Tiere im Seniorenwohnheim

Menschen mit Haustieren leben gesünder

Samariterbund – Gesundheitsinfo!

Menschen mit Haustieren leben gesünder. Zu diesem Ergebnis kommen nicht nur zahlreiche Studien. Besonders alte Menschen profitieren von Tieren auf vielfältige Weise. Das wird auch immer mehr Betreibern von Altenheimen klar.

Die Zahl der Arztbesuche lag bei Menschen ohne Haustiere um 18,5 Prozent höher als bei denen mit Tieren, so das Ergebnis der Studie in Deutschland, bei der 24.000 Menschen befragt wurden. In einer anderen Studie aus den USA wird von Einsparungen an Kosten für Medikamente berichtet, die umgerechnet bei vier Euro pro Tag und Person liegen. Untersucht wurden hier Alten- und Pflegeheime, in denen Tiere gehalten werden.

Auch in Österreich gibt es immer mehr Alten- und Pflegeheime, in denen Tiere erlaubt sind – entweder als regelmäßige Besucher mit ihren Besitzern zusammen oder als Eigentum des Hauses selbst. Und dort wo das nicht so ist, können die Therapiebegleithunde-Teams des Samariterbundes Favoriten zu einem Besuch eingeladen werden.

  • Verbesserung des seelischen Wohlbefindens der KundInnen (Trost, Ablenkung, Freude, Entspannung, Zuwendung , Körperkontakt und unbeschwerte Stunden spenden)
  • Förderung der Kommunikation
  • Schaffen einer beruhigenden Atmosphäre, in der die unterstützende Einbindung der An- /Zugehörigen in den Krankheitsverlauf erleichtert wird
  • Reduktion des Angst- und Schmerzerlebens
  • Beziehungsarbeit/Aufbau von Beziehungen ermöglichen

Wohltat für Körper und Geist

Zum einen ist die positive Wirkung von Tieren bei älteren Menschen physiologischer Natur: Neben der Senkung des Blutdrucks erfolgt durch den Körperkontakt eine Muskelentspannung. Dadurch stellt sich zum einen eine Beruhigung, zum anderen euphorisierende Effekte durch Freisetzung von Beta-Endorphinen und damit Schmerzverringerung ein. Auch eine Stabilisierung des Immunsystems ist damit verbunden.

Durch Bewegung an frischer Luft und durch gemeinsames Spielen wird eine allgemeine Verbesserung der Gesundheit erreicht. Daneben laufen aber auch psychologische Prozesse ab: Das emotionale Wohlbefinden wird gesteigert, denn ein Tier nimmt einen so, wie man ist, und urteilt nicht, ob man alt, hässlich, gebrechlich oder vergesslich ist. Die Bestätigung, der Trost und die spontane Zuwendung, die man im Umgang mit Tieren erfährt, lösen Begeisterung aus und reduzieren damit Druck.

Die kleinen Freuden des Alltags lassen einen Tiere viel bewusster erleben. Gemeinsamkeit und Zusammensein werden aber nicht nur mit dem Tier erlebt, sondern auch über das Tier. Man kommt wieder leichter und öfter mit den Mitmenschen in Kontakt, denn das Tier liefert Gesprächsstoff.

Auch organische Zusammenhänge wurden sichtbar

Vor allem das Herz-Kreislauf-System – in den Industrieländern sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch weiterhin die häufigste Todesursache – beeinflussen Tiere positiv. So wurde festgestellt, dass unter den Patienten, die einen Herzinfarkt mindestens ein Jahr lang überlebten, bedeutend mehr Tierhalter waren.

Wissenschaftler fanden auch heraus, dass man kein eigenes Tier besitzen muss, um diese positiven Effekte erzielen zu können. Auch kurzfristige Kontakte zu fremden Tieren können der Gesundheit gut tun. So wurde nachgewiesen, dass allein die Anwesenheit eines Tieres blutdrucksenkend wirkt, was unter anderem in strapaziösen Situationen getestet wurde.

Tiergestützte Interventionen werden immer beliebter

Tiergestützte Interventionen, egal ob im Bereich der Pädagogik, Pflege oder Therapie sind als äußerst wertvoll einzuschätzen. Wo die Schulmedizin und gewöhnliche Rehabilitationsmaßnahmen an ihre Grenzen stoßen, kann ein Tier neue Impulse setzen.

Ebenso kann die tiergestützte Arbeit präventiv wirken und kostspielige Therapien vermeiden. Einen Hund innerhalb einer Einrichtung zu integrieren setzt viel Engagement, Zeit, Training, vor allem aber ein großes Fundament an theoretischem Grundwissen voraus.

Das bedeutet auch, dass wir als Anbieter qualifiziert sein müssen, um unseren TherapiebegleithundeführerInnen den Grundstock an theoretischen Fachkenntnissen vermitteln zu können.

Wir integrieren das Team also Mensch und Hund in das pädagogische, pflegerische oder therapeutische Konzept und das erfolgt von speziell geschultem Fachpersonal. Nur so werden Mensch und Tier zu einem Team, welches auf gegenseitigem Vertrauen miteinander arbeitet, um erfolgreich ein Ziel, nämlich die Rehabilitation oder Gesundung eines Menschen, verfolgen zu können.

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