31. Mai = Weltnichtrauchertag

Tabakkonsum ist nach Bluthochdruck die zweithäufigste Ursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wien, 31.05.2018

“Der Blick über die Grenzen zeigt, dass sich Nichtraucherschutz-Gesetze – allen voran das generelle Rauchverbot in der Gastronomie – nicht nur positiv auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken, sondern vor allem auch die Zahl der regelmäßig Rauchenden verringern – insbesondere bei den Jugendlichen”, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Rauchen und Passivrauchen erhöhen nicht nur das Risiko, an Krebs zu erkranken, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, Herz-Kreislaufkrankheiten zu entwickeln und daran zu sterben. Das Thema des Weltnichtrauchertages 2018 lautet „Tabakkonsum und Herzerkrankungen“.

Tabakkonsum und Passivrauchen sind für etwa 17% aller Todesfälle verantwortlich!

In der Europäischen Region der WHO entfallen rund die Hälfte aller Todesfälle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Raucher erleiden zwei- bis viermal häufiger als Nichtraucher eine koronare Herzkrankheit oder einen Schlaganfall, und selbst Erwachsene, die passiv dem Tabakrauch anderer ausgesetzt sind, haben ein um 25% bis 30% erhöhtes Risiko.

Die Kampagne zum Weltnichtrauchertag soll das Bewusstsein für realistische Maßnahmen schärfen, mit denen die zentralen Zielgruppen, insbesondere Regierungen und die Öffentlichkeit, die durch Tabak bedingten Risiken für die Herzgesundheit senken können.

Stimme für den NichtraucherInnenschutz

Da Gesundheit in einem hohen Maß auch von den Lebensverhältnissen abhängt, ist es notwendig auch die Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben zu schaffen. Unser “Thema des Monats” orientiert sich auch immer an einem aktuellen Thema. “Die Internationalen Tage prägen unsere Jugendarbeit und daher beschäftigen wir uns auch mit diesen Themen und machen dazu diverse Vorträge, Workshops und Exkursionen”, ergänzt Peter Erdle.

Rauchfreie Gastronomie – unserer Jugend zuliebe

Auch wenn die Regierung Maßnahmen wie das Rauchverbot für unter 18-Jährige oder das Rauchverbot im Auto bei mitfahrenden Kindern beschließt – die wirksamste Maßnahme zur Verhinderung der jugendlichen Raucherkarrieren ist das Rauchverbot in der Gastronomie. Anlässlich des Weltnichtrauchertages fordert auch die Österreichische Krebshilfe daher einmal mehr ein Umdenken der politisch Verantwortlichen, ergänzt Erdle.

“Als Samariterjugend Favoriten wollen initiativ und solidarisch agieren und durch tatkräftiges Handeln, respektvollen Umgang und den festen Willen, die Lebensqualität für die Bevölkerung erhalten und verbessern”, erklärt Nicole Mayer, die Jugendgruppenleiterin vom Samariterbund Favoriten.

Wir unterstützen daher die Initiatoren des Volksbegehrens vom 1.10.bis 8.10.2018 und fordern aus Gründen eines optimalen Gesundheitsschutzes für alle Österreicherinnen und Österreicher eine bundesverfassungsgesetzliche Regelung für die Beibehaltung der 2015 beschlossenen Novelle zum Nichtraucherschutzgesetz.

Bild: pixabay

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