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Warnwesten retten Leben

Seit sechs Jahren gilt für Österreichs Autofahrer die Warnwestenpflicht

Samariterbund – Verkehrssicherheitstipp

Durch die Einführung des Gesetzes am 1. Mai 2005 hat sich die Zahl der Getöteten und Verletzten nach Auffahr- und Fußgängerunfällen auf Autobahnen- und Schnellstraßen “deutlich reduziert”. Die Autofahrerorganisation ARBÖ forderte gemeinsam mit dem Verbund Europäischer Automobil Clubs (EAC) eine Warnwestenpflicht für alle europäischen Länder.

Es kommt einem Selbstmordversuch gleich, nach einem Unfall, speziell bei schlechter Sicht, keine Warnweste zu tragen!

Sowohl bei Auffahrunfällen auf “stehende Objekte” als auch bei den Fußgängerunfällen auf Autobahnen und Schnellstraßen zeichneten sich dem ARBÖ zufolge seit Einführung der Warnwestenpflicht im Vergleich zu den “westenlosen” Jahren deutliche Rückgänge bei den Unfall- und Verletztenzahlen ab.

Am 1. Mai 2005 wurde das Gesetz – eine Mitführ- und Tragepflicht von Warnwesten nach Unfällen und Pannen auf Autobahnen- und Schnellstraßen eingeführt. Bisher gilt die Verpflichtung mit unterschiedlichen Regelungen in 13 von 27 europäischen Ländern. Derzeit gibt es laut ARBÖ in folgenden Ländern keine Warnwestenpflicht: Dänemark, Deutschland, Estland, Griechenland, Großbritannien, Irland, Lettland, Litauen, Malta, Niederlande, Polen, Schweden, Tschechien und Zypern.

Ziel ist eine einheitlich geregelte Verwendung von Warnwesten in allen EU- Ländern!

Untermauert wurde die Forderung durch eine wissenschaftliche Blickstudie des österreichischen Epigus- Instituts für ganzheitliche Unfall- und Sicherheitsforschung, die die verbesserte Wahrnehmung von warnwestentragenden Autofahrern auf Pannenstreifen unterstrich. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass Personen mit reflektierender Weste mindestens vier Sekunden vor der Vorbeifahrt registriert wurden, ohne Warnweste hingegen seien die Probanden nicht direkt wahrgenommen worden.

Auch die Verkehrssicherheit von Kindern (auch hier sind können das Tragen von Warnwesten lebensrettend sein) ist ein vordringliches Anliegen des Samaritderbundes

….. um Sie bemühnt!

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