10 Dinge, die Sie über Sozilamärkte vielleicht nicht wussten

Was ist das eigentlich genau, was gibt es da und wer darf da einkaufen gehen?

Samariterbund – Sozialinfo!

Die Preise liegen deutlich unter einem Diskonter, so wird das Haushaltsbudget etwas entlastet. Auch Kleidung für Groß und Klein, Spielzeug, Bücher sowie Hundefutter – je nachdem was so abgegeben wird – gibt es da.

So auch in unseren 4 Sozialmärkten beim Samariterbund in Wien. Übrigens auch in Wien Favoriten gibt es einen Samariterbund Sozialmarkt. Wir haben 10 Fragen und die richtigen antworten dazu:

1. Was bekommt man alles in einem Samariterbund-Sozialmarkt?

Im Samariterbund-Sozialmarkt können Menschen mit niedrigem Einkommen Dinge des täglichen Bedarfs kostengünstig kaufen. Das laufende Warenangebot reicht von Brot, Milchprodukten, Getränke, Teigwaren, Obst und Gemüse bis hin zu Hygieneartikeln.

2. Wer ist überhaupt einkaufsberechtigt?

Voraussetzung sind Menschen mit geringen Einkommen und mit Wohnsitz in Wien. Das maximale monatliche Einkommen darf folgende Summen nicht überschreiten:

  • Einzelpersonen: bis 1.238 Euro (Zwölf Mal pro Jahr)
  • Paare: bis 1.856 Euro
  • Pro Kind: bis 371 Euro

Wer diese Schwellen unterschreitet, kann sich einen „Einkaufsberechtigungsausweis“ ausstellen lassen. Dies erfolgt direkt in den Märkten. Man benötigt dazu einen Verdienstnachweis, den Meldezettel sowie einen Lichtbildausweis.

Die Einkaufskarte ermöglicht dann, im jeweiligen Geschäft bis zu einem gewissen Höchstbetrag (in der Regel etwa € 30 pro Woche) einzukaufen. Das sind Waren im Wert von etwa € 120 bis € 150 €.

3. Warum sind die Waren dort so günstig?

Befüllt werden die Regale vor allem mit Waren, die von Lebensmittelhändlern oder den Erzeugern selbst zur Verfügung gestellt werden. Aber auch falsch verpackte oder leicht beschädigte Produkte findet man hier zum kleinen Preis.

4. Welche Warenspenden werden im Sozialmarkt angenommen?

Wir nehmen gerne Waren entgegen, die leichte Verpackungsschäden aufweisen oder kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen und trotzdem noch zum Konsum geeignet sind. Deshalb sind die Waren so günstig. Kleidung für Groß und Klein, Spielzeug, Bücher, Geschirr sollten in Ordnung sein und nicht kaputt. Um ein umfassendes Sortiment zu bieten, wird auch vieles zugekauft.

5. Was ist das besondere an den Samariterbund Sozialmärkten?

Kaffee trinken und Erfahrungen austauschen: In der “Kommunikations-Ecke” des Samariterbund-Sozialmarkts erhalten Kunden in regelmäßigen Abständen Beratungen zu aktuellen Themen aus dem Bereich Soziales und Gesundheit. Zu Ostern und zu Weihnachten gibt es spezielle Events.

6. Hat ein Sozialmarkt genaus solange offen wie ein Supermarkt oder Diskconter?

Öffnungszeiten der Samariterbund-Sozialmärkte Montag bis Freitag von 09:00 bis 14:00 Uhr. Die Einkaufsberechtigungen werden Montag bis Donnerstag von 11:00 bis 13:00 Uhr ausgestellt.

7. Werden die Sozialmärkte staatlich unterstützt?

Nein, das Projekt funktioniert nur dank freiwilliger Helfer und Sponsoren die uns unterstützen.

Ehrenamtliche Mitarbeit: Bei Interesse melden Sie sich bitte unter
der Telefonnummer 01 89 145-371 oder senden Sie ein E-Mail an sozialmarkt@samariter.at

8. Brauchte es dann nicht noch viel mehr Sozialmärkte?

Ja leider. Der Samariterbund in Wien sucht laufende nach geeigneten (kostengünstigen mit entsprechender Lage) Objekten.

9. Kann man Samariterbund Sozialmärkte auch mit Geldspenden unterstützen?

Spendenkonto: Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs Landesverband Wien
IBAN: AT65 2011 1287 6984 9600
BIC: GIBAATWW
Spendenzweck: “Sozialmarkt”

10. Wo kann ich mich näher informieren?

Alle Infos und Kontaktadressen zu den Samariterbund Sozilmärkten gibt es hier

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