Wie funktioniert die Altenbetreuung der Zukunft?

Digitale Assistenten oder Roboter statt Kind oder Pfleger?

Samariterbund – Nachdenktipp!

Die meisten Menschen wünschen sich, zu Hause, in ihrer vertrauten Umgebung, alt werden zu können. Wir sondieren die Möglichkeiten abseits von Pflegeheim und prekärer 24-Stunden-Betreuung. Doch wie sieht es mit der Betreuung aus? … Und ist der Mensch überhaupt ersetzbar?

Der Pflege- und Betreuungsbedarf wird aufgrund des demografischen Wandels und den veränderten Familienstrukturen in den nächsten Jahren ansteigen. Damit es in Österreich zu keinen schwerwiegenden Engpässen im Bereich Pflege und Altenbetreuung kommt, ist es unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Versorgung unserer Seniorinnen und Senioren auch weiterhin gesichert bleibt.

Digitale Assistenten?

Ältere Menschen und Behinderte bei ihren alltäglichen Tätigkeiten zu unterstützen und mit Hilfe digitaler Prävention Unfälle zu vermeiden, dass ist das Ziel eines Forschungsprojektes der FH Technikum Wien.

Wenn man älter, sturzgefährdet und vergesslich ist oder durch eine Behinderung sich nur eingeschränkt bewegen kann, können digitale Helfer das Leben erleichtern. Möglich machen das Smart-Home-Lösungen. Die FH Technikum Wien arbeitet dazu im Rahmen eines Forschungsprojekt an der digitalen Prävention von Unfällen von Kindern, älterer und behinderter Menschen und an der digitalen Steuerung von alltäglichen Tätigkeiten in der Wohnung für … weiterlesen

Roboter statt Kind oder Pfleger?

Allein in den eigenen vier Wänden leben, so lange es geht – die Hoffnung vieler Menschen. Wie wäre es mit einem dienstbaren Roboter im Hause? Ein europäisches Projekt forscht in dieser Richtung weiter. Diese Roboter könnten sich zum Beispiel mit den Senioren unterhalten, und das ist sehr nötig, denn die alten Leute reden immer weniger, wenn sie allein leben … weiterlesen

Fakt ist …

Menschen haben auch im Alter das Recht auf ein erfülltes, sicheres und aktives Leben. Auch dann wenn sie hilfs- und pflegebedürftig sind, haben sie Anspruch auf Lebensqualität und verdienen unsere Wertschätzung und Solidarität. Ein funktionierendes, transparentes, leistbares und verlässliches Betreuungs- und Pflegeangebot für alte und hochbetagte Menschen gehört, auch angesichts der demographischen Entwicklung, zu den ganz großen Herausforderungen an unser Gemeinwesen in der heutigen Zeit.

Angesichts der vielfältigen Gesellschaft werden hierbei auch Vorkehrungen für eine kultursensible und wertsensible Altenarbeit getroffen werden müssen. Pflege und Altenbetreuung ist ein breites Thema, das viele Institutionen der Zivilgesellschaft und alle Gebietskörperschaften (insbes. auch die Gemeinden) berührt. Die Vernetzung der Beteiligten im Gesundheits-, Pflege- und Betreuungsbereich wird immer wichtiger, damit vor allem an den Schnittstellen nicht die optimale Leistung für den Patienten verloren geht.

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Quelle: FH Technikum Wien
Bild: pixabay