Samariterbund zu Weltkrebstag am 4. Februar

Bewusstseinsbildung, Prävention und Früher­kennung sind wesentlich!

War die Diagnose Krebs vor 50 Jahren noch fast ein Todesurteil, überlebt mit den heutigen medizinischen Möglichkeiten rund die Hälfte aller Krebspatienten – das führt dazu, dass viele Menschen derzeit mit einer Krebserkrankung leben.

Eins der großen Probleme bei Krebs: Er wird oft zu spät erkannt! Das ist eine große Herausforderung für uns als Gesellschaft, aber auch für die Österreichische Krebshilfe die wertvolle Lobbyingarbeit betreibt, indem sie Bewusstseinsbildung macht. Viele dieser Menschen sind mitten im Leben, in ihren 40-ern, im Arbeitsleben, haben Kinder und brauchen Unterstützung am Weg aus dieser Erkrankung.

Prävention und Früher­kennung sind wesentlich!

Der alljährlich am 4. Februar stattfindende Weltkrebstag soll auch heuer wieder die Wichtigkeit von Prävention und Früherkennung in den Mittelpunkt stellen. Eine Vorsorge in Form der jährlichen Vorsorgeuntersuchung, die Teilnahme an Früherkennungsprogrammen, aber auch ein gesunder Lebensstil kann in vielen Fällen entgegenwirken.

Das diesjährige Motto ICH BIN UND ICH WERDE soll jeden Einzelnen zum Nachdenken anregen: Was kann ich zur Bekämpfung von Krebs beitragen? Die Rosa Schleife ist ein internationales Symbol, mit dem z.B. auf die Problematik der Brustkrebserkrankung hingewiesen wird.

Hunde die Krebs riechen können …

In Zukunft sollen speziell ausgebildete Hunde auch Karzinome erschnüffeln können. Um die Diagnostik zu verbessern, machen sich Forscher nun den phänomenal feinen Geruchssinn der Hunde zunutze. Denn Hunde können Krebs erschnüffeln – in den Atemproben von Patienten. Die Trefferquoten waren beinahe so exakt wie Labortests. Die Genauigkeit des tierischen Krebs-Detektors liegt laut einer amerikanischen Studie bei 97 Prozent … weiterlesen

Früherkennung wichtig

In Österreich erkranken jährlich rund 40.000 Menschen an Krebs, doch viele Krebserkrankungen sind durch eine entsprechende Vorsorge vermeidbar bzw. frühzeitig erkennbar. Zu diesen Krebserkrankungen zählen beispielsweise der Darmkrebs, welchem man durch die jährliche Koloskopie ab dem 50. Lebensjahr entgegenwirken kann oder der Gebärmutterhalskrebs, welcher durch einen Krebsabstrich frühzeitig erkannt werden kann aber auch durch die HPV-Impfung vermeidbar ist.

Die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken hängt aber auch vom individuellen Lebensstil jedes Einzelnen ab. Persönliche Risikofaktoren wie beispielsweise der Alkoholkonsum, die Ernährung und das Rauchverhalten spielen eine wesentliche Rolle.

Vorsorge gegen Krebs

Die Vorsorgeuntersuchung kann kostenfrei einmal pro Jahr von allen Pflichtversicherten ab dem 18. Lebensjahr mit Wohnsitz im Inland und Personen ohne gesetzliche Pflichtversicherung in Anspruch genommen werden. Berufstätige Jugendliche im Alter zwischen dem 15. und 18. Lebensjahr können ebenfalls einmal im Jahr die kostenlose Jugendlichenuntersuchung in Anspruch nehmen.

Weiterführende Informationen findest du unter www.gesundheitskasse.at

Bewusstseinsbildung der Krebshilfe

Es gibt nach wie vor Krebsformen, die nur sehr schwer mit einer Therapie behandelbar sind – dazu zählen beispielsweise Bauchspeicheldrüsen-, Lungen- oder auch Leberkrebs. Bei diesen Krebsformen setzt die Krebshilfe auf Früherkennung und auf die Immuntherapie

Mit dieser neuen Behandlungsform können beispielsweise auch bestimmte Formen des Lungenkrebs oder auch des schwarzen Hautkrebs gut therapiert werden.

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Quelle: netdoctor
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