Kohlenmonoxid – Achtung Lebensgefahr

Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen mit Kohlenmonoxid (CO) im Sommer wie auch im Winter. Diese werden dann schwer verletzt von der Rettung ins Krankenhaus gebracht, meist in einem künstlichen Tiefschlaf versetzt und der Zustand ist kritisch. Es bildet sich, wenn bei Verbrennungsprozessen zu wenig Sauerstoff zur Verfügung steht. Es kann zum Beispiel aus Gasthermen und schadhaften Rauchfängen, aber auch aus Tiefgaragen, motorbetriebenen Werkzeugen, Pellets-Lagerräumen oder bei Bränden austreten. Der Samariterbund informiert über “Richtiges Verhalten bei Verdacht auf einen CO-Austritt” und wie Sie “CO-Unfälle vermeiden” können.

Kohlenmonoxid (CO) ist ein gefährliches Gas, das Sie weder riechen oder schmecken noch sehen können. Es bildet sich, wenn bei Verbrennungsprozessen zu wenig Sauerstoff zur Verfügung steht. Wenn Sie Kohlenmonoxid einatmen, gelangt es ins Blut und verringert die Sauerstoffversorgung von Blut, Gewebe, Herz, Gehirn und anderen lebenswichtigen Organen. In hoher Konzentration tötet es binnen Minuten. Die Opfer merken zwar meistens, dass etwas nicht stimmt, verlieren aber schnell die Orientierung und können weder das Gebäude verlassen noch um Hilfe rufen. Oft passieren CO-Vergiftungen auch im Schlaf”, erklärt Dr. med. univ. Andreas Bendtsen, Gruppenarzt & Medizinischer Leiter des Samariterbund Bildungszentrums Favoriten.

Achtung:

“Kohlenmonoxid geht durch Wände, Decken und Böden – selbst Betonwände oder gemauerte Steinwände sind kein Hindernis. Die Kohlenmonoxid-Quelle muss sich also nicht unbedingt in der eigenen Wohnung befinden, um eine mögliche Gefahr darzustellen. Besteht kein Notfall und Sie benötigen Rat wegen akuter Beschwerden oder haben Fragen rufen Sie die Wiener Gesundheitsberatung 1450 an. Auch unsere Samariter:innen haben als Persönliche Schutz Ausrüstung im Dienst immer einen CO-Warner dabei”, erklärt Karl Svoboda, geschäftsführender Obmann vom Samariterbund Favoriten.

 

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Bild:  Samariterbund