menschen“. An diesem Tag wollen auch wir vom Samariterbund daran erinnern, wie wichtig Hunde im Alltag vieler Menschen sind und dabei auch verschiedene wichtige Aufgaben übernehmen. Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht. 

Die Vierbeiner begleiten uns in sämtlichen Lebenslagen und sind immer für uns da. Oft ersetzen sie ihrem Besitzer den Partner oder die Familie. Außerdem animieren Hunde ihre Besitzer nicht nur am Welthundetag das Haus zu verlassen und sich beim täglichen Gassi gehen an der frischen Luft zu bewegen.

Doch viele Hunde haben auch am Welthundetag nicht arbeitsfrei.

Sie stellen ihren Geruchssinn in den Dienst der Verbrechensbekämpfung, spüren Drogen auf, orten Sprengstoff, suchen und retten Verschüttete, leihen ihren Herrchen und Frauchen den Sehsinn, helfen beim Therapieren, spenden Wärme und Entspannung, warnen Diabetiker u.v.m. 

Samariter auf vier Pfoten erobern die Herzen der Menschen

Die Besuchs- und Therapie-Begleithunde der Hundestaffel des Samariterbundes in Wien-Favoriten haben völlig andere Aufgaben. Sie kommen in Behinderten-, Pflege- und Altenheimen, Spitälern, Tageszentren und Sozialstationen sowie in Kindertagesheimen und Schulen zum Einsatz. Die „Samariter auf vier Pfoten“ werden zu 100% von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen betreut, die in ihrer Freizeit sowohl die Trainings als auch die Einsätze absolvieren. Jeder Hund benötigt für solche Tätigkeiten zuvor eine umfassende Ausbildung und die Hundeteams müssen beim Messerli Forschungsinstitut in der Veterinärmedizinischen Universität Wien alljährlich eine Prüfung bestehen.

Hunde die Leben retten

Es sind nicht immer nur Menschen, die Hilfe leisten. In manchen Notsituationen ist es die Nase eines Suchhundes, die ausschlaggebend für die Rettung eines Menschen ist. Rettungshundeführer absolvieren gemeinsam mit ihren vierbeinigen Gefährten ein zeitaufwändiges Trainingsprogramm. Die Teams trainieren einmal wöchentlich und sind 365 Tage im Jahr einsatzbereit und bilden ein fixes Rettungshunde- oder SAR-Team (Search-and-Rescue).“

Die Haltung eines Hundes kann teuer werden

“Das Haustier benötigt nicht nur eine Leine, Halsband und einen Maulkorb sondern noch viel mehr. Es muss regelmäßig eine Hundesteuer bezahlt werden und natürlich das Futter sowie Arztbesuche, die auch regelmäßige Impfungen umfassen sollten. Die Kosten pro Monat sollten auf jeden Fall vorab unbedingt miteinkalkuliert werden! Wichtig ist uns, den Hund bereits frühzeitig auf Kinder zu sozialisieren. Beim Projekt Samariter – Hundeteams machen Schule geht uns darum Solidarität, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln”, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

 

Aktiv im Einsatz für den Tierschutz

Gemeinsam mit anderen Organisationen unterstützen wir den Kampf gegen den illegalen Welpenhandel und informieren über die Risiken und gravierenden Folgen von Billigwelpenkäufen. Wir rufen die Menschen dazu auf, vor der Tierquälerei nicht die Augen zu verschließen, sondern sich in ihrem Handlungsrahmen für die Rechte der Tiere stark zu machen”, erklärt Jochen Gold, Staffelkommandant der Besuchs- & Therapiebegleithundeteams vom Samariterbund Favoriten.

Tiere sind definitiv kein Spielzeug sondern eine Entscheidung fürs Leben. Kinder verlieren oft rasch das Interesse an ihren neuen Freunden, die Tiere landen dann leider im Wiener Tierquartier und hoffen auf einen neuen liebevollen Besitzer. Deshalb sollten Tiere auf keinen Fall unter dem Weihnachtsbaum liegen!!! Seit 2007 unterstützt der Samariterbund Favoriten die Aktion “Tiere sind kein Spielzeug”, ergänzt Jochen Gold.

 

Heute ein spezielles Extra für deine Fellnase …

Auch wenn wir uns immer gut um unsere Fellnase kümmern, heute sollten wir ihnen etwas besonderes gönnen. 

Hundezeit – Organisiere einen Abend mit anderen Hundefreunden. Die Vierbeiner sind dabei der Mittelpunkt und dürfen die ungeteilte Aufmerksamkeit “ihrer” Menschen genießen.

Hundeshopping – Manche Hunde zerlegen ihre Spielsachen regelrecht in ihre Einzelteile. Einmal im Jahr einkaufen gehen und beschädigtes Spielzeug wegwerfen. Denn damit verhinderst du, dass sich dein Liebling daran verletzt oder Teile frisst.

Notfallvorsorge – Bereite dich auf Notfälle vor. Besser umsonst vorsorgt als im Ernstfall unvorbereitet! Ein Erster Hilfe Kurs gibt dir im Fall der Fälle die Gewissheit, dass du das Richtige tust. Telefonnummer und Notfallnummer des Tierarztes in Handy und Haustelefon ein zu speichern, schadet nicht und spart im Fall der Fälle Zeit und hektisches Suchen.

Vorbeugung – Ist der beste Schutz. Also einen kritischen Blick auf Gefahrenquellen in Haus und Garten werfen. Dazu gehört, die Vierbeiner im Auto gesichert zu transportieren. 

Gegen illegalen Welpenhandel und Qualzüchtungen – Bitte keine Hunde aus dubiosen Quellen kaufen! Seriöse Züchter geben ihre Welpen nicht jedem. Sie prüfen die zukünftigen Halter auf Herz und Nieren. Sie geben umgekehrt alle Informationen über sich und lassen dich deinen Welpen und seine Mutter vorher gründlich kennenlernen.

Ohne eigenen Hund?

Dann unterstütze am Aktionstag dein Tierheim oder deine Tierschutzorganisation vor Ort durch deine Mithilfe oder eine Spende!

Die Therapiebegleithunde-Staffel sucht Verstärkung! Wer mit seinem Hund gerne ehrenamtlich für andere Menschen da sein möchte, wem das Wohl anderer wichtig ist und wer mit seinem Hund eine spezifische und professionelle Ausbildung machen möchte, ist bei uns herzlich willkommen!
Jetzt zum Casting anmelden !
+43 676 83146 – 8000

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Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Bild: Samariterbund