Fastenzeit - was ist das?

Heilfasten: richtig Hungern will gelernt sein

Samariterbund – Gesundheitstipp

Eine Vielzahl amüsanter Anekdoten rund um die Fastenzeit ist der Schlitzohrigkeit katholischer Mönche zu verdanken. Im Jahr 325 hatte das Konzil von Nicäa festgelegt, dass die vorösterliche Fastenzeit vom Aschermittwoch an 40 Tage zu dauern habe, Sonntage wurden dabei nicht mitgezählt. Fasten hieß damals eine einmalige Sättigung. Für viele Gläubige bedeutete dies Brotsuppe, Wasser und strikt kein Fleisch – ein hartes Gebot.

Heilfasten: richtig Hungern will gelernt sein

Die Lehre des Heilfastens entspringt der Diätetiklehre (Synonym für Ernährungslehre; in Österreich auch: Diätologie), die sich bis in die griechische Antike des Hippokrates zurückverfolgen lässt. Die nicht nicht religiös motivierte Form des Fastens kann bei zahlreichen Krankheitsbildern und Beschwerden sinnvoll sein, vor längeren Fastenkuren ohne ärztliche Überwachung wird aber gewarnt.

Hippokrates verstand unter Diätetik die gesamte Lebensführung eines Menschen und deren Zusammenhang mit Krankheit und Gesundheit. Als Teil der hippokratischen Gesundheitslehre diente die Diätetik im Sinne des Erzielens von Ausgewogenheit bei Essen und Trinken als Ergänzung der Lehre über das ausgewogene Gleichmaß bei Arbeiten und Ruhen, Schlafen oder Wachen, Liebesleben und Enthaltsamkeit.

Fasten heute:

In der heutigen Zeit gibt es jedoch nicht die hippokratische Lehre der “Diata” alleine, sondern vielmehr eine Vielzahl unterschiedlich strenger Diätenlehren, die von allgemeinen Ernährungstipps (jahreszeitlich erhöhter Konsum von frischem Obst und Gemüse) über ausschließliche Roh-/Frischkostdiäten und Tee- oder Säftediäten bis hin zur strengsten Form – der harten Fastenkur – reichen.

Was geschieht, wenn der Körper fastet?

Für den menschlichen Organismus – wie für den Organismus einer ganzen Reihe anderer (Säugetier-)arten – ist der Umstand, längere Zeit keine flüssige oder feste Nahrung zu sich nehmen zu können, stets eine Normalität gewesen.

Erst in neuerer Zeit – und dies auch nur in den entwickelten Ländern und nicht in von Kriegen oder gewalttätigen Auseinandersetzungen betroffenen Gebieten – spielt das Ernährungs- und Hungerproblem eine zunehmend geringere Rolle. In den Wohlstandsstaaten der westlichen Hemisphäre ist die Ernährungslage so gut, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung sogar an Übergewicht leidet. Setzt man den menschlichen Organismus auf eine Nulldiät und achtet man dabei darauf, stets eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit, Vitaminen und Mineralien zu gewährleisten, ist der Körper gezwungen, seinen täglichen Energiebedarf durch Anzapfen körpereigener Reserven zu decken.

Wird der Energiebedarf nicht gedeckt, kommt es bei gleichbleibender körperlicher Aktivität zu Gewichtsverlust, der sich in verschiedenen Schritten vollzieht.

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Quelle: Gesund&CO

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