Samariterbund unterstützt Volksbegehren für mehr Tierschutz

Tierschutz geht uns alle an und muss auch von uns allen getragen werden. Das Tierschutzvolksbegehren ist die größte direkt-demokratische Initiative für mehr Tierwohl, den Schutz von Natur & Klima und die Stärkung der heimischen, kleinbäuerlichen Landwirtschaft. Es agiert strikt überparteilich und politisch unabhängig.

Trotz Lockdown: Volksbegehren findet statt! Eintragungswoche von 18.-25.1.2021. Gut für die Tiere, gut für uns alle. Unabhängige ExpertInnen haben ambitionierte, aber realistische Vorschläge formuliert, um Tierleid zu beenden, Tierwohl zu fördern und den Tierschutz zu stärken. Sie bedeuten einen deutlichen Fortschritt für die Tiere, der aber nicht zu Lasten der heimischen, kleinbäuerlichen Landwirtschaft geht. Hier kann man das Programm auf einen Blick sehen, hier gehts zum kommentierten Forderungskatalog. 

 
Vor der Corona-Krise war Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens, zu Besuch bei der Samariter Hundestaffel vom Samariterbund Favoriten. Er ließ sich von den schönen Erlebnissen mit Kindern und mit alten Menschen und von den positiven Effekten ihrer Begegnungen mit Therapiebegleithunden erzählen. Tiere sind allgegenwärtig in unserer Gesellschaft, aber vielen ist gar nicht bewusst, wie stark sie uns unterstützen.
 
Ein großes Dankeschön …
 
DANKE AN DIE GUTEN SAMARITER! Sie helfen, wo gerade Hilfe gebraucht wird. Denen, die sich nicht selbst helfen können. Wenn nötig auch Tag und Nacht. Sie sind Säulen unserer Gesellschaft. Und erhalten dabei auch tierische Unterstützung. Die guten Samariter vom Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs sind beeindruckende Menschen und große Tierfreunde. Es ist unglaublich spannend, was die Samariter zu erzählen haben aus ihrer täglichen Arbeit. Von den schönen Erlebnissen mit Kindern und mit Alten, von den positiven Effekten ihrer Begegnung mit Besuchs- und Therapiebegleithunden. Es geht um die Förderung von Kommunikation und Wahrnehmung, um Konzentrationsübungen, um Mobilisation, Entspannungsübungen und vieles mehr. Sie besuchen verschiedenste Einrichtungen, etwa Kindertagesheime oder Schulen, Alten- und Pflegeheime und Krankenhäuser … weiterlesen
Bild könnte enthalten: 2 Personen

Samariterbund Favoriten aktiv im Einsatz für den Tierschutz

Auch wir vom Samariterbund Favoriten sagen: Tierqual muss verboten werden, ganz gleich wo und wie sie passiert. Unter anderem geht es auch um einen besseren Schutz von Hunden und Katzen. Und da gibt es noch viel mehr Themen die den Tierschutz betreffen. Einige Forderungen des Tierschutzvolksbegehrens bedingen einander und sind daher als Gesamtpaket zu betrachten, sie bauen aufeinander auf. Jede Stimme zählt: Deshalb unsere Bitte unterstützen auch Sie das Tierschutzvolksbegehren!

“Bei unserer Besuchs- und Therapiebegleitundeausbildung und unseren regelmäßigen Trainings sind wir beim Üben geduldig, machen Pausen und überfordern unsere Vierbeiner nicht. Wir gestalten das Training angenehm und positiv. Wir arbeiten über Vertrauen, Erfolg, Belohnung, Spaß und mit Motivation. Angst, Stress, Misserfolg, zu hohe Ablenkung, Krankheit und Schmerzen beeinflussen den Lernprozess negativ”, erklärt Jochen Gold, Staffelkommandant der Besuchs- & Therapiebegleithundeteams vom Samariterbund Favoriten.

Wir bringen den Tierschutz in den Unterricht

Wir vom Samariterbund Favoriten, betreiben Aufklärung und Information über aktiven Tierschutz. Zu einer artgerechten Tierhaltung und Tierschutz gehören medizinische Versorgung, ausreichend Platz bei der Haltung, eine gesunde Ernährung und genügend Zuwendung. Deshalb sollte mehr als einmal gut überlegt werden, ob ein Haustier als neues Familienmitglied aufgenommen werden soll. Wichtig ist uns, den Hund bereits frühzeitig auf Kinder zu sozialisieren. Beim Projekt Samariter – Hundeteams machen Schule geht uns darum Solidarität, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln”, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Samariterbund unterstützt aktiv Kampagnen gegen Tierleid

Jedes Jahr weisen wir rechtzeitig vor Weihnachten darauf hin: Tiere sind definitiv kein Weihnachtsgeschenk sondern eine Entscheidung fürs Leben. Kinder verlieren oft rasch das Interesse an ihren neuen Freunden und die Tiere landen dann leider im Wiener Tierquartier und hoffen auf einen neuen liebevollen Besitzer. Auch gibt es tatkräftige Unterstützung im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel und Informationen über die Risiken und gravierenden Folgen von Billigwelpenkäufen. Wir rufen die Menschen dazu auf, vor der Tierquälerei nicht die Augen zu verschließen, sondern sich in ihrem Handlungsrahmen für die Rechte der Tiere stark zu machen”, erklärt Jochen Gold, Staffelkommandant der Besuchs- & Therapiebegleithundeteams vom Samariterbund Favoriten.

Umwelt- und Klimaschutz zahlt sich aus!

In Wien wurde  schon 1999 das Wiener Klimaschutzprogramm mit vielen wichtigen Maßnahmen gestartet. Mit Erfolg! Die Luftqualität in Wien ist zurzeit die beste seit Beginn der Messungen vor 50 Jahren! Ein gesamtheitlicher Ansatz ist wichtig: Klimaschutzmaßnahmen sind auch Luftreinhaltemaßnahmen. Das gleiche gilt natürlich auch für den Arten- und Biotopschutz. Die Stadt Wien widmet sich verstärkt umweltbildenden Maßnahmen, um das Bewusstsein und die Wertschätzung für die Umwelt zu stärken. Wir sind daher auch offizielle Unterstützer des Klimavolksbegehren und achten auch bei unseren Angeboten aktiv auf den Klimaschutz. So ist unsere „Essen auf Räder“-Flotte etwa schon zu großen Teilen elektrisiert”, ergänzt Erdle.

Glyphosat gefährdet nachweislich Umwelt und Gesundheit

Auch das gehört dazu! Die meisten Österreicher*innen wollen daher, dass dieses gefährliche Unkrautmittel verboten wird. Auch in verschiedenen Produkten, mit denen wir regelmäßig in Berührung kommen, werden immer wieder Rückstände von Glyphosat gefunden. Es gibt gute Beispiele, dass man leistbare, hochqualitative Lebensmittel erzeugen kann, ohne Glyphosat zu verwenden. 

Glyphosathaltige Herbizide wie Roundup töten ausnahmslos alle Pflanzen, mit denen sie in Berührung kommen. So verschwinden nicht nur im Ackerbau unerwünschte Beikräuter, sondern auch wertvolle Wildpflanzen. Weniger Wildpflanzen aber bedeuten auch weniger Lebensraum und Nahrung für Insekten. Weniger Insekten wiederum bedeuten weniger Nahrung für Vögel. So führt der Einsatz von Glyphosat mittelfristig dazu, dass die biologische Vielfalt schwindet. 

Links:

 

Helfen auch Sie mit!

 

Like us on facebook … und bleiben sie bitte gesund!

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Foto: Samariterbund/Christoph Lipinsky

E-Mail wurde erfolgreich kopiert
E-Mail wurde erfolgreich kopiert