Grippewelle rollt wieder auf Österreich zu

Im Winter haben Viren leichtes Spiel: So werden Sie nicht krank!

Samariterbund – Vorsorgetipp

Hohes Fieber, starke Muskelschmerzen: Man fühlt sich, als hätte jemand den Stecker herausgezogen. Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern, daher ist Händewaschen die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von Infektionen.

Es sind die Monate Dezember bis April, in denen sich die Viren schlagartig vermehren. Während sich Arbeitsplätze zunehmend leeren, platzen Arztpraxen aus allen Nähten. Die Grippewelle kommt wieder auf uns zu und zwingt Tausende in die Knie. Die Krankheit ist hochansteckend und die Symptome treten ganz plötzlich auf.

Im Winter haben Viren leichtes Spiel

Niest man ganz ohne schützende Barriere vor dem Mund, fliegen die feinen Tröpfchen sogar mehrere Meter weit. Was ist die saisonale Influenza? Was ist ein grippaler Infekt? Gibt es Vorbeugemaßnahmen und Schutzmaßnahmen? Welche Impfempfehlungen und Empfehlung bei Erkrankung gibt es? Hygieneempfehlungen u.v.m., …

Grippe-Symptome

Charakteristisch für die Grippe ist, dass sie sehr plötzlich einsetzt und innerhalb eines Tages ihr volles Krankheitsbild entfaltet. Zu den Symptomen zählen:

  • hohes Fieber (meist über 39°)
  • Schüttelfrost
  • starke Muskel- und Gliederschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Husten
  • Heiserkeit
  • starke Abgeschlagenheit

Im Krankheitsfall auskurieren

Sollte man tatsächlich an der Grippe erkranken so sollte man zu Hause zu bleiben. Das “Wichtigste bei einer Grippe ist: Auskurieren. Die Bettruhe sollte bis zur endgültigen Gesundung gehalten werden. Fieber über 38,5 Grad Celsius belastet den Kreislauf stark, daher ist ab diesem Zeitpunkt eine fiebersenkende Therapie sinnvoll. Wer bei einer Influenza nicht im Bett bleibt, riskiert eine Herzmuskelentzündung”, warnt Dr. med. univ. Thomas Kroiss, Gruppenarzt & Medizinischer Leiter des Samariterbund Bildungszentrums Favoriten.

“Bei Kindern unter drei Jahren besteht außerdem die Gefahr eines Fieberkrampfes. Außerdem sollte man viel trinken, weil wir durch das Fieber Flüssigkeit verlieren. Dies führt zu einer Belastung des Kreislaufs und verschlechtert die Entgiftung. Entzündungshemmende und schmerzstillende Mittel beschleunigen zwar selten die Heilung, bringen aber Erleichterung”, ergänzt Dr. Kroiss.

Rund 1.000 Todesopfer pro Jahr allein in Österreich

Für chronisch Kranke oder ältere Menschen kann sie unter Umständen sogar tödlich enden. In den vergangenen Jahren gab es durchschnittlich rund 1.000 Todesopfer pro Jahr in Österreich. Allerdings scheint diese Zahl in Wirklichkeit deutlich höher zu sein, da oft die Todesursache nicht die Influenza selbst, sondern eine sogenannte Sekundärkomplikation und eine damit einhergehende Erkrankung ist.

Stadt Wien setzt auf Prävention

Um bestmöglich auf die Grippesaison vorbereitet zu sein, setzt die Stadt Wien jedes Jahr ein engmaschiges Netz an Aktivitäten in Gang, das alle Partnerinnen und Partner im Gesundheitswesen einschließt: niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, der Gesundheitsdienst der Stadt Wien, Magistratsabteilung 15, die Wiener Gemeindespitäler und schließlich die Bürgerinnen und Bürger selbst.

Genaue Erfassung

Die Überwachung der Influenzasituation erfolgt in Österreich über das so genannte Influenza-Surveillance-System. Erfasst werden Daten aus einem klinischen und einem virologischen Sentinelsurveillance-System sowie der Labormeldungen von Influenzavirusnachweis von weiteren fünf virologischen Laboratorien. Diese Daten werden wöchentlich durch das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz an das Europäische Surveillancesystem, geführt vom Europäischen Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC), gemeldet … weiterlesen

Links

  • Für weitere Fragen steht Ihnen natürlich Ihr Arzt und Apotheker gerne zur Verfügung!

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Quelle: Stadt Wien
Bild: Pixabay