Gefäßchirurgen fordern Tourniquets für die Erste Hilfe

Vorstoß aus Deutschland soll lebensbedrohliche Blutungen erfolgreich stillen!

Samariterbund – Experteninfo!

Die unkontrollierte, lebensbedrohliche Blutung ist nach wie vor die Haupttodesursache bei schwerverletzten Patienten, sowohl im zivilen als auch im militärischen Umfeld.

Wer den Führerschein macht, sollte nicht nur die stabile Seitenlage kennen, sondern auch wissen, wie man eine lebensbedrohliche Blutung an Armen und Beinen stillt. Unabhängig davon könne jeder Bürger, der Zeuge eines Unfalls würde, einen Verblutungstod an Armen oder Beinen verhindern, auch wenn kein Tourniquet zur Stelle ist, heißt es nun aus Deutschland … weiterlesen

Tourniquet/pneumatische Blutsperre

Ein Tourniquet (frz. Drehkreuz, auch Aderpresse) ist ein medizinisches Instrument aus der modernen Einsatzmedizin durch das der Blutfluss in den Venen und Arterien (abhängig vom Druck) gestaut oder vollständig unterbrochen werden kann. Es ist nach einem Druckverband die nächste Möglichkeit, um Blutungen, insbesondere multipel penetrierender Verletzungen, zu versorgen. Ziel des Tourniquets ist es, lebensbedrohliche Blutungen an einer Extremität temporär durch Abbindung zeitnah zu stoppen, um einen weiteren unkontrollierten Blutverlust zu vermeiden, bis die Blutstillung auf eine andere Art und Weise möglich ist.

Ersthelfer-Schulung: Ersthelfer versorgen in Österreich starke Blutungen durch einen Druckverband – eine Abbindung wird nicht empfohlen. Die richtige Anwendung eines Tourniquets wird ab Rettungssanitäter geschult! Bis es in Österreich für Laienhelfer soweit ist, wird es noch ein wenig dauern!

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Quelle. Rettungsdienst.de
Foto. Thieme