29. September ist Weltherztag

Samariterbund für „Prävention durch Aufklärung“ und „Rasche Hilfe rettet Leben“!

Wien, 19.01.2008

Jährlich am 29. September ist Weltherztag und um auf die Dringlichkeit der Vorsorge hinzuweisen, wird seit 2000 jedes Jahr der Weltherztag begangen.

Der Weltherztag („World Heart Day“) ist eine Initiative der World Heart Federation, der weltweiten Dachorganisation aller Kardiologischen Gesellschaften und Herzfonds in über 100 Ländern. Herzerkrankungen und Schlaganfälle sind immer noch die Todesursache Nummer 1, rund 17 Millionen Menschen sterben weltweit jährlich daran!

Herz bedeutet Leben!

„Das Herz ist das zentrale Organ unseres Körpers. Es dient als Pumpe für den lebenswichtigen Blutfluss und sorgt mit seiner rhythmischen Bewegung, dem Herzschlag, für die Blutversorgung von Extremitäten, Hirn und Organen. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung für die Vitalfunktionen des menschlichen Organismus. Herzinfarkt und Schlaganfall sind weltweit die häufigsten Todesursachen. In Österreich sind rund 45 Prozent aller Todesfälle auf Herz-Kreislauferkrankungen zurückzuführen und wenn es dann doch zu einem Herzinfarkt kommt, zählt jede Minute“, erklärt Dr. med. univ. Thomas Kroiss, Gruppenarzt & Medizinischer Leiter des Samariterbund Bildungszentrums Favoriten.

Wir wissen heute genau, was die Ursachen für Herzprobleme sind

„Als Risikofaktoren gelten vor allem Übergewicht, Diabetes, erhöhte Blutfette, Bewegungsmangel, Bluthochdruck und Stress, Faktoren, die jeder Gesunde zum großen Teil noch selbst beeinflussen kann. Hier muss man rechtzeitig daran denken, was man tun kann, um das Herz vor möglichen späteren Schäden zu schützen. Mit mehr Selbstdisziplin lässt sich das Risiko von Herzkrankheiten drastisch reduzieren“, ergänzt Kroiss.

Prävention durch Aufklärung

Jeder sollte auf sein Herz hören! Hoher Blutdruck ist fast schon eine Volkserkrankung in Österreich. Rund 1,5 Millionen Österreicherinnen und Österreicher leiden unter hohem Blutdruck, wobei nur 50 Prozent davon sich medizinisch behandeln lassen und davon wieder nur die Hälfte auch wirklich dank Medikamenten richtig eingestellt wurde. Ganz bestimmend für die Gesundheit des Herzens ist der eigene Lebenswandel. Blutdruck, Rauchen, zu viel und zu fettes Essen, übertriebener Stress, zu wenig Bewegung, das sind die Feinde eines gesunden Herzens.

Für den Fall der Fälle: Rasche Hilfe rettet Leben

Pro Jahr sterben in Österreich knapp 12.000 Menschen an plötzlichem Herztod. Ein großer Teil von ihnen könnte gerettet werden, wenn Ersthelfer innerhalb der ersten Minuten einen Defibrillator einsetzen würden. Es kann überall passieren und jeden treffen, egal, ob Alt oder Jung: Herzstillstand! Gut, wenn dann engagierte Ersthelfer in der Nähe sind, die sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen.

Noch besser, wenn sie dabei auch auf einen Defibrillator zurückgreifen können. Mit einem Stromstoß kann dieser das Herz wieder in Gang bringen. Und damit steigen die Überlebenschancen des Patienten auf rund 70 Prozent … weiterlesen

Leben retten macht Schule in Wien

Mit dem Projekt „Ich kann Leben retten! Seit September 2014 werden alle Wiener Volksschüler der dritten Schulstufe – insgesamt 20.000 Mädchen und Buben pro Jahr – in Wiederbelebung geschult. Denn es ist nie zu früh, mit dem Helfen anzufangen. Die Erste-Hilfe-Ausbildung muss so früh wie möglich beginnen – im Kindergarten, in der Schule.

Es geht darum, möglichst früh Solidarität, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln, zu sensibilisieren und am Puls der Zeit zu sein. Ziel ist es daher, bei Schulprojekten bereits 6 bis 10-jährige mit dem Thema vertraut zu machen. Beim Samariterbund Schulprojekt – Leben retten – kinderleicht versucht dies der Samariterbund bereits seit dem Jahr 1999, erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Die Wiener Mädchen- und Frauengesundheitstage

Anlässlich des Tag des Herzens sind wir am 28. und 29. September 2018 mit einem Messetand auf der fem vital im Wiener Rathaus für Sie vertreten: Testen Sie IHR Herzrisiko, KOSTENLOSE Messung von Cholesterin, Blutdruck und Erhebung von Größe und Gewicht (inklusive BMI-Berechnung). Nähere Informationen zur fem vital und zum Messeprogramm finden Sie hier

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