QR-Code – Strichcode der Zukunft
Kleine schwarz-weiße Quadrate sind der kommende Trend ....

Samariterbund – Wissenstipp
…, nicht in der aktuellen Frühlingsmode, sondern in der Technikwelt. Ein neuer Code verknüpft die reale Welt mit dem Internet. QR-Codes sind das Mittel der Zukunft um Printmedien und andere Objekte der realen Welt mit dem mobilen Internet in unmittelbare Verbindung zu bringen. Derzeit im Westen noch wenig verbreitet (beispielsweise in der Welt kompakt (Video)), werden wir die eigenartigen Quadrate bald in Zeitungen, Plakatwänden und auch in der Vorlesung antreffen.
Der QR-Code (QR steht für englisch: quick response = schnelle Antwort) ist ein zweidimensionaler Code (2D-Code), der von der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 entwickelt wurde.
Ursprünglich wurde der QR-Code zur Markierung von Baugruppen und Komponenten für die Logistik in der Automobilproduktion eingesetzt. Die Anforderung hierzu kam vom Toyota-Konzern, für den Denso als Zulieferer unter anderem sämtliche elektrischen und elektronischen Baugruppen liefert. Denso Wave wiederum ist eine Tochter von Denso und entwickelt und produziert unter anderem auch Identifikationssysteme und Geräte zur mobilen Datenerfassung.
Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten,
die die codierten Daten binär darstellen. Eine spezielle Markierung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orientierung vor. Die Daten im QR-Code sind durch einen Fehler korrigierenden Code geschützt. Selbst wenn bis zu 30% des Codes zerstört sind, kann er noch dekodiert werden.
Mittlerweile verfügen viele Mobiltelefone und PDAs über eine eingebaute Kamera und eine Software, die das Lesen von QR-Codes ermöglicht. Für viele andere Geräte ist eine solche Software von anderen Anbietern erhältlich. Der als Mobile Tagging bezeichnete Prozess ist in Japan äußerst populär.
Er verbreitet sich seit 2007 auch in Europa.
Man verwendet ihn beispielsweise, um eine Webadresse darin zu kodieren. Der QR-Code wird dann in Zeitschriften, Informationsblättern oder großformatig auf Werbeplakaten abgedruckt. Da viele moderne Mobiltelefone einen Webbrowser enthalten, genügt es, den QR-Code durch die Lese-Software von der Mobiltelefonkamera erfassen zu lassen. Die Lese-Software entschlüsselt den Code und leitet, falls es sich um eine gültige Webadresse handelt, direkt auf die entsprechende Webseite. Der Vorteil in dieser Methode ist, dass das verhältnismäßig mühsame Abtippen entfällt. Der abgedruckte QR-Code kann aber auch andere Informationen enthalten, wie beispielsweise Telefonnummern, Adressen oder informierende Texte.
Letztendlich kann man mit QR-Codes Texte aller Art kodieren.
Man kann komplette SMS mit QR-Codes kodieren, etwa für Premium-SMS-Dienste; nach dem Scannen muss der Benutzer nur noch auf „Senden“ drücken, um z. B. einen Bestellvorgang auszulösen.
In Deutschland führte am 9. November 2007 die gedruckte Welt Kompakt als erste Zeitung QR-Codes ein. Dahinter verbergen sich Webadressen mit weiteren Informationen zum jeweiligen Artikel.
*) Am Wichtigsten für Sie: Wie benütze ich QR-Codes
*) Sie haben auch die Möglichkeit eigene QR-Codes zu generieren
*) Für besonders Interessierte haben wir weitreichende Informationen zusammengetragen
*) Quelle TU-Graz





