Alle Räder stehen still, wenn ein BLACKOUT es so will !

Blackout in Österreich: Eine ServusTV Dokumentation by Paul Poet

Samariterbund – Nachdenktipp!

Unter Blackout versteht man einen totalen, überregionalen und vor allem auch längerfristigen Stromausfall. Was geht dann noch, wenn fast nichts mehr geht? Der Strom wegbleibt. Für Stunden, Tage. Keine Kommunikation. Grundversorgung völlig am Boden.

Die Auslöser können Naturereignisse, technisches oder menschliches Versagen, aber auch gezielte Anschläge auf Einrichtungen der Energieversorgung sein. Die Gefahr von Blackouts hat mit der internationalen Vernetzung und damit wechselseitiger Abhängigkeit der Stromproduktionskonzerne und Netzbetreiber stark zugenommen. Mit dramatischen Folgen für Infrastruktur und Wirtschaft und damit für die ganze Gesellschaft.

Blackout: Was ist zu tun, wenn die Lichter ausgehen

Viele Experten befürchten katastrophale Folgen. Sind wir nach nur 4 Wochen wirklich in einer Neuen Steinzeit? Was erwartet Österreich in diesem Katastrophenfall? Kann man sich auf einen Blackout vorbereiten?

Die „Im Kontext“-Reporter gehen in dem Film der Frage nach, was Österreich in diesem Katastrophenfall erwartet und was jeder einzelne im Falle eines Blackouts tun kann. Eine spannende Reise in eine Schwarze Zukunft!

Eigenvorsorge wichtig

Zwar gibt es Simulationen, Berechnungen und Notfallpläne, Erfahrung haben aber weder Behörden noch Einsatzkräfte mit einem echten Blackout. Deshalb der einhellige Appell an die Bürger: “Eigenvorsorge im Haushalt und familiäre “Notfallpläne” sind unumgänglich. Denn die Gefahr eines Blackouts ist real.

Netzbetreiber betreiben zwar umfangreiche Schutzeinrichtungen, die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts nimmt jedoch zu. Das europäische Stromnetz ist ein ebenso ausgeklügeltes wie fragiles Geflecht. Gibt es irgendwo gröbere Probleme, kann das ganze System kippen. Dabei gibt es viele Bedrohungsszenarien: menschliches oder technisches Versagen, Naturkatastrophen oder Kriminalität und Terror. Dazu kommt, dass das Netz den zusätzlichen Herausforderungen einfach irgendwann nicht mehr gewachsen sein könnte.

Primäres Ziel ist es, die Notfallversorgung aufrechtzuerhalten

Ein Problem für die Einsatzkräfte stellt die Kommunikation dar. Zwar könne man untereinander funken, aber wenn das Telefonnetz zusammenbricht, können einfach keine Notrufe mehr abgesetzt werden. Übrigens sollten vor allem die Helfer selbst darauf achten, dass bei ihnen zu Hause die nötigen Vorräte vorhanden sind.

Wenn es zu Hause nicht passt, wird auch niemand ausrücken, um anderen zu helfen

Die Polizei ist dafür zuständig, dass die öffentliche Ordnung und Sicherheit gewährleistet bleibt. Die Ressourcen sind allerdings begrenzt, wenn es zu einem Endzeitszenario wie im Film kommt. Deshalb setzt man auf das Bundesheer. Dieses stehe zwar grundsätzlich bereit, man müsse sich aber im Ernstfall auf Ballungszentren konzentrieren. In jedem Bundesland wird es Kasernen geben, die als Anlaufstellen dienen.

Eigenvorsorge ist wie Erste Hilfe “eine moralische Verpflichtung”

Die Behörde kann zwar eingreifen und die Grundversorgung regeln, aber die Vorsorge beginne zu Hause. Die Helfer Wiens raten: “Als Haushalt sollte man eine Woche autark leben können. Der Österreichische Zivilschutzverband und Die Helfer Wiens bieten umfassende Informationen zum Thema Eigenvorsorge.

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Quelle: Die Helfer Wiens, Markus Reitsamer katschutz.info und ÖZSV
Foto: Servus.TV