Samariterbund Besuchs- & Therapiebegleithunde

Samariter & Hund - Eine bewegende Erfahrung

Besuchshundedienst

Unsere Arbeit

Die Basis unserer Arbeit ist die Beziehungs- und Prozessgestaltung im Beziehungsdreieck Klient – Hund – HundeführerIn. Unsere Therapiebegleithunde unterstützen uns bei tiergestützten Interventionen im Rahmen von pädagogischen, psychologischen und sozialintegrativen Einsätzen bei Menschen aller Altersgruppen mit kognitiven, sozial-emotionalen und motorischen Einschränkungen, Verhaltensstörungen und Förderschwerpunkten, wie auch bei gesundheitsfördernden, präventiven und rehabilitativen Maßnahmen.

Unsere Einsätze/Besuche

Wir besuchen mit unsere Hunden Menschen in unterschiedlichen, sozialen und öffentlichen Institutionen. Beziehungsarbeit, Pädagogik, Freude, Spaß und Spiel stehen dabei im Vordergrund.

Dazu gehören: spielen, streicheln, knuddeln, bürsten und auch Kommunikation mit dem Hund. Gleichzeitig wird dabei das richtige allgemeine Verhalten gegenüber Hunden vermittelt.

Unsere Klienten

Jeder Einsatz von Therapiebegleithunden erfolgt nach Zustimmung und in Absprache mit der jeweiligen Einrichtung. Wir besuchen:

Kinder und Jugendliche

Bei der 50 Minuten dauernden Einheit „Samariter-HundeTeams machen Schule“ für Kindergärten und Volksschulen wird den Kindern der richtige Umgang mit Hunden vermittelt. Siehe auch Broschüre Hunde in der Schule.

Der Bogen der Schulung reicht von „HundeBerufen“ über wichtige Voraussetzungen, die zu beachten sind bevor man sich ein Haustier anschafft, bis hin zu wertvollen Tipps, die dabei helfen, ein reibungsloses Zusammenleben mit Vierbeinern zu gewährleisten. Die Samariterbund-Hunde-Teams zeigen wie die Körpersprache eines Hundes zu deuten ist, was beim Körperkontakt von Mensch und Tier zu beachten ist und wie man einen jungen Hund spielerisch gut erzieht. Wir wollen gezielt ein altersgerechtes Wissen über Hunde, insbesondere über deren adäquate Haltung und Pflege, den damit verbundenen Aufwand sowie über das Wesen des Tieres vermitteln.

Durch das von Pädagogen und Hundeexperten entwickelte Programm, sollen die Kinder lernen die Denkweise von Hunden zu verstehen und zu respektieren (ein Hund ist kein Spielzeug); zugleich sollen übertriebene Ängste abgebaut und gefährliche Situationen vermieden werden. Auch sollen indirekt Hundehalter an ihre Pflicht der Hundeausbildung erinnert werden u.v.m. Ankündigung Hundeteams Samariterbund Favoriten

SeniorInnen, Menschen mit geistigen/körperlichen Beeinträchtigungen und besonderen Bedürfnissen, …

Wir helfen Menschen mit Unterstützung unserer Vierbeiner. Unsere Therapiebegleithunde tragen zur Entspannung bei, geben Sicherheit und vermitteln Nähe. Sie können das Selbstvertrauen stärken, die Beweglichkeit und Koordination schulen und längst verloren Geglaubtes zutage fördern. Sie erleben direkt vor Ort die Freude und Begeisterung. Für die Menschen sind unsere Besuche Streicheleinheiten für die Seele.

Demenz lässt sich nicht nur mit Medikamenten behandeln – auch Gedächtnistraining oder spielerische Beschäftigung können Betroffenen zu Gute kommen. Mittlerweile gibt es auch Unterstützung auf vier Pfoten: Unsere besonders ausgebildeten Therapiebegleithunde-Teams helfen Patienten und Angehörigen, den Alltag zu bewältigen.

Seit Mai 2018 bietet das mobile Palliativ- und Hospizteam der Mobilen Hauskrankenpflege des Fonds Soziales Wien in Kooperation mit der Hundestaffel des Samariterbunds Favoriten seinen KundInnen den Besuch von Therapiebegleithunden an. Weitere Infos

Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen

Der Tod eines Klienten wo man eine emotionale Bindung aufgebaut hat kann manchmal sehr belasten. Gespräche mit sogenannten Peers sind ein Angebot an unsere HundeführerInnen und können oft sehr hilfreich sein. Peers sind Betreuer mit psychologischer Notfallausbildung, also speziell geschulte Kollegen, die durch ihre Tätigkeit selbst wissen, wie sich solche tragischen Ereignisse anfühlen. Oberstes Ziel ist, jeden Einsatz emotional abzuschließen, damit man zu Hause wieder in den Alltag kann.

Öffentlichkeitsarbeit

Wir zeigen der Bevölkerung bei Veranstaltungen was unsere Samariter-Helfer-Duos auf sechs Beinen so alles leisten und natürlich dürfen unsere Hunde auch gestreichelt werden. (Beispiel Sicherheitsfest am Rathausplatz
oder Beispiel Donauinselfest oder Beispiel Mistfest ab Minute 7:35

Nachhaltigkeit

Im Sinne eines optimalen Qualitätsmanagements werden unsere Einsätze lückenlos dokumentiert, Feedbacks eingeholt und evaluiert. Die gewonnenen Erfahrungen daraus fließen in unsere weitere Ausbildung ein. Somit beginnt die Qualitätssicherung bereits bei der Planung, geht über die Einsätze und endet erst bei der Evaluierung und Supervision. Somit ist die gesamte Organisation bei der Qualitätssicherung involviert, d.h. unsere Chance zur Weiterqualifikation.

Interesse?

Wenn Sie gerne “ehrenamtlich” für andere Menschen da sind, Ihnen das Wohl anderer wichtig ist und Sie dabei gern mit Ihrem Hund eine Einheit bilden wollen, dann kann die Ausbildung zum Besuchs- oder Therapiebegleithundeteam für Sie und ihren Vierbeiner eine große Bereicherung im Leben sein.

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Samariterbund Rettungshunde

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Rettungshundearbeit

Rettungshundearbeit beim Samariterbund

“Vermisst – Verlaufen – Verschüttet”
Flächendeckende Hilfe Tag und Nacht!

Unsere Rettungshundestaffeln sind rund um die Uhr einsatzbereit.
Im Notfall erreichen Sie unsere Rettungshunde über die Einsatzzentrale des Samariterbundes Wien unter

Alarmierung: Tel.: 89144

Alarmierung Bundesländer finden sie hier

Die Rettungshundearbeit gliedert sich in drei Bereiche:

  • Flächensuche
  • Mantrailing
  • Trümmersuche

Bei der Flächensuche arbeiten die Hunde frei im Gelände und suchen nach vermissten, verirrten oder verunglückten Personen. Die Hunde suchen dabei nicht nach einem individuellen menschlichen Geruch, sondern allgemein nach menschlichem Geruch. Das bedeutet für den Hund einen hohen Schwierigkeitsgrad, da er keine spezifische Fährte aufnehmen kann, sondern das gesamte definierte Gelände ohne Anhaltspunkte absuchen muss.

Hat der Hund Witterung aufgenommen, folgt er dem Geruch bis zur vermissten Person und zeigt seinen Fund durch verbellen an. Der Hund verweilt so lange bei dem Opfer bis der Hundeführer und die Hilfsmannschaft eintreffen. Einsatzgebiete der Flächensuchhunde sind vorwiegend unwegsames Gelände, Felder, Wiesen und Wälder.

Beim Mantrailing folgt der Hund dem individuellen Geruch der vermissten Person, welchen er anhand eines Geruchsgegenstandes (Kleidungsstück, Bettwäsche, Autositz etc.) aufnimmt. Durch kleine Hautschuppen, welche der Mensch ständig verliert, kann der Hund die Spur aufnehmen und diese verfolgen. Dies ist vor allem im städtischen, stark bewohnten und verkehrsreichen Gebieten von Vorteil.

Durch die Kombination von solide ausgebildeten Hunden beider Sparten, können die Vorteile der jeweiligen Methoden optimal an die gegebenen Situationen angepasst und somit die Suche nach Vermissten optimiert werden. Dies versetzt uns in die Lage, unsere Dienste in allen Notfällen anzubieten.

Alles über unsere Arbeit finden Sie hier
Folder Samariterbund Rettungshundestaffel

Interesse?

Wenn Du/Sie gerne für andere Menschen da sind, Ihnen das Wohl anderer wichtig ist und Sie dabei gern mit Ihrem Hund eine Einheit bilden wollen, dann kann die Ausbildung zum Besuchs- oder Therapiebegleithundeteam für Sie und ihren Vierbeiner eine große Bereicherung im Leben sein.