Reflektoren können Leben retten

Was Der Samariterbund Fußgängern und Radfahrern empfiehlt

Samariterbund – Sicherheitstipp!

Bei Dunkelheit ist es für Radfahrer und Fußgänger besonders schwer, sich von ihrer Umgebung abzuheben und aufzufallen. Abhilfe schafft nur hellere Kleidung – noch besser sind jedoch reflektierende Materialien, die an der Kleidung angebracht werden.

Sichtbarkeit schafft Sicherheit!

Mit der Hilfe von Reflektoren kann das Unfallrisiko bei Dämmerung und Dunkelheit um 25% gesenkt werden. Immer wieder werden Fußgänger schwer oder sogar tödlich verletzt, weil sie von Autofahrern beim Überqueren der Straße übersehen wurden.

Wir versuchen die Menschen dafür zu sensibilisieren, dass man sich in der Dunkelheit und in der Dämmerung auf keinen Fall dunkel kleiden solle. „Dunkel gekleidete Menschen sind für Autofahrer im Scheinwerferlicht erst sehr spät zu erkennen“, sagt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Unabhängig von der Kleidung empfiehlt Erdle Fußgängern aber auch, Straßen in der Dunkelheit nur an gut ausgeleuchteten Übergängen zu überqueren und in dieser Zeit Straßen außerorts möglichst zu meiden oder zumindest auf der linken Seite dem Verkehr entgegenzugehen.

Zusätzliche Reflektoren anbringen!

Auch zusätzliche Reflektoren an der Kleidung hält Erdle für sehr sinnvoll. „Nicht umsonst sind zum Beispiel an der Berufskleidung von Angestellten der Straßenmeistereien oder anderer Einsatzkräfte Reflektoren angebracht.“ Diese erhöhten die Sichtbarkeit um ein Vielfaches und könnten Leben retten, so Erdle.

Mit reflektierenden Klettbändern könnten heute auch Privatleute ihre Kleidung im Handumdrehen sicherer machen. Damit neben Fußgängern auch Hunde beim Gassi gehen gut erkennbar sind, gibt es mittlerweile auch blinkende Halsbänder oder Hundemäntelchen mit Reflektoren für die Vierbeiner.

Vor allem für Fahrradfahrer ist es wichtig, in der Dunkelheit früh wahrgenommen zu werden

Die Lichteinrichtung muss in jedem Fall funktionieren und am Rad müssen die vorgeschriebenen Reflektoren angebracht sein. Auch der Radfahrer selbst sollte idealerweise helle Kleidung mit Reflektoren tragen. Kraftfahrer wiederum sollten gerade bei Dunkelheit und Nässe ihre Geschwindigkeit den Umständen anpassen. Dies gilt speziell im Gegenverkehr, durch den man ja immer für kurze Zeit geblendet wird.

Besonders schutzbedürftig ist aber eine Gruppe: die Schulkinder

In der Regel können Kinder die Geschwindigkeit von Fahrzeugen noch nicht richtig einschätzen bzw. sie verlassen sich darauf, wenn sie Scheinwerfer eines Autos sehen, dass sie vom Fahrer auch erkannt werden. Gute Sichtbarkeit sei deshalb für sie besonders wichtig. Hier sollten die Eltern darauf achten, dass die Kinder mit einem den Normen entsprechenden Schulranzen unterwegs sind. Auf diesem sind ausreichend Reflektoren vorhanden.

Zusätzlich könne man die Kinder aber auch mit weiteren Reflektorenstreifen an der Kleidung und eventuelle auch am Fahrradhelm ausrüsten. Sinnvoll sei es daneben, mit den Kindern den Schulweg auch einmal bei Dunkelheit abzugehen und sie auf gut ausgeleuchtete Fußgängerüberwege aufmerksam zu machen.

Sehen und gesehen werden

Versetze dich in die Sicht des Autofahrers und überzeuge dich selbst davon, wie lange du brauchst, um die Menschen am Straßenrand zu erkennen. Nähere Informationen zur Initiative

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

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