22. März = Weltwassertag

Samariterbund mahnt zur Ressourcenschonung und sorgt für sauberes Trinkwasser

Wien, 22.03.2018

Wasserhahn aufdrehen – Wasser ins Glas, zudrehen und trinken! Für uns in Österreich alles völlig normal, um unseren Durst zu stillen. Wasser ist absolut notwendig, um den Stoffwechsel des Körpers am Laufen zu halten.

Jedes Jahr sterben laut UNO rund 1,8 Millionen Kinder weltweit an Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser verursacht werden. Mehr als eine Milliarde Menschen haben überhaupt keinen Zugang zu sauberem Wasser.

Wie wichtig Wasser ist, wird meistens erst dann erkannt, wenn keines mehr zur Verfügung steht, wie etwa nach Umweltkatastrophen oder in Krisengebieten. Die Spezialisten des Samariterbund KHD sind in internationalen Krisengebieten, unter anderem, darum bemüht, die Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.

Wasser ist das kostbarste Gut auf der Erde

WASSER ist einfach perfekt – es ist geruch- und geschmacklos, farblos und lichtdurchlässig – es ist einzigartig. Ohne WASSER geht gar nichtsWASSER ist für alles Leben auf unserer Erde verantwortlich – gehen wir also ACHTSAM damit um!

“Sauberes Trinkwasser und Hygiene sind überlebenswichtig – und tragen oft dazu bei, das gesamte Leben zu verbessern. Anlässlich des Weltwassertages der Vereinten Nationen verweist der Samariterbund (ASBÖ) auf den engen Zusammenhang zwischen Wasserqualität und Gesundheit. Die Bedeutung des Wassers für die Menschheit, der Schutz der Wasservorkommen und der bewusste Umgang mit dieser Ressource sollen durch diesen jährlichen Gedenktag Beachtung finden”, erklärt Peter Erdle, Katastrophenschutzbeauftragter vom Samariterbund Wien.

Leitthema und Ziele

Der internationale Weltwassertag 2019 steht unter dem gemeinsamen Leitthema “Niemand zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle”. Ziel des von der UNESCO ins Leben gerufenen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit aufmerksam zu machen.

“Wasser ist eine begrenzte und zunehmend knappe Ressource. Die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser ändert sich aktuell dramatisch aufgrund des Bevölkerungswachstums, sich ändernder Konsummuster und des Klimawandels und wird zur größten Herausforderung für uns Menschen”, ergänzt Erdle.

Ohne Wasser kein Leben – Samariter sorgen für sauberes Trinkwasser

Der Samariterbund verwendet sogenannte Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA), um aus verschmutztem Wasser reines Trinkwasser zu erzeugen und damit Leben zu retten.

Jede Trinkwasseraufbereitungsanlage besteht aus mehreren Rohwasserbecken für das verunreinigte Wasser, einer Filtereinheit und einem Reinwasserbecken. Verschmutztes Wasser wird in die Rohwasserbecken eingefüllt und mit Chlor, Eisen-III-Chlorid (oder Aluminiumsulfat) und Aktivkohle versetzt. Auf diese Art werden Bakterien getötet, Schwebstoffe gebunden und an den Beckenboden abgesetzt.

Anschließend wird das Wasser mit hohem Druck durch die Filtereinheit gepumpt und in das Reinwasserbecken abgeleitet. Das gefilterte Wasser wird getestet und für die Lagerung mit Chlor haltbar gemacht. Danach erfolgt eine chemische Untersuchung in einem mobilen Labor, um sicherzustellen, dass das erzeugte Reinwasser auch als Trinkwasser nach den bestehenden WHO-Richtlinien geeignet ist.

Wiener Wassercharta

Das Wiener Leitungswasser ist eines der besten der Welt! Das liegt nicht zuletzt an den großen Quellschutzgebieten. Wasser, als natürliche Ressource, ist nicht nur überlebensnotwenig, es ist auch ausschlaggebend für das soziale Wohlergehen und den sozialen Frieden.

Wien ist die erste Stadt der Welt, die das Trinkwasser mit einer Verfassungsbestimmung geschützt hat. Mit der Wiener Wassercharta soll das berühmte Hochquellwasser als Lebensgrundlage für nachfolgende Generationen gesichert werden. mehr

Links

Ihre SamariterInnen aus Wien Favoriten

Bild: pixabay