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Studie zum Thema Hilfeleistung und Selbstschutz in Wien

Die Kenntnisse in richtiger Hilfeleistung könnten durchaus besser sein

Samariterbund – Sicherheitstipp

Wie steht es um die Bereitschaft der Wienerinnen und Wiener,Hilfe zu leisten? Wie steht es um grundlegende Kenntnisse – und was hält manche davon ab, aktiv zu werden? Diesen und anderen Fragen widmet sich die Studie der Helfer Wiens. Das Ergebnis: In Wien braucht sich niemand zu fürchten, in Notfällen allein gelassen zu werden.

Aber: Die Kenntnisse in richtiger Hilfeleistung könnten durchaus besser sein. Und insbesondere Ängste und Sorgen, mehr zu schaden als zu helfen und dafür eventuell sogar zur Verantwortung gezogen zu werden, müssen abgebaut werden.

Die wichtigsten Ergebnisse der repräsentativen Studie mit 800 Befragten, die von dem Linzer Forschungsinstitut “Jaksch & Partner” im Auftrag der Helfer Wiens durchgeführt wurde:

Ein Drittel der Wienerinnen und Wiener würden es sich “auf jeden Fall” zutrauen, Erste Hilfe zu leisten, immerhin mehr als vier von Zehn “eher schon”. Allerdings stufte nur jede/r Zehnte die persönlichen Erste-Hilfe-Kenntnisse als “sehr gut” ein, jeder Dritte als “gut”. Und bei vier von Zehn Wienerinnen und Wienern liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs mehr als 15 Jahre zurück.

An Gründen, die davon abhalten könnten, Hilfe zu leisten, werden Angst davor, mehr zu schaden als zu helfen, mangelnde Kenntnisse, Überforderung mit der Situation, die Sorge, sich selbst zu verletzen und vor allem auch Angst vor Haftungsfragen genannt. Mehr als die Hälfte der Befragten ist daher überzeugt, dass eine rechtliche und finanzielle Absicherung die Bereitschaft, Hilfe zu leisten, generell erhöhen würde.