Kommunikation, Körpersprache, Signale & Handlungsketten ...

Fortbildung für unsere Samariterbund – Therapiebegleithunde-Teams

Wien, 17.03.2018

Heute am 17.3.2018 fand der 3. Teil unserer interessanten Fortbildungsreihe statt. Im November 2017 startete das Samariterbund Ausbildungs- und Sicherheits-Kompetenzzentrum für Therapiebegleithunde in Wien-Favoriten für seine derzeit 18 HundeführerInnen eine 4-teilige Fortbildungsreihe konzipiert nach modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit besonderem Augenmerk auf den Tierschutz.

Als Vortragende konnten wir wieder Gabi Glaser gewinnen; sie ist Kleinkind- und Hortpädagogin, akademisch geprüfte Fachkraft für tiergestützte Therapie und tiergestützte Fördermaßnahmen, Fachbetreuerin für tiergestützte Therapie und Fördermaßnahmen am Bauernhof, Tiertrainerin und auch als Richterin bei der Prüf- und Koordinierungsstelle für Therapiebegleithunde dem Messerli Institut – Meduni Wien aktiv tätig.

Interessante Ausbildungsinhalte und viel Neues!

Gabi Glaser beantwortetet zuerst jede/n Teilnehmer/in offene und mitgenommene Fragen vom letzten Fortbildungstag. Diesmal hatten wir wieder unsere Hunde mit dabei und wir machten spezielle Übungen und übten Handlungsketten, wo Leckeli und Klicker richtig eingesetzt werden mussten.

Vor allem gab es wieder klare Botschaften: Hunde als neugierige Wesen lernen täglich Neues. Grundlage für eine erfolgreiche Hundeerziehung ist der Aufbau einer positiven Beziehung und einer engen Bindung zwischen Mensch und Hund.

Im Vordergrund stehen daher gegenseitiger Respekt und Vertrauen sowie Freude am gemeinsamen Training. Hund und Mensch brauchen eine positive Lernatmosphäre und die Kommunikation erfolgt mittels Körpersprache und Handzeichen.

Der Hund als Partner

Wir hörten viel Interessantes über Signal setzen und Signal wieder auflösen, Belohnung zum richtigen Zeitpunkt, Ablenkungen wahrnehmen, erkennen und berücksichtigen und vor allem auch die Signale des Hundes zu verstehen. Wir hörten, dass unsere Körperhaltung sehr wichtig ist, dann auch unsere Hunde können die Signale des Menschen sehr gut deuten. Wir müssen also besondes darauf achten, zu jeder Zeit richtig zu managen und ansprechend zu belohnen.

Wir erfuhren einiges darüber, wie wir unseren Hund schützen können, über Stressvermeidung und dass wir für die Gesundheit und das Wohlbefinden unseres Hundes sein Leben lang verantwortlich sind. Wichtig ist daher das Beobachten von Veränderungen im Verhalten, denn Hunde zeigen oft keine Schmerzen. Die Themen Stress und Strategien in belastenden Situationen wurden besonders behandelt.

Auch heute gab es wieder viele Übungen wo unsere Hunde geistig gefordert wurden und und lernten wieder einiges was dem Hund Spaß macht.

Lerntheorie

Wir erfuhren einiges über Gewöhnung und Sensibilisierung, motorisches Lernen, Prägung, Kontextlernen, situationsbezogenes Lernen und Beobachtungslernen u.v.m. Sozialisation, Habituation und klassische Konditionierung sowie operante (instrumentuelle) Konditionierung wurden dabei eingehend behandelt.

In punkto Tier-Training hörten wir einiges über Trainingsvorbereitung, Arbeits- und Pausensignale, über das 3-D Training und vor allem über Signale und Kommunikationsmissverständnisse.

Wissenswertes über einen guten Trainingsplan und was wir alles zur Beschäftigung mit usnerem Hund tatsächlich brauchen standen genauso auf dem Stundenplan wie Eigen- und Fremdmotivation, physiologische Abläufe sowie Faktoren, die die Motivationsfähigkeit beeinflussen. Dazu gehören natürlich soziale Kontakte wie Kraulen, Massage und das altbewährte Futter u.v.m.

Zum Thema Clickertraining hörten wir wie eine klassische Konditionierung erfolgt. Worte wie Shaping, Jackpot, Targettraining, Signalkontrolle waren für viele von uns neu.

Wir bedanken uns bei Gabi Glaser, denn eines wollen wir alle gemeinsam:

Mit meinem Vierbeiner Mitmenschen ein paar schöne Stunden schenken und dadurch deren Lebensqualität zu verbessern und selbst Spaß und Freude daran zu haben!

Wir freuen uns bereits auf die weiteren Fortbildungen! Natürlich gab es auch weider einige Hausaufgaben für uns damit wir das nächste mal wieder selbst aktiv werden können!

Mehr über Gabi Glaser

Der Samariterbund bildet seine Teams auf Basis der Prüfungsordnung des Messerli Instituts der Ved.Med.Wien aus und unsere TherapiebegleithundeführerInnen müssen nicht nur jährlich zu einer Nachkontrolle antreten sondern auch einen Fortbildungs-Nachweis im Ausmaß von 20 Stunden im Zeitraum von zwei Jahren erbringen. Unsere HundeführerInnen wollen natürlich auch etwas dazulernen, damit wir unsere Besuchseinsätze weiterhin qualitativ hoch und nach den neuesten Erkenntnissen durchführen können.

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