Samariterbund: Dringender Aufruf zur Zecken-Impfung

FSME ist eine schwere Erkrankung, die die bis zum Tod führen kann!!!

Samariterbund – Gesundheits- & Sicherheitstipp!

In Wäldern und hohem Gras ist die Gefahr eines Zeckenbisses am höchsten, weil sich die Zecken hier wohl fühlen. Dass die Gefahr eines Zeckenbisses aber auch im heimischen Garten lauert, wissen nur die wenigsten.

Jährlich erkranken in Österreich nach Zecken-Stichen fast 100 Menschen an FSME-Frühsommer-Meningoenzephalitis, zumindest drei sterben an den Folgen der Infektion. Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) appelliert, sich gegen diese gefährliche und unheilbare Erkrankung impfen zu lassen bzw. beim Arzt überprüfen zu lassen, ob eine Auffrischungsimpfung nötig ist.

Ich geh eh nicht im Wald spazieren …

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass Zecken von den Bäumen fallen, kommen sie im Gebüsch, auf Sträuchern und im hohen Gras vor. Schon bei einem kurzen Spaziergang im Park, beim Walken oder Laufen sowie bei vielen weiteren Aktivitäten im Freien besteht die Möglichkeit eines Zeckenstichs.

Jeder Österreicher sollte gegen den gefährlichen FSME-Virus geschützt sein

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle bei Impfaktionen, da die Apothekerinnen und Apotheker das Impfbewusstsein bei der Bevölkerung stärken. Doch nicht nur Apotheker sondern auch die niedergelassenen Ärzte leisten große Dienste für das Gesundheitswesen.

Impfaktion: Zeckenschutzimpfung zu einem Sonderpreis

Darüber hinaus gewähren fast alle Krankenkassen einen ganzjährigen Kostenzuschuss. Um das Handling für die Kunden möglichst einfach zu gestalten, wird der Kostenzuschuss direkt in der Apotheke vom Aktionspreis abgezogen. Die Apotheken rechnen für den Kunden mit der Krankenkasse direkt ab.

Die Impfempfehlung sieht vor, dass zur Grundimmunisierung dreimal geimpft wird und die erste Auffrischung nach 3 Jahren erfolgt. Weitere Auffrischungen sind bei Personen unter 60 Jahren nach 5 Jahren und bei Personen über 60 nach 3 Jahren vorgesehen.

Wo kann man sich impfen lassen?

Quelle: Österreichische Ärztekammer
Bild: Österreichische Ärztekammer

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