1. Dezember = Welt-AIDS-Tag

Den Mut, aufeinander zuzugehen, über Ängste zu sprechen, dazuzulernen!

Wien, 30.11.2018

“In Europa leben laut Schätzungen etwa 2,4 Millionen Menschen mit HIV. Rund 17 % – also etwa vierhunderttausend Personen – sind sich dessen aber nicht bewusst, weil sie ihre Diagnose noch nicht kennen. Das ist nach Jahrzehnten intensiver Aufklärungsarbeit ernüchternd”, erklärt Clemens Schödl, General Manager des HIV-Pioniers Gilead Sciences. APA-OTS-Aussendung

Zeigen wir Solidarität und sind wir wachsam!

Jedes Jahr erinnern Regierungen, Organisationen und Vereine weltweit an diesem Tag an HIV und AIDS, und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen zu zeigen, so auch der Samariterbund.

Der Welt-AIDS-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist. Und dass es nach wie vor Mittel braucht damit Vorbeugung und Aufklärung, aber auch Behandlung und Hilfe für Betroffene realisiert werden können.

Fakten

Jährlich gibt es in Österreich etwa 500 Neudiagnosen einer HIV-Infektion. Neben dem Kondom ist eine wichtige Präventionsmaßnahme die Behandlung einer bestehenden HIV-Infektion, da bei geringer Viruslast die Gefahr andere zu infizieren gering ist.

Ein Sechstel der Menschen mit HIV in Europa weiß nichts von seiner Infektion

HIV/AIDS konnte 40 Jahre nach seiner erstmaligen Entdeckung in eine chronische und gut behandelbare Erkrankung verwandelt werden. Die Information und Aufklärung darf jedoch, ebenso wie die Forschung und Entwicklung, nicht erlahmen – wie aktuelle Zahlen untermauern.

Solidarität fördern und Mut machen

Der Welt-AIDS-Tag wurde 1988 erstmals von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ausgerufen und wird am 1. Dezember jeden Jahres begangen. Obwohl sich HIV/AIDS zur chronischen Krankheit entwickelt ist es nach wie vor wichtig auf die Infektionswege und Risiken hinzuweisen.

Ganzheitlicher Ansatz nötig

Noch lange haben nicht alle Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. Und noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung. Ziel ist es, dafür zu sensibilisieren, wie wichtig ein Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung ist – und zu zeigen, dass wir alle positiv zusammen leben können. Dank Medikamenten kann man heute in der Regel mit HIV gut leben, aber nicht mit Diskriminierung, die leider noch immer vorkommt.

Wichtige Links

Aktionen rund um den Welt-Aids-Tag
HIV/AIDS: Ansteckungswege und Risikosituationen
HIV-Selbsttests ab sofort in Apotheken
HIV & AIDS
Aidshilfe Wien
Die Geschichte des Aids Hilfe Wien Hauses
Aids und HIV aus Frauensicht

Bild: pixabay

Bild: Samariterbund Favoriten
Quelle: Samariterbund Favoriten

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