20. November = Weltkindertag

Samariterbund: Wir machen Kinderrechte aktiv sichtbar!

Wien, 19.11.2018

Am 20. November 1989 wurde das Übereinkommen über die Rechte des Kindes von der UN-Generalversammlung angenommen. Seitdem wird an diesem Datum der internationale Tag der Kinderrechte begangen. In über 130 Ländern erheben heute Kinder ihre Stimme und machen auf die Herausforderungen ihrer Generation aufmerksam. Bei der Umsetzung dieser Rechte bleibt jedoch noch viel zu tun – weltweit, aber auch in Österreich.

Bildung ist der Schlüssel zu einem besseren Leben

Einem Bericht des UNO-Kinderhilfswerks (UNICEF) zufolge geht es jedem zwölfte Kind auf der Welt schlechter als seinen Eltern. Mit unserm Samariterbund LernLEO unterstützen wir Kinder beim Lernen. Unterstütze uns bei unserer Arbeit in Wien beim Samariterbund www.lernleo.at.

„Besonders Bildungsarmut ist ein gut dokumentiertes Phänomen: Mit Bildungsmängeln sinken die Jobchancen, es steigt die Arbeitslosigkeit und auch die Armutsgefährdung. Besonders dramatisch daran ist, dass Kindern aus armen Familien meist ebenfalls in der Schule schlecht abschneiden“, sagt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Der Samariterbund nimmt Verantwortung mit seiner Jugendarbeit wahr

“Unter dem Motto „Allen Kindern alle Chancen“ feierten traditionell die Wiener Kinderfreunde bereits am Sonntag, dem 9. September 2018 in allen Wiener Bezirken den Welttag des Kindes mit großem Erfolg. Am 12. August feierten wir den Internationalen Tag der Jugend und der Weltkindertag wird in Österreich traditionell am 20. September zelebriert. Alle Tage haben eines gleich: “Wir wollen Kinderrechte aktiv sichtbar machen”,” betont Nicole Mayer Farasha, Jugendleiterin der Samariterjugend Favoriten.

Als Samariterbund ist uns uns das Thema Kinderrechte aktiv sichtbar machen ein großes Anliegen, besser gesagt ein laufender Auftrag! Das Leitbild des Samariterbundes bringt zum Ausdruck was wir tun und warum wir es tun”; erklärt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

“Die Samariterjugend Favoriten versucht mit einem vielseitigen Programm Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Erfahrene Betreuerinnen und Betreuern vermitteln in den Jugendgruppen spielerisch soziale Kompetenz und sind offene Anlaufstellen für alle Ängste und Probleme”, ergänzt Peter Erdle, Obmann vom Samariterbund Favoriten.

Jedes vierte Kind ist mit Gewalt konfrontiert

Obwohl Gewaltanwendung in der Erziehung in Österreich gesetzlich verboten ist, ist jedes vierte Kind mit häuslicher Gewalt konfrontiert. Die Österreichischen Kinderschutzzentren machen mit dem Buch Auf hoher See auf die belastende Situation von betroffenen Kindern aufmerksam.

Die Kinderrechtskonvention beruht auf vier Prinzipien

Das Recht auf Gleichbehandlung:
Kein Kind darf benachteiligt werden – sei es wegen seines Geschlechts, seiner Herkunft, seiner Staatsbürgerschaft, seiner Sprache, Religion oder Hautfarbe, einer Behinderung oder wegen seiner politischen Ansichten.

Wohl des Kindes hat Vorrang:
Wann immer Entscheidungen getroffen werden, die sich auf Kinder auswirken können, muss das Wohl des Kindes vorrangig berücksichtigt werden – dies gilt in der Familie genauso wie für staatliches Handeln.

Das Recht auf Leben und Entwicklung:
Jedes Land verpflichtet sich, in größtmöglichem Umfang die Entwicklung der Kinder zu sichern – zum Beispiel durch Zugang zu medizinischer Hilfe, Bildung und Schutz vor Ausbeutung und Missbrauch.

Achtung vor der Meinung des Kindes:
Alle Kinder sollen als Personen ernst genommen und respektiert und ihrem Alter und Reife gemäß in Entscheidungen einbezogen werden.

Bild: pixabay
Quelle:

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