Samariterbund zu Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Fast ein Viertel der Bevölkerung in Österreich raucht regelmäßig!

Wien, 31.05.2019

Rauchen und Passivrauchen erhöhen nicht nur das Risiko, an Krebs zu erkranken, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, Herz-Kreislaufkrankheiten zu entwickeln und daran zu sterben.

“Der Blick über die Grenzen zeigt, dass sich Nichtraucherschutz-Gesetze – allen voran das generelle Rauchverbot in der Gastronomie – nicht nur positiv auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken, sondern vor allem auch die Zahl der regelmäßig Rauchenden verringern – insbesondere bei den Jugendlichen”, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

“Wir unterstützen daher alle Initiativen dazu und fordern aus Gründen eines optimalen Gesundheitsschutzes für alle Österreicherinnen und Österreicher eine bundesverfassungsgesetzliche Regelung für die Beibehaltung der 2015 beschlossenen Novelle zum Nichtraucherschutzgesetz”, ergänzt Peter Erdle.

2019 lautet sein Schwerpunktthema „Tabakkonsum und Lungengesundheit“.

“Rauchen stellt heute das bedeutendste Gesundheitsrisiko für Atemwegs-, Herz-Kreislauf-, sowie Krebserkrankungen dar und ist die wichtigste vermeidbare Ursache von vorzeitigem Tod. Im kalten Rauch sind rund 90 Stoffe zu finden, die krebserregend sind oder im Verdacht stehen, dieses zu sein. Aktiv- und Passivrauchen erhöhen also das Risiko für eine Vielzahl von Krankheiten. Es lohnt sich, mit dem Rauchen aufzuhören. Zum Beispiel, weil dadurch die Lebenserwartung steigt, auch im fortgeschrittenen Alter”, erklärt Dr. med. univ. Andreas Bendtsen, Gruppenarzt & Medizinischer Leiter Stv. des Samariterbund Bildungszentrums Favoriten.

Die Kampagne zum Weltnichtrauchertag soll das Bewusstsein für realistische Maßnahmen schärfen, mit denen die zentralen Zielgruppen, insbesondere Regierungen und die Öffentlichkeit, die durch Tabak bedingten Risiken für die Gesundheit senken können. Rauchen Sie noch?

Das Rauchfrei Telefon ist eine telefonische Beratungsstelle rund um das Thema Rauchen, Rauchfrei werden und Rauchfrei bleiben. Nutzen Sie die Aktionen rund um den Weltnichtrauchertag!

Stimme für den NichtraucherInnenschutz

Da Gesundheit in einem hohen Maß auch von den Lebensverhältnissen abhängt, ist es notwendig auch die Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben zu schaffen. Unser “Thema des Monats” orientiert sich auch immer an einem aktuellen Thema. “Die Internationalen Tage prägen unsere Jugendarbeit und daher beschäftigen wir uns auch bei der Samariterjugend mit diesen Themen und machen dazu diverse Vorträge, Workshops und Exkursionen”, ergänzt Peter Erdle.

Rauchfreie Gastronomie – unserer Jugend zuliebe

Die wirksamste Maßnahme zur Verhinderung der jugendlichen Raucherkarrieren ist das Rauchverbot in der Gastronomie. Anlässlich des Weltnichtrauchertages fordert auch die Österreichische Krebshilfe daher einmal mehr ein Umdenken der politisch Verantwortlichen, ergänzt Erdle.

“Als Samariterjugend Favoriten wollen initiativ und solidarisch agieren und durch tatkräftiges Handeln, respektvollen Umgang und den festen Willen, die Lebensqualität für die Bevölkerung erhalten und verbessern”, erklärt Nicole Mayer, die Jugendgruppenleiterin vom Samariterbund Favoriten.

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Bild: pixabay
Quelle: WHO