Großteil der Bevölkerung nicht ausreichend auf Notfälle vorbereitet

Mit Information und Kursangeboten das richtiges Verhalten bei kleinen und großen Notfällen lernen

Samariterbund – Sicherheitstipp!

Die Österreicher sind leider auf Krisensituationen überhaupt nicht bzw. schlecht vorbereitet. Wer hat heute noch eine „Speis“ und ausreichend Lebensmittel für bis zu zwei Wochen zu Hause?

Bei einem „Blackout“ – einem flächendeckenden Stromausfall, würde im Land innerhalb weniger Tage Chaos ausbrechen. Ohne Energie versagen Kühlaggregate und Heizungen, auch Transporte sind dann nicht mehr möglich. D.h. über drei Millionen Bürger haben nach drei Tagen ohne Wasser und Strom keine Nahrungsmittelvorräte mehr.

Wir sind also unheimlich verwundbar

Wir müssen die Menschen dafür sensibilisieren, dass es diese Gefahren nicht nur im Fernsehen und weit weg gibt – ohne Panik zu verbreiten. Der Österreichische Zivilschutzverband und in Wien der Verband Die Helfer Wiens trommeln laufend wie wichtig Prävention sei – doch das Echo seitens der Bevölkerung ist sehr leise. Es gibt dabei laufend Kostenlose Vorträge und Sicherheit zum Nachlesen von A – Z.

Nicht nur die Haushalte müssen Krisenfit gemacht werden …

Firmen sparen und haben keine strategischen Handlungsreserven mehr. Mit ökonomischem Denken sind Krisen nicht bewältigbar. Forderung von Konzernleitungen „Bevorratungen“ sind nicht sinnvoll, müssen überdacht werden.

Zwar verfügt Österreich über ein effizientes System zur Bewältigung von Notfällen und Krisen. Hierzu zählen etwa Feuerwehren, Rettungsdienste, Hilfsorganisationen und Behörden. Aber auch diese wären wiederum von den Ausfällen betroffen, ebenso wie die Betreiber weiterer Versorgungsinfrastrukturen, wie der Abwasserbeseitigung, der Telekommunikation oder dem Verkehr. Zudem muss im Krisenfall gewährleistet sein, dass Informationen der relevanten Akteure im Risiko- und Krisenmanagementprozess ausgetauscht werden.

Auch Deutschland überlegt …

Wie kann die Mindestversorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Grundlagen wie Wasser oder Strom im Krisenfall sichergestellt werden? Dieser Frage sind Forscherinnen und Forscher anhand von Fallstudien nachgegangen. Analysiert wurden die wechselseitigen Abhängigkeiten der Versorgungsnetzwerke sowie das Risiko- und Krisenmanagement ausgewählter Kommunen. Untersuchungsgebiete waren … weiterlesen

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Foto: Pixabay
Quelle: Die Helfer Wiens