Die Straße ist keine Männerwelt

Anna ist 39 Jahre alt, als sie einen Mann kennenlernt, der ihr Leben verändert. Genauso romantisch, wie sich dieser Satz zunächst anhört, hat auch ihre Beziehung begonnen. Bis es nach und nach immer enger wurde. Ganz schleichend und kaum greifbar begann er damit, sie von ihren Freunden zu isolieren, wurde eifersüchtig und bestimmte ihr Leben. Da war sie bereits zu ihm gezogen. Und dann wurde er gewalttätig …

Irgendwann hat Anna die Gewalt und die ständige Angst nicht mehr ausgehalten und kam zu uns ins Chancenhaus. In den Häusern der Wohnungslosenhilfe des Samariterbund Wien – Helfen wir gemeinsam haben fast alle Frauen Gewalterfahrungen. Mit der Kampagne „Die Straße ist (k)eine Männerwelt“ macht der Wiener Samariterbund jene Frauen sichtbar, die meist unsichtbar sind. Nämlich jene Frauen die obdach- oder wohnungslos sind.

Bieten wir Frauen einen sicheren Ort und eine Perspektive. Helfen wir gemeinsam!

„16 Tagen gegen Gewalt“: In Österreich hat jede fünfte Frau seit ihrem 15. Lebensjahr bereits physische und/oder sexuelle Gewalt erfahren, jede dritte hat sexuelle Belästigung erlebt. In unseren Häusern der Wohnungslosenhilfe haben fast alle Frauen Gewalterfahrungen.

“Am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, haben wir unsere Kampagne „Die Straße ist (k)eine Männerwelt“ gestartet. Der Samariterbund hat sich viele Gedanken gemacht und viel Herz in diese Kampagne gesteckt, die obdach- und wohnungslose Frauen sichtbarer machen soll. Viele hoffentlich spannende und interessante Texte sind dank der großartigen Unterstützung von Sozialarbeiterinnen und Wohnbetreuerinnen und nicht zuletzt betroffenen Frauen entstanden”, ergänzt Wolfgang Zimmermann, Landessozialreferent vom Samariterbund Landesverband Wien.

 

Bitte unterstütze diese Frauen mit deiner Spende!

➡ https://www.samariterbund.net/landesverband…/spendenwien/

Hier ein Überblick zur Kampagne:

 

 

Helfen auch Sie mit!