Die Wirkung von Besuchs- und Therapiebegleithunden auf Menschen

Samariter & Hund - Eine bewegende Erfahrung

Vorab: Hund ist nicht gleich Hund

Ein Therapiehund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der gezielt in einer tiergestützten medizinischen Behandlung (beispielsweise im Rahmen einer Psychotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Sprach-Sprechtherapie oder Heilpädagogik) eingesetzt wird.

Er ist abzugrenzen vom Assistenzhund, der als ständiger Begleithund für Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen ausgebildet und eingesetzt ist. Weitere Infos zu Assistenzhund

Das Samariterbund Therapiebegleithunde Ausbildungs- & Kompetenzzentrum in Wien Favoriten bildet nach Erbringung aller Vorsausetzungen und bestandener Eignungsprüfung Therapiebegleithunde- und Besuchshundeteams nach den aktuellen gesetzlichen Richtlinien und der Prüfungsordnung des Messerli Instituts der Ved.Med.Uni.Wien aus.

Die Wirkung von Besuchshunden auf Menschen

Hunde besitzen die Fähigkeit positiv auf die Psyche von alten Menschen zu wirken. Hauptaufgabe dabei ist, die soziale Interaktion kognitiv veränderter Menschen zu fördern und ihnen in ihrem Alltag Abwechslung und Geborgenheit zu geben. Durch unseren Besuchsdienst wirken die Hunde beruhigend auf alte Menschen ein. Die Kommunikation zwischen Mensch und Hund ist dabei sehr viel intensiver, wie es zwischen zwei Menschen sein kann.

Die ehrenamtlichen Helfer der Therpiebegleithundnestaffel Wien-Favoriten sind vor allem in Alten- und Pflegeeinrichtungen in Interaktion mit alten und dementen Menschen. Durch das Streicheln, Füttern oder Spazierengehen wird das Empfinden und die Lebensqualität der alten Menschen gesteigert. Doch auch für die Hunde und deren Halter wurden viele positive Effekte festgestellt.

Besucht werden Menschen in Alten- oder Behindertenheimen, aber auch integrative Einrichtungen.

Der ehrenamtliche Besuchshundedienst richtet sich sowohl an Senioren und Menschen mit Behinderung, die in Einrichtungen leben, als auch an Einzelpersonen. Der gezielte Einsatz von Tieren hat sich inzwischen zu einem eigenen Bereich der Pädagogik – der tiergestützten Aktivität – entwickelt.

Gleichzeitig kommen unsere Teams in Kindertageseinrichtungen und Schulen.

Senioren und Menschen mit Behinderung, die verbal nur noch schwer erreichbar sind, werden über die Möglichkeiten wie tasten, berühren und streicheln angesprochen und so werden positive Gefühle bei den besuchten Personen erweckt.

Hunde sind Kindern Freunde und Seelentröster, Spielkameraden und Gefährten beim Lernen, haben immer Zeit und schaffen gute Laune. Doch neben der Liebe zum Tier ist auch das Wissen um den richtigen Umgang erforderlich, um ein stressarmes und sicheres Miteinander zu gewährleisten.

Prävention und Aufklärung!

Dazu wollen unsere Samariterbund Besuchs- und Therapiebegleithundeteams durch spezifische, alters- und tierschutzgerechte Aufklärung und Ausbildung beitragen. Damit sollen das Unfallrisiko und evtl. vorhandene Ängste verringert und der Boden für ein partnerschaftliches Zusammenleben mit Hunden zu beidseitigem Nutzen bereitet werden.

Diese Ziele sollen durch den Einsatz von Mensch-Hund-Teams in Kindergärten und in Volkschulen sowie durch entsprechende Medien-und Öffentlichkeitsarbeit erreicht werden. Die Aktivitäten sollen zu einer Sensibilisierung für richtiges Verhalten gegenüber Hunden und anderen Tieren als Mitgeschöpfe führen und damit generell den respektvollen Umgang mit Mensch und Tier sowie ein konfliktfreies Zusammenleben fördern.

Prüfung Therapie-Begleithunde und Assistenzhunde

Abschlussprüfungen und Jahresüberprüfungen werden in Österreich seit 1. Jänner 2015 ausschließlich von einer Prüfungskommission des Messerli Forschungsinstituts abgenommen. Das Sozialministerium das Messerli Forschungsinstut der Vetmeduni Vienna mit der Durchführung der Therapiebgeleithundeprüfung beauftragt. Dazu wurde die Prüfstelle für Therapiebegleithunde am Messerli Forschungsinstitut eingerichtet. Mehr dazu

Ausbildung & Training

Vorher bedarf es natürlich einer umfangreichen Ausbildung, welche in einer zertifizierten Ausbildungsstätte bzw. einem Ausbildungsverein durchgeführt wird. Die Ausbildung der Hunde dauert rund ein Jahr, erst dann sind sie in der Lage zur Prüfung anzutreten. Um dieses Ziel zu erreichen und den Hund somit einsatzfähig zu machen, wird mindestens 1 Mal wöchentlich konsequent trainiert.

Bild: pixabay

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Like us on Facebook – klick here

Besuchen Sie auch unsere Seite NEWS

Den “Erste Hilfe Tipp des Monats” speziell für Sie gibt es hier

Unterstützen Sie bitte unsere Arbeit!

Ihre Spende stärkt unser Engagement für Sicherheit, Gesundheit, Umwelt und Soziales und nachhaltige Entwicklung! Überzeugen Sie sich von unserer Arbeit und unseren Themen und helfen Sie uns – für uns ist jeder Beitrag wertvoll

Spendenkonto

Empfänger: Samariterbund Gruppe Favoriten
IBAN: AT36 1200 0006 5305 6002
BIC: BKAUATWW
Verwendungszweck: Spende für “Projekt eintragen”

Danke

… zurück zu Tipps & Infos