Samariterbund Schulprojekt - Leben retten – kinderleicht

Erfolgreiches Projekt des Samariterbundes Favoriten macht Schule

Schulprojekt

Eines der erfolgreichsten Projekte des Samariterbundes Favoriten ist die Initiative bzw. Kooperation mit den Wiener Schulen. Die Idee dazu entstand im Jahr 1999.

Schon wenige, richtige Handgriffe können Großes bewirken

Sicherheitserziehung umfasst alle pädagogischen Maßnahmen, die Kinder und Jugendliche befähigen, mit Gefahren umzugehen und sich für Unfallverhütung einzusetzen. Grundregeln der Ersten Hilfe, das richtige Verhalten in Notsituationen und aktiver Tierschutz kann nicht früh genug vermittelt werden. Es geht uns darum, möglichst früh Solidarität, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln und die jungen Menschen zu humanitärer Gesinnung hinzuführen.

Bereits Kinder können einfache Erste Hilfe-Maßnahmen leisten

Mit dieser Grundidee betreut der Samariterbund Favoriten bereits seit dem Jahr 2000 sein Projekt „Schule-Samariter“ in Favoriten. Besser noch: Wir holen bereits Kindergärten mit ins Boot und binden diese aktiv ein. Die Partnerschulen des Samariterbundes Favoriten erwarten ein Erlebnisseminar. Sie erfahren Basisregeln in der Ersten Hilfe und lernen spielerisch die Notrufnummern, entdecken das Innere eines Rettungswagens und lernen auch unsere Samariterbund Rettungs-, Besuchs- & und Therapiebegleithunde hautnah kennen. Auch hier versuchen wir spielerisch, spannend, fachlich fundiert und vor allem nachhaltig die wichtigsten Themen rüberzubringen.

Notrufnummernlied und Lieder mit Botschaften mit Robert Steiner

Spielerisch erlernen die Volksschüler richtiges Verhalten in Notsituationen. Als Teil des Projekts wird jede Klasse mit Erste Hilfe-Taschen ausgestattet, deren Inhalt laufend vom Samariterbund ergänzt wird. „Ziel des Schulprojekts ist es, 6- bis 10-Jährigen die Angst zu nehmen und sie altersgerecht für Notfälle FIT zu machen“, so Peter Erdle, Obmann der Samariterbund-Gruppe Favoriten.

Aus diesem Grund haben wir auch eine eigene Samariterbund CD mit Robert Steiner herausgebracht, die bei diesen Veranstaltungen mit großem Erfolg eingesetzt wird.

Richtiges Verhalten im Umgang mit Hunden für Wiens Kindergärten und Volksschulen

„Ebenso erfolgreich ist seit 2006 die Einbindung unserer Samariterbund-Therapiebegleithunde/Besuchshunde bei diesem Projekt“, so Peter Erdle, Obmann der Samariterbund-Gruppe Favoriten.

Bei der 50 Minuten dauernden Einheit „Samariter-HundeTeams machen Schule“ für Kindergärten und Volksschulen wird den Kindern der richtige Umgang mit Hunden vermittelt. Der Bogen der Schulung reicht von „HundeBerufen“ über wichtige Voraussetzungen, die zu beachten sind bevor man sich ein Haustier anschafft, bis hin zu wertvollen Tipps, die dabei helfen, ein reibungsloses Zusammenleben mit Vierbeinern zu gewährleisten. Die Samariterbund-Hunde-Teams zeigen wie die Körpersprache eines Hundes zu deuten ist, was beim Körperkontakt von Mensch und Tier zu beachten ist und wie man einen jungen Hund spielerisch gut erzieht.

Jede Klasse bekommt die Broschüre Alles rund um Ihren Hund von uns. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass viele Klassen dieses Thema im Schulunterricht nachbearbeiten und in speziellen Workshops aufarbeiten. Unterstützend dazu gibt es auf unserer Homepage wertvolle Tipps und Infos.

Hier arbeiten wir auch sehr eng mit dem Veterinäramt (MA 60) und Experten des Messerli Forschungsinstituts, Vetmeduni Vienna zusammen.

Die Samariter stellen ihre Arbeit ehrenamtlich, also kostenlos zur Verfügung.

Als Unkostenbeitrag für das zum Einsatz kommende Material werden pro Schuljahr und Kind vier Euro eingehoben. Eine gute Investition, um möglicherweise einmal ein Menschenleben retten zu können. „Denn auch wenn die Kinder noch klein sind und vielleicht nicht selbst helfen können, sind sie dennoch dank der Schulung in der Lage, rasch Hilfe zu holen“, weiß Peter Erdle.

Wichtig ist dem Samariterbund in Wien eine langfristige Begleitung der Kinder über die gesamten vier Jahre an der Volksschule. Das Schulprojekt wurde nach und nach von anderen Gruppen übernommen und läuft nun seit Jahren erfolgreich in über 30 Schulen (Partnerschulen im 10., 11., 15., 16., 17., 20. und 21. Bezirk), bei dem mittlerweile mehr als 20.000 sechs- bis zehnjährige Schüler spielerisch Erste Hilfe-Maßnahmen erlernen konnten. Aber auch über die Grenzen Wiens hinaus ist das Projekt erfolgreich.

Schulprojekt “Ich kann Leben retten!”

Leben retten macht Schule in Wien: mit dem Projekt „Ich kann Leben retten!“ leistet die Stadt Wien in Zusammenarbeit mit den Helfern Wiens und Puls Pionierarbeit in der Früherziehung.

Zusätzlich zum Verein Puls sind am Projekt „Leben retten macht Schule“ eine Reihe starker Partner beteiligt: Die Stadt Wien übernimmt die Finanzierung, die Helfer Wiens die Projektkoordination. Mit an Bord ist auch der Wiener Stadtschulrat. Den Unterricht übernehmen die Profis der Wiener Berufsrettung, des Samariterbundes, des Wiener Jugendrotkreuzes, der Malteser, der Johanniter sowie MedizinstudenInnen der Medizinischen Universität Wien.

Erfolg durch enge Zusammenarbeit

Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Wiener Stadtschulrat, mit dem PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes und mit den Pädagoginnen und Pädagogen vor Ort versteht sich das Samariterbund-Schulprojekt als Anstoß in der Entwicklung eines Bewusstseins für die Wichtigkeit von Erste Hilfe und Zivilcourage und in Richtung Sicherheitsbewusstsein und aktiven Tierschutz in Wien.

Aber auch bei vielen sogenannten Sicherheitspädagogischen Tagen ist der Samariterbund dabei.

Vielleicht wecken wir bei manchen Kindern auch das Interesse, später einmal ehrenamtlich als RettungssanitäterIn beim Samariterbund Wien tätig zu werden.

Warum Erste Hilfe schon in der Volksschule

Eine Erste Hilfe-Ausbildung ist schon im Volksschulalter sinnvoll. Darauf weist die MedUni Wien hin. Ergebnis: Von einer Volksschulklasse, die in der ersten und vierten Schulstufe eine Erste Hilfe-Schulung erhielt, konnte fast jeder Schüler einen Notruf perfekt abgeben und den Defibrillator richtig bedienen. Auch eine Herzdruckmassage war für die meisten kein Problem. Eine andere Studie der MedUni Wien zeigte erst kürzlich, dass eine rechtzeitige Herzmassage die Überlebenschance um 70 Prozent erhöht.

Ein weiteres erfolgreiches Projekt des Samariterbundes ist der Schulsanitätsdienst

Redaktionelle Beiträge und Aussendungen:

Bezirkszeitung
Aussendung Bezirksblatt
Presseaussendung Samariterbund
APA-Aussendung 2007
APA-Aussendung 2009
Beitrag wax.AT – Das Portal für Feuerwehr und Rettungsdienst
Beitrag der Standard
Referat bei SAINT-Kongress in Dänemark
Beitrag www.kinder.at
Samariterbund Kooperation mit PULS
Unsere Rettungshunde im Tierschutzeinsatz lesen Sie hier
Startschuss Tiere sind kein Spielzeug

Wenn Sie auch Interesse an dem Schulprojekt haben, rufen sie mich an!

Peter Erdle

Peter Erdle
Obmann, Landesveranstaltungreferent
Tel: 0676-83146-8000
Mail: obmann@samariter-favoriten.at

Impressionen