Samariterbund: Warnwesten retten Leben!

Seit 2005 gilt für Österreichs Autofahrer die Warnwestenpflicht

Samariterbund – Verkehrssicherheitstipp

Sichtbarkeit schafft Sicherheit: Gesetz über eine Mitführ- und Tragepflicht von Warnwesten nach Unfällen und Pannen auf Autobahnen- und Schnellstraßen eingeführt.

Speziell Kinder sind als Verkehrsteilnehmer aufgrund ihrer Größe und ihres nicht immer vorhersehbaren Verhaltens besonders gefährdet. Zu Fuß oder mit dem Rad legen sie ihren Schulweg nicht selten in der Dämmerung zurück. Dunkle Kleidung erhöht das Gefahrenpotenzial zusätzlich.

Durch die Einführung des Gesetzes am 1. Mai 2005 hat sich die Zahl der Getöteten und Verletzten nach Auffahr- und Fußgängerunfällen auf Autobahnen- und Schnellstraßen “deutlich reduziert”.

Es kommt einem Selbstmordversuch gleich, nach einem Unfall, speziell bei schlechter Sicht, keine Warnweste zu tragen!

Sowohl bei Auffahrunfällen auf “stehende Objekte” als auch bei den Fußgängerunfällen auf Autobahnen und Schnellstraßen zeichneten sich dem ARBÖ zufolge seit Einführung der Warnwestenpflicht im Vergleich zu den “westenlosen” Jahren deutliche Rückgänge bei den Unfall- und Verletztenzahlen ab.

Sichtbarkeit schafft Sicherheit

Gut sichtbare Kleidung senkt das Risiko in einen Unfall verwickelt zu werden um rund 50 Prozent. Weil das menschliche Auge Objekte im Dämmerlicht und im Dunkeln erheblich schlechter wahrnimmt, erhöhen Reflektoren auf Kleidung, Schultaschen oder Rucksäcken die eigene Sichtbarkeit erheblich. Ein Fußgänger reflektierender Kleidung ist von einem Autofahrer bei Abblendlicht bereits aus rund 150 Metern deutlich zu erkennen. Hingegen werden dunkel gekleidete Fußgänger erst aus etwa 20 bis 30 Metern erkannt.

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