Internationaler Tag der Pflegenden am 12. Mai

Der 12. Mai ist der „Tag der Pflege“ und dieser Tag steht 2020 klar im Zeichen von Covid-19. In Österreich sind rund 95.000 Personen im Gesundheitssektor tätig, der Anteil von Frauen in der Gesundheits- und Krankenpflege liegt bei rund 85 %.

Seit 1967 wird jährlich am 12. Mai der Internationale Tag der Pflege begangen. Es ist der Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale – sie gilt als Begründerin der modernen Krankenpflege.

Wie sehr unsere Gesellschaft auf Menschen in Pflegeberufen angewiesen ist, hat sich zuletzt sehr deutlich gezeigt: Der Sonderzug aus Rumänien brachte für Tausende Menschen in Österreich dringend notwendige Erleichterung.

Das tragische daran:

Würden ÖsterreicherInnen diese Arbeit erledigen, zu österreichischen Löhnen, wäre das aus heutiger Sicht kaum finanzierbar.

Genau diese Krise sollten wir dafür zu nutzen, der Bevölkerung und unseren jungen Menschen zu sagen, wie wichtig und wertvoll und auch schön der Beruf im Bereich der Pflege sein kann. Wichtig ist es aber auch für diesen wertvollen und aufopfernden Job auch anständig entlohnt zu werden.

Bis 2030 droht österreichweit eine Lücke von 75.000 Pflegekräften. Doch bislang erschöpft sich die angekündigte Ausbildungsoffensive in allen Bereichen als zu wenig!

Mehr Wertschätzung für Pflegeberufe

Applaus alleine ist zu wenig! Die Arbeit in der Pflege ist anstrengend und geht mit großer Verantwortung einher.

Der Samariterbund plädiert dafür, Pflege und Betreuung wieder nach Österreich zu holen. Es braucht mehr Wertschätzung für den Pflegeberuf und ein neues Bewusstsein um wieder Pflege – und Betreuungskräfte im eigenen Land ausbilden.

Auch sind die Arbeitszeiten im Gesundheits- und Pflegebereich zu lang und die Löhne zu niedrig, die Entscheidungskompetenzen zu unklar und das Image noch zu unattraktiv. Das Berufsfeld Pflege und Personenbetreuung muss attraktiver gemacht werden, dazu muss man bei der Ausbildung ansetzen.

Noch klarer ist die Position des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbands (ÖGKV): Um dem Mangel an Arbeitskräften entgegenzuwirken, wäre “eine Bezahlung während der Ausbildungen notwendig”. Insgesamt muss das Image der Pflegeberufe in der Bevölkerung verbessert werden – wie auch die Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen, die derzeit “noch” nicht auf Augenhöhe stattfindet.

Langfristig muss vor allem eine finanzielle Sicherheit geschaffen werden und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte sowie einen Rechtsanspruch auf Pflegeteilzeit und Pflegekarenz. Es braucht also bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte“, ergänzt Erdle.

Ein großes Dankeschön

Wir vom Samariterbund wollen diese Gelegenheit nützen und ganz herzlich ‚Dankeschön‘ sagen: den Pflegerinnen und Pflegern, die tagtäglich die Betreuung für Menschen gewährleisten, die sie dringend benötigen. Diese aufopfernde Hilfe von Mensch zu Mensch dürfen wir als Gesellschaft nicht als etwas Selbstverständliches nehmen.

„Von den rund 800.000 pflegenden Angehörigen seien mehr als 70 Prozent Frauen. Auch ihnen sollte unser aufrichtiger Dank und unsere Hochachtung gelten, sagt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten. 

Hilfe von Mensch zu Mensch

Unsere Heimhilfen in Wien geben Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags wie Hausarbeit, Essen zubereiten, Körperpflege oder bei der Reinigung. Der Samariterbund offeriert ein breites Pflegeangebot vom mobilen Notruf und Essen auf Rädern bis hin zur 24-Stunden-Betreuung und vieles mehr.

Speziell in Favoriten betreut der Samariterbund ein Übergangswohnen & Sozial betreutes Wohnen sowie einen Sozialmarkt in der Gellertgasse zur Unterstützung für diesen Bereich.

Der Samariterbund in Wien hat dabei für die unterschiedlichsten Bedürfnisse der BewohnerInnen verschiedene Modelle im Angebot.

Der Samariterbund baut laufend seine Services für Betreuung und Pflege laufend aus und betreibt nicht nur in Wien sondern in ganz Österreich moderne Einrichtungen auf dem neuesten Stand.

Samariterbund: „Smarte“ Pflege ist „fancy“

 

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