Samariterbund: Auch nach dem Tod noch etwas Gutes bewirken

Immer mehr Menschen möchten selbst bestimmen, was mit ihrem Vermögen nach dem Tod passiert. Speziell jene, denen gemeinnützige Anliegen, wie Tier- und Umweltschutz oder Hilfe für bedürftige Menschen, schon zu Lebzeiten wichtig waren, möchten vermehrt, dass ein Teil ihrer Hinterlassenschaft jenen Zwecken zugutekommt. Eines der Hauptmotive ist der Wunsch, über das eigene Leben hinaus etwas Gutes zu tun und der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Jährlich vererben 2.000 Österreicher an eine gemeinnützige Organisation.

Das verdient unseren höchsten Respekt. Testamentsspenden sichern wichtige Programme langfristig ab und sind zugleich ein Anstoß für neue Projekte, die sonst nicht möglich wären. Wie wichtig und lebensrettend Spenden sind, zeigt sich gerade jetzt im Ukraine Krieg. Tragenden Anteil am österreichischen Spendenaufkommen haben testamentarische Zuwendungen. Ein Testament zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung bietet die Möglichkeit, die Zukunft über den Tod hinaus mitzugestalten und Zwecke zu unterstützen, die einem schon zu Lebzeiten wichtig waren. 

„Offensichtlich haben gerade in der Zeit, in der das soziale Leben stark eingeschränkt war, viele Österreicherinnen und Österreich begonnen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.”

Was bei einem Testament und dem Wunsch nach einer Testamentsspende beachtet werden sollte und warum es generell wichtig ist seinen Nachlass zu regeln, darüber informiert „Vergissmeinnicht – die Initiative für das gute Testament“ kostenlos, und zwar seit genau zehn Jahren.

Wieso an uns spenden?

Unsere Hilfsprojekte für armutsgefährdete Kinder, Wohnungslose, Familien auf der Flucht oder Katastrophenopfer leben von IHRER SPENDE! Mit dabei sind auch unserer rein ehrenamtlichen Besuchs- und Therapiebegleithundeteams vom Samariterbund Favoriten. Bei uns gibt es viele Bereiche wo sie gezielt an ein Projekt spenden bzw. vererben und vermachen können.

 

„Ihr Vermächtnis – Nach dem Leben Menschen helfen“ 

 

Informationsbedarf ist sehr groß

Die wenigsten wissen, was mit ihrem Vermögen passiert, wenn es keine gesetzlichen Erben gibt oder diese vorzeitig selbst versterben. 70% geben an, kaum über die gesetzliche Erbfolge informiert zu sein, rund 85% kennen die Formvorschriften für Testamente nicht und ebenso viele wissen nicht über das außerordentliche Erbrecht des Lebensgefährten Bescheid. Österreichweit haben 30% der über 40-Jährigen bereits ein Testament erstellt. 

So steht die Bevölkerung zum Testament

Wichtigstes Argument für ein Testament ist für fast die Hälfte der Wiener (49%), dass es ihnen ein gutes Gefühl der Ordnung gibt. 39% wollen die Aufteilung des Nachlasses nicht dem Zufall überlassen und 30% wollen Streit unter ihren Angehörigen vermeiden. 17% möchten damit verhindern, dass ihr Vermögen womöglich an den Staat geht – der höchste Wert in ganz Österreich. Jeder fünfte Befragte in Wien empfindet die Testamentsthematik grundsätzlich als unangenehm (Österreichweit 16%).

Der Notar ist wichtig!

Beim Verfassen eines Testaments wendet sich die klare Mehrheit an den Notar (Österreichweit 50%). 26% der Wiener geben aber auch an, zu einer Vorlage aus dem Internet zu greifen. Und 22% sind gar der Meinung, dass es für ein Testament reicht, einfach seine Wünsche zu formulieren. Bei der Frage nach der Registrierung von Testamenten im Zentralen Testamentsregister hat Wien ebenfalls Aufholbedarf: Nur 44% der Testamente sind registriert und damit vor möglicher Manipulation geschützt. 

 

Helfen auch Sie durch Ihr Testament!

 

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Bild: Kostenloses Foto auf Pixabay – Danke