4. Oktober 2017 = Welttierschutztag

Samariterbund Hundestaffel Favoriten unterstützt aktiv Kampagnen gegen Tierleid

Wien, 02.10.2017

Tierschutz ist ein Anliegen, das uns über den Welttierschutztag am 4. Oktober hinaus beschäftigt. In Österreich gibt es zahlreiche Stiftungen, Organisationen und Vereine die sich mit dem Tierschutz auseinander setzen.

So auch der Samariterbund mit seinen Therapiebegleit- & Rettungshundestaffeln, der in seiner täglichen Arbeit Aufklärung und Information über aktiven Tierschutz betreibt.

Am 4. Oktober ist auch der „Tag der Wiener Schulen“! Bereits beim Projekt Samariter – Schule geht uns darum, möglichst früh Solidarität, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln und die jungen Menschen zu humanitärer Gesinnung hinzuführen und aktiven Tierschutz zu vermitteln, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Samariterbund unterstützt aktiv Kampagnen gegen Tierleid

Zu einer artgerechten Haltung gehören medizinische Versorgung, ausreichend Platz bei der Haltung, eine gesunde Ernährung und genügend Zuwendung.

Jedes Jahr weisen wir vor Weihnachten darauf hin: Tiere sind definitiv kein Weihnachtsgeschenk, sondern eine Entscheidung fürs Leben, denn wir wissen genau wovon sie sprechen! Alle Jahre wieder werden tausende Tiere nach dem Weihnachtsfest in Tierheimen abgegeben oder einfach ausgesetzt.

Ebenso wichtig ist und auch dieses Thema: Jedes Jahr werden in Europa von der Welpenmafia hunderttausende Welpen in sogenannten Vermehrerstationen produziert. Aus Mitleid oder wegen des billigen Preises kaufen viele Menschen das kleine Bündel Hund.

“Das ist genau der falsche Weg”, warnen die HundeführerInnen der Samariterbund Hundestaffel Favoriten, die seit Jahren engagierte Gegner des illegalen Welpenhandels sind und über die Risiken und gravierenden Folgen von “Billigwelpenkäufen” auf.

“Die Umstände der Zeugung sind schon katastrophal und dann kommt nach dazu, unter welchen Umständen die Welpen dort aufwachsen”, erklärt Jochen Gold, Staffelkommandant der Therapiebegleithundeteams vom Samariterbund Favoriten.

Die Umstände der Zeugung sind schon katastrophal und dann kommt nach dazu, unter welchen Umständen die Welpen dort aufwachsen.

Tiere bedeuten enorme Verantwortung, brauchen viel Zeit und Aufmerksamkeit.

“Deshalb sollte mehr als einmal gut überlegt werden, ob ein Haustier als neues Familienmitglied aufgenommen werden soll. Kinder verlieren oft rasch das Interesse an ihren neuen Freunden und die Tiere landen dann leider im Wiener Tierquartier und hoffen auf einen neuen liebevollen Besitzer”, ergänzt Jochen Gold.

Der Handel mit Rassewelpen boomt

Sie werden billig im Internet, in Zoohandlungen und auf öffentlichen Plätzen angeboten. In Osteuropa unter schlimmsten Bedingungen produziert, werden Hundebabys viel zu früh von ihren geschundenen Müttern getrennt und meist krank, mit gefälschten Impfpässen quer durch Europa transportiert.

“Ihre neuen Besitzer sind meist mit hohen Tierarztkosten und oft mit dem frühen Tod der Welpen konfrontiert. Wie auch viele Tierschutzorganisationen klärt der Samariterbund bei seinen Therapiebegleithunde-Einsätzen die Menschen entsprechend auf”, so Jochen Gold weiter.

Wer sich also für einen reinrassige Welpen von seriösen Züchtern interessiert, weiß, dass für diese Hunde je nach Rasse Preise ab 900 Euro verlangt werden.

Die Gründe dafür sind klar nachvollziehbar

Tierschutzverbände auf der ganzen Welt machen am Welttierschutztag auf die Rechte der Tiere aufmerksam.

Dieser internationale Aktionstag soll auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, welches durch den Menschen verursacht wird. Sie sollen als Lebewesen wahrgenommen und nicht wie Produkte oder Dinge behandelt werden.

Eine besonders grausame Behandlung von Tieren, etwa durch Gewaltanwendung, Verwahrlosung oder vermeidbare Qualen wie ein zu langer Transport, wird nicht nur am Welttierschutztag von Tierschützern scharf kritisiert.

Außerdem wird der Welttierschutztag genutzt, um auf Missstände im Umgang mit Tieren hinzuweisen. Die Menschen werden dazu aufgerufen, vor der Tierquälerei nicht die Augen zu verschließen, sondern sich in ihrem Handlungsrahmen für die Rechte der Tiere stark zu machen.

Geschichtliches

Der Welttierschutztag findet seit 1925 jedes Jahr am Namenstag von Franz von Assisi statt. Er galt als besonders tierlieber und gottesfürchtiger Mönch. Seiner Meinung nach war auch der kleinste Wurm ein Teil von Gottes Schöpfung und als solcher schützens- und achtenswert.

Sein ganzes Leben predigte er, Tiere als dem Menschen gleichwertig anzusehen und formulierte eine gottgegebene Pflicht für den Menschen, die Tiere zu schützen. Dieser Grundgedanke entspricht genau dem Ziel der Tierschützer am Welttierschutztag.

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Bild: pixabay

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