Hunde fit für den Winter machen

Besonders im Winter ist die richtige Pflege besonders wichtig

Samariterbund – Wintertipp für Hundebesitzer

Noch immer herrscht der Irrglaube, dass Hunde aufgrund ihres Felles keine Winterbekleidung brauchen. Auch die Pfoten sind im winter besonders pflegebedürftig!

Für einige Rassen mag das zwar grundsätzlich zutreffen, was aber noch lange nicht heißt, dass sie keinen textilen Schutz benötigen. Denn über den Bedarf entscheiden noch weitere Faktoren.

Die kalte Jahreszeit ist eine besondere Herausforderung

Bei Minusgraden können Hunde sehr schnell unterkühlen – vor allem, wenn sie sich nicht bewegen. Besitzer sollten ihren Vierbeiner deshalb nicht vor einem Geschäft anbinden und warten lassen. Schon fünf Minuten in klirrender Kälte können für Hunde zu viel sein. Bei einem Einkauf ist es deshalb besser, die Vierbeiner zu Hause zu lassen. Auch eine längere Stehpause während der Gassirunde sollte vermieden werden.

Kann sich mein Hund erkälten?

Auch bei Hunden können Zugluft oder das Liegen auf kalten Steinen oder in kalter Umgebung zu Erkrankungen wie Blasenentzündungen oder einer Schwächung des Immunsystems führen. Das kann eine Infektion der Atemwege begünstigen, denn Viren oder Bakterien haben dann leichteres Spiel. Eine gezielte Behandlung des kranken Tieres durch den Tierarzt kann nötig werden. Bei Minusgraden gilt daher: Immer schön in Bewegung bleiben, damit der Hund nicht unterkühlt oder sich erkältet. Nach einem Spaziergang bei nasskaltem Wetter, emfpiehlt es sich, Ihren Hund mit einem Handtuch gründlich abzurubbeln und ihn an einem warmen Ort trocknen zu lassen.

Streusalz: So schützen Sie Vierbeiner

Streusalz und – splitt sowie scharfkantige Eisklumpen machen den empfindlichen Hundepfoten zu schaffen. Sie verursachen Verletzungen der Pfoten, die für die Tiere sehr schmerzhaft sein können. Die Verletzungen reichen von Scheuerstellen zwischen den Zehen bis zu Rissen in der Hornhaut. Vierbeiner können Brechreiz und Magenschäden erleiden, wenn sie das Streusalz von ihren Pfoten lecken. Deshalb sollten die Pfötchen vor dem Spaziergang mit einer schützenden Salbe eingecremt werden, etwa Hirschtalg oder Vaseline. Nach dem Spaziergang können empfindliche Pfoten mit einem warmen Fußbad – das auch Kamille enthalten kann – gepflegt werden.

Gassi gehen bei Dunkelheit

Bei Dunkelheit sollten Mensch und Tier gut sichtbare Reflektoren tragen, damit Autofahrer sie erkennen und Abstand halten können. Reflektierende Halsbänder, Leuchthalsbänder oder anklickbare Reflektoren sind eine Möglichkeit, ein ganzes Geschirr mit Reflektoren eine andere. Blinkende Reflektoren sind für Hunde eher irritierend und können auch untereinander zu Kommunikationsproblemen führen. Beim Spielen mit anderen Hunden oder auf freien, geschützten Flächen, ist es daher besser, die Sicherheitsausrüstung abzunehmen.

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