Corona steckt viele Favoritner mit Armut an

Immer mehr Menschen drohen durch die Corona-Krise in Armut zu geraten. Die aktuelle Wirtschaftskrise, die sich rasch entfaltet, ist schwerer als die globale Finanzkrise von 2008. Die meisten spüren wenig vom Virus, dafür umso mehr von den Maßnahmen.

Gemeinsam statt einsam in Favoriten!

Niemand weiß, wie die „Nach“-Corona-Welt aussehen wird. Was wir aber sehen können, das sind die Veränderungen, die die Pandemie bereits jetzt bewirkt hat. Die Krise ist wie ein Kontrastmittel: Sie dringt in die Hohlstellen der Gesellschaft ein und macht diese sichtbar. Der öffentliche Sektor kann mit Epidemien besser umgehen als der private.

Öffentliche Krankenhäuser sind privaten in solchen Situationen weit überlegen. Das gute Krisenmanagement in Wien baut auf dem auf, was schwer erkämpft wurde. Hunderte Sozialfälle in Favoriten, die bisher abgesichert waren und aktuell in Not geraten sind, brauchen jetzt vermehrt gezielte und spezielle Hilfe.

Wie brutal die Corona-Krise vielen Menschen den Boden unter den Füßen wegzieht, zeigen täglich mehrere „Favoritner Notfälle“ die schwer getroffen wurden.

“Doch es gibt auch mehrere Unterstützungsangebote neben dem menschlichen Leid und dem weiteren Auseinanderdriften von Arm und Reich in unserer Gesellschaft “, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Wien – Favoriten.

Hilfe von Mensch zu Mensch

Aus der Virus-Pandemie darf jetzt keine Pandemie der Armut werden! 

“Beim Samariterbund melden sich seit Ausbruch der Krise noch mehr Menschen als vorher, die Hilfe brauchen, weil sie ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten können. 

Hilfe soll da ankommen wo sie gezielt benötigt wird

Ob Essen auf Rädern, Notrufsysteme, Wohnungslosenhilfe, Unser Sozialmarkt im Bezirk, Lernleo für Kinder, Heimhilfe, Hauskrankenpflege, Besuchsdienst, betreutes Wohnen, Pflege und Betreuung, Wohnen und soziale Dienstleistungen, Rettungs- und Krankentransport, u.v.m.

Der Samariterbund ist Mitglied der Armutskonferenz und unterstützt die Forderungen gegen Armut und soziale Ausgrenzung. 

 

Link:

Wohnen in der Krise – Lebensqualität für alle!

Es braucht also dringend mehr an staatlicher Unterstützung, um den Anstieg der Armut bei nachhaltig zu bekämpfen.

Links:

Bitte bleiben Sie gesund!

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten