Hunde im Sozialdienst

Interesse? Was müssen wir da eigentlich alles können?

Samariterbund – Hundeinfo!

Sie haben sich schon einmal gefragt mit Ihrem Hund sozial tätig zu sein? Wir haben hier einige Informationen an Sie als Hundehalter. Sie können sehen, was wir von Ihnen und Ihrem Hund erwarten, natürlich können Sie an der Sache arbeiten:

1. Der Hund soll, ohne zu ziehen an lockerer Leine mit dem Hundeführer laufen können, mit Seitenwechsel rechts und links. Er soll von einer Fremdperson geführt werden können.

2. Der Hund soll ohne zu knurren, bellen oder Angriffslust zu zeigen, an der Leine, unter ebenfalls angeleinten, fremden Hunden durcheinander laufen können.

3. Der Hund soll sich ruhig verhalten (Sitz! oder Platz!), wenn sich 2 Hundeführer mit angeleinten Hunden begrüßen, sich unterhalten und kurz plaudern.

4. Der Hund soll ruhig dulden, wenn ihn eine Fremdperson überall am Körper berührt, Lefzen hebt und den Fang öffnet.

5. Der Hund soll bei unerwarteten Geräuschen (z.B. bei scheppern) nicht ausrasten oder sich ängstlich/verstört zeigen. Einmaliges Bellen, aufspringen oder einen Moment kurze Zurückhaltung ist erlaubt.

6. Der Hund soll wenig Reaktion zeigen, wenn ein Mensch an Krücken einen Stock hochhebt. Unerwünscht: aggressive und beschützerische Reaktion.

7. Der Hundeführer soll zeigen, dass er mit seinem Hund kurz spielen und ihn dann wie der zur Ordnung rufen kann. (mit oder ohne Spielzeug)

8. Der Hund sollte neben einem Gefährt (Rollstuhl, Kinderwagen oder Einkaufswagen) angeleint laufen können.

9. Der Hund sollte es aushalten, ca. 3 Minuten von einer Fremdperson an der Leine gehalten zu werden, während der Halter außer Sicht geht. Der Hund darf sitzen, stehen, liegen soll aber nicht ständig bellen oder winseln.

10. Der Hund soll 1 Minute unangeleint sitzen oder liegenbleiben, wenn der Hundeführer ca. 10 Meter vor ihm steht.

11. Der Hund soll an in seiner Reichweite liegenden Speisen vorbeigeführt werden können. Er darf Interesse zeigen, muss aber auf Kommando das Essen ignorieren bzw. liegen lassen können. Beides sollte mit und ohne Leine funktionieren.

12. Der Hundehalter muss erkennen, wann sein Hund unter Stress gerät und ihm geeignete Alternativen anbieten können, die bei der Stressbewältigung bzw. -abbau helfen.

PS: Dies sind Eigenschaften, die ein gut erzogener, umweltfreundlicher und menschenfreundlicher Hund sowieso haben sollte.

Ihr Hund und Sie sind ein richtig gutes Team? Den Alltag in der Großstadt bewältigen Sie gemeinsam mit Umsicht, Respekt und ganz viel Vertrauen? Dann zeigen Sie es uns und machen Sie mit bei der Initiative Geprüfter Stadthund.

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Quelle: Samariterbund Favoriten
Foto: Samariterbund Favoriten